Besser
Ich weiß nicht genau wievie Zeit seit dem letzten Treffen verwangen war, aber am Montag Abend traf ich mich mit C.. Es ist wirklich schon lange her - und das Treffen ging nicht von mir aus, sondern sie meldete sich bei mir. Ich hatte dieses Thema Ende letzten Jahres abgehakt, nachdem sie mir so unmissverständlich klar gemacht hatte, was sie von mir halten und wie sie über mich denken würde. Enttäuschend, dass ich so lange brauchte um mir über einen Menschen so klar zu werden; aber wir alle haben irgendwo unsere Schwachen Momente. Und Liebe macht blind. Zumindest war ich nicht so blöd in Selbstmitleid zu versinken sondern machte weiter.
Wir trafen uns im Eckhaus, sie verspätete sich und setzte sich zu mir als ich schon einen schwarzen Tee mit Milch trank. Warum sollte ich denn auch Alkohol trinken? Muss ja nicht sein, was sie aber nicht verstand. Es fing an mit Smalltalk, sie beugte sich quer über den Tisch oder ich missinterpretierte einiges. Bis ich ihr erzählte, dass ich nicht mehr Single sei. Von da an gab es kein anderes Thema mehr, überhaupt keines. Sie wollte alles über M**. wissen, wer sie sei, ob sie sie kenne, ob sie hübsch sei(Was für eine Frage), ob sie schlau sei, was sie mache, wer ihre Freunde seien. Ich hielt mich nur zurück - denn obwohl ich nicht gerne auf böse Zungen höre, hielt ich das für die beste Entscheidung. Und immerhin kommen wir beide aus der selben Landei-Provinz, wo jeder jeden kennt.
Sie sagte, sie sei viel ausgeglichener geworden. Selbstbewusster. Sie könne sich selbst mit Stolz entgegentreten. Und sie habe gelernt, mit ihren Neurosen umzugehen - was mir nur ein müdes Lächeln abrang. Sie erzählte mir, was ich tun sollte, um mein Leben aufregender zu gestalten. Um Abwechslung in den Alltag zu bekommen, um Verantwortung zu übernehmen, um Abschalten zu können.
Ich habe mich in den letzten Monaten noch nie so gelangweilt wie an diesem Abend. Es war alles so - belanglos, uninterresant. Es waren aufgesetzte Sprüche. Es waren Belehrungen von jemandem, der nur Stücke meines Lebens kennt und nicht einmal die wichtigen aus meiner Kindheit und Jugend. All die Erfahrungen, die mich so seltsam machen wie ich bin. Das beste an dem Abend war, wie die Kellnerin zu kassieren kam. Und ich bin schon lange nicht mehr so zufrieden über mich selbst eingeschlafen. Mit der Gewissheit, keinen groben Fehler begangen zu haben.
Wir trafen uns im Eckhaus, sie verspätete sich und setzte sich zu mir als ich schon einen schwarzen Tee mit Milch trank. Warum sollte ich denn auch Alkohol trinken? Muss ja nicht sein, was sie aber nicht verstand. Es fing an mit Smalltalk, sie beugte sich quer über den Tisch oder ich missinterpretierte einiges. Bis ich ihr erzählte, dass ich nicht mehr Single sei. Von da an gab es kein anderes Thema mehr, überhaupt keines. Sie wollte alles über M**. wissen, wer sie sei, ob sie sie kenne, ob sie hübsch sei(Was für eine Frage), ob sie schlau sei, was sie mache, wer ihre Freunde seien. Ich hielt mich nur zurück - denn obwohl ich nicht gerne auf böse Zungen höre, hielt ich das für die beste Entscheidung. Und immerhin kommen wir beide aus der selben Landei-Provinz, wo jeder jeden kennt.
Sie sagte, sie sei viel ausgeglichener geworden. Selbstbewusster. Sie könne sich selbst mit Stolz entgegentreten. Und sie habe gelernt, mit ihren Neurosen umzugehen - was mir nur ein müdes Lächeln abrang. Sie erzählte mir, was ich tun sollte, um mein Leben aufregender zu gestalten. Um Abwechslung in den Alltag zu bekommen, um Verantwortung zu übernehmen, um Abschalten zu können.
Ich habe mich in den letzten Monaten noch nie so gelangweilt wie an diesem Abend. Es war alles so - belanglos, uninterresant. Es waren aufgesetzte Sprüche. Es waren Belehrungen von jemandem, der nur Stücke meines Lebens kennt und nicht einmal die wichtigen aus meiner Kindheit und Jugend. All die Erfahrungen, die mich so seltsam machen wie ich bin. Das beste an dem Abend war, wie die Kellnerin zu kassieren kam. Und ich bin schon lange nicht mehr so zufrieden über mich selbst eingeschlafen. Mit der Gewissheit, keinen groben Fehler begangen zu haben.

