Info
Titel: Ghost Rider (
Ghost Rider)
Erscheinungsjahr: 2007
Produktionsland: USA
Genre: Action,
ComicverfilungRegie: Mark
Steven Johnson
Darsteller: Nicolas Cage, Eva
Mendes,
Sam ElliotLänge: 114 Minuten
InhaltDer 17 jährige Motorrad-
Stuntfahrer Johnny Blaze geht einen Pakt mit dem Teufel ein. Um seinen im Sterben liegenden Vater zu retten, verkauft er seine Seele an Mephisto und trennt sich von
Roxanne Simpson, seiner Jugendliebe. Seiner Gefühle beraubt gelingt
Johnny Blaze, der keine Angst zu kennen scheint, eine atemberaubende Karriere als
Stuntfahrer, bis er eines Tages wieder auf
Roxanne trifft.
Johnny sehnt sich nach einer zweiten Chance und hofft, den Vertrag mit dem Teufel lösen zu können, doch genau in dem Moment erscheint
Mephistopheles und zwingt
Johnny zu seinem ersten Auftrag.
Fortan muss
Blaze Nacht für Nacht in Gestalt eines Dämons mit Flammenkopf seine Runden ziehen und das Böse vernichten (er ist jetzt ein Kopfgeldjäger). Sein
Chopper verwandelt sich dann in eine feurige Höllenmaschine.
Blaze kann damit sogar Wände hochfahren. In
Blackheart, dem Sohn des Teufels persönlich, findet
Blaze einen mächtigen Gegner.
MeinungDer Film ist gar nicht einmal schlecht. Dafür dass er eine schlechte
Comicverfilmung ist. Allein diese Ausgangssituation ist wohl genug um eine differenzierte Betrachtungsweise auszuschließen. Als erstes muss gleich gesagt werden, dass die Besetzung des Mephisto mit Peter
Fonda wohl mit Augenzwinkern zu verstehen sein, denn das
Easy-
Rider-
Urgestein als Auftraggeber eines dämonischen Motorradfahrers kann nur humorvoll gemeint sein.
Der Film selber ist alles: ein Rache-Western, ein Selbstfindung-Trip, eine apokalyptische Vorahnung, eine Komödie, ein
Roadmovie und eine
Comicverfilmung. Am Ende bleibt jedoch nur ein Haufen schaler Andeutungen, wie zum Beispiel die begonnene Vater-Sohn-Beziehung, die aber nach seinem Tod im Sand verläuft.
Von einer schauspielerischen Qualität zu reden ist hier
vemessen, denn
Cage spielt diesen Film teilweise zu seriös, was eine einfache
Comicverfilmung nicht nötig hat. Außerdem sollte er inzwischen niemandem etwas beweisen müssen, das hat er in der Vergangenheit zur Genüge getan.
Eva
Mendes, was soll man sagen? Perfekt
gecastet, die Rolle verlangt wohl auch nicht mehr.
Unterm Strich bleibt eine
Comicverfilmung, die auf solidem Handwerk aufbaut und unterhält, sofern man es zulässt.
BewertungEine
Comicverfilmung, die irgendwo zwischen
Spiderman und
Catwoman liegt - was dadurch nicht weiter schlimm erscheint, als dass er keine Ansprüche an sich selbst stellt.
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