"Wein ist die Nachtigall unter den Getränken."
Voltaire
Samstag, 17. Juni 2006
Film-Kritik: Garden State

Info
Titel: Garden State
Produktionsjahr: 2004
Produktionsland: USA
Genre: Drama
Regie: Zach Braff
Darsteller: Zach Braff, Natalie Portman, Peter Saarsgard, Ian Holm,
Länge: 102 Minuten
Meinung
Bewertung
Ruhiges Familiendrama mit skurrilen Elementen, gut für einen ruhigen DVD-Abend mit der besseren Hälfte.

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Titel: Garden State
Produktionsjahr: 2004
Produktionsland: USA
Genre: Drama
Regie: Zach Braff
Darsteller: Zach Braff, Natalie Portman, Peter Saarsgard, Ian Holm,
Länge: 102 Minuten
Meinung
Als ich anfing die Serie "Scrubs" auf Pro7 zu sehen, hat mich dieser Humor und Zach Braff fasziniert. Deswegen hatte ich mich gleich im Internet informiert und stieß auf diesen Film. Angeblich gut - ich musste ihn also sehen. Es dauerte keine 3 Tage, bis ich jemanden aufgetrieben hatte, der mir den Film leihen konnte - und ich war begeistert. Das Ganze ist jetzt ein Jahr her und ich bin von diesem Film immer noch fasziniert.
Vor kurzem erst fand ich zufällig den Film im Media und musste ihn natürlich kaufen - manche Dinge gehören einfach in eine gute Sammlung.
Der Plot verläuft etwa so: Der erfolglose Schauspieler Large (Andrew Largeman alias Zach Braff) lebt seit Jahren von seiner Familie getrennt in Los Angeles und kommt zur Beerdigung seiner Mutter zurück nach New Jersey ("Garden State"). Er trifft viele alte Freunde wieder, wobei die einen ihn für einen Superstar halten, was ehr nur (innerlich) belächelt und viele alte Wunden brechen auf. Auch lernt er Sam (Natalie Portman) kennen, ein lebensfrohes (leicht verlogenes) Mädchen.
Wieder einmal ist hier der Plot nichts und die Schauspieler sind alles, denn ohne die hervorragende schauspielerische Leistung wäre dieser Film verkommen. Der englische Originalton ist wesentlich emotionaler als die deutsche Synchronisierung. Der Film lebt eigentlich von 3 Beziehungen: der zwischen Large und Sam; der zwischen Large und Mark, einem alten Freund und der Beziehung zwischen Large und seinem Vater. Von den Szenen, in denen nur diese beiden Charaktere vorkommen lebt der Film eigentlich, die Charaktere sind zwar skurril aber dennoch glaubwürdig.
Nebenbei: Für mich ist immer noch ungeklärt was ich als besser erachten sollte: Der Film oder den sensationellen Soundtrack
Vor kurzem erst fand ich zufällig den Film im Media und musste ihn natürlich kaufen - manche Dinge gehören einfach in eine gute Sammlung.
Der Plot verläuft etwa so: Der erfolglose Schauspieler Large (Andrew Largeman alias Zach Braff) lebt seit Jahren von seiner Familie getrennt in Los Angeles und kommt zur Beerdigung seiner Mutter zurück nach New Jersey ("Garden State"). Er trifft viele alte Freunde wieder, wobei die einen ihn für einen Superstar halten, was ehr nur (innerlich) belächelt und viele alte Wunden brechen auf. Auch lernt er Sam (Natalie Portman) kennen, ein lebensfrohes (leicht verlogenes) Mädchen.
Wieder einmal ist hier der Plot nichts und die Schauspieler sind alles, denn ohne die hervorragende schauspielerische Leistung wäre dieser Film verkommen. Der englische Originalton ist wesentlich emotionaler als die deutsche Synchronisierung. Der Film lebt eigentlich von 3 Beziehungen: der zwischen Large und Sam; der zwischen Large und Mark, einem alten Freund und der Beziehung zwischen Large und seinem Vater. Von den Szenen, in denen nur diese beiden Charaktere vorkommen lebt der Film eigentlich, die Charaktere sind zwar skurril aber dennoch glaubwürdig.
Nebenbei: Für mich ist immer noch ungeklärt was ich als besser erachten sollte: Der Film oder den sensationellen Soundtrack
Bewertung
Ruhiges Familiendrama mit skurrilen Elementen, gut für einen ruhigen DVD-Abend mit der besseren Hälfte.

Links
Freitag, 16. Juni 2006
Geschenk des Alkohols
"Ich habe mehr vom Alkohol bekommen als der Alkohol von mir."
Winston Churchill
Winston Churchill
Dienstag, 13. Juni 2006
Hunger
Ich habe jetzt seit mehr als 48 Stunden nichts mehr gegessen - und verspüre trotzdem keinen Hunger, was ich bei meinen normalen Mahlzeiten eigentlich sehr verwirrend finde. Werde jetzt aber trotzdem mal was essen gehen...
Sonntag, 11. Juni 2006
Sonntag, 4. Juni 2006
Kino-Kritik: Sakrileg vs. X-Men 3
So, es ist jetzt eine Woche her, dass ich am Donnerstag in "Da Vinci Code" und am Samstag in "X-Men 3" war. Und jetzt wollen wir mal einen Vergleich anstellen:
"Da Vinci Code" hat mich eigentlich nicht wegen dem Buch gereizt (das ich nicht gelesen habe), auch nicht wegen Jean Reno (in Leon ungeschlagen) und auch nicht wegen Tom Hanks - nein, es war Audrey Tautou. Ihre Rolle in Amelie war ja göttlich, in Mathilde - Eine große Liebe war sich auch bezaubernd, wenngleich der Film mir noch so sehr wie der Erste gefallen hat.
Irgendwie war der Einstieg auch recht gut, es ging gleich zur Sache. Der Engel, dieser bleiche Opus-Dei Mönch war unheimlich, die Figuren ausgewogen. Doch je weiter der Film fortschritt, desto vorraussehender waren die Figuren und die Handlungsstränge (auch, wenn ich wie sagt das Buch nie gelesen habe).
Bild und Ton ist (wie zu erwarten war) hervorragend, über die Kamera- und Schnitttechnik ist auch nichts zu kritisieren. Aber irgendwie wollte keine Spannung aufkommen - es ging einfach nur von hier nach da und dazwischen war die Handlung. Vielleicht mag die Geschichte in gedruckter Form spannend sein, im Film war sie es nicht.
X-Men 3 hingegen hat mich gefesselt. Denn X-Men gehört, wie alle Comic-Verfilmungen, in die Kategorie der FIlme "Schauen - nicht denken", und wenn man diesen Rat beherzigt, ist der Film herausragend. Absichtlich überzeichneter Pathos und Coolness, gepaarte mit Lächerlichkeiten und Action - so ein Film ist perfekt, um auszuspannen.
Hugh Jackman hat seine Rolle gut wie eh und je gespielt, der Rest sollte aber auch nicht übersehen werden: Halle Berry ist mir schon ans Herz gewachsen (seit Password Swordfish - oh, diese Bräunungsszene) und Rebecca Romjin-Stamos einfach nach ihrer Verwandlung daliegen zu sehen, welch' glückliche Fügung. Es war auch meine Lieblingsszene im zweiten Teil, wie sie in das Zelt von Hugh Jackman kommt, sich auf ihn drauf legt, ihre Fähigkeiten spielen lässt und fragt: "Auf was stehst du? Blond? Braun? Schwarz?" Hinreißend.
Um noch einmal auf das "Schauen - nicht denken" zurückzukommen: Telekinetische Kokons, sich drehende Brücken und manch' andere Effekte sind wirklich überzogen - schauen aber phänomenal aus.
Wenn ich eine Tip abgeben müsste: Lieber X-Men, und das Geld von Sakrileg in Bier investieren!
"Da Vinci Code" hat mich eigentlich nicht wegen dem Buch gereizt (das ich nicht gelesen habe), auch nicht wegen Jean Reno (in Leon ungeschlagen) und auch nicht wegen Tom Hanks - nein, es war Audrey Tautou. Ihre Rolle in Amelie war ja göttlich, in Mathilde - Eine große Liebe war sich auch bezaubernd, wenngleich der Film mir noch so sehr wie der Erste gefallen hat.
Irgendwie war der Einstieg auch recht gut, es ging gleich zur Sache. Der Engel, dieser bleiche Opus-Dei Mönch war unheimlich, die Figuren ausgewogen. Doch je weiter der Film fortschritt, desto vorraussehender waren die Figuren und die Handlungsstränge (auch, wenn ich wie sagt das Buch nie gelesen habe).
Bild und Ton ist (wie zu erwarten war) hervorragend, über die Kamera- und Schnitttechnik ist auch nichts zu kritisieren. Aber irgendwie wollte keine Spannung aufkommen - es ging einfach nur von hier nach da und dazwischen war die Handlung. Vielleicht mag die Geschichte in gedruckter Form spannend sein, im Film war sie es nicht.
X-Men 3 hingegen hat mich gefesselt. Denn X-Men gehört, wie alle Comic-Verfilmungen, in die Kategorie der FIlme "Schauen - nicht denken", und wenn man diesen Rat beherzigt, ist der Film herausragend. Absichtlich überzeichneter Pathos und Coolness, gepaarte mit Lächerlichkeiten und Action - so ein Film ist perfekt, um auszuspannen.
Hugh Jackman hat seine Rolle gut wie eh und je gespielt, der Rest sollte aber auch nicht übersehen werden: Halle Berry ist mir schon ans Herz gewachsen (seit Password Swordfish - oh, diese Bräunungsszene) und Rebecca Romjin-Stamos einfach nach ihrer Verwandlung daliegen zu sehen, welch' glückliche Fügung. Es war auch meine Lieblingsszene im zweiten Teil, wie sie in das Zelt von Hugh Jackman kommt, sich auf ihn drauf legt, ihre Fähigkeiten spielen lässt und fragt: "Auf was stehst du? Blond? Braun? Schwarz?" Hinreißend.
Um noch einmal auf das "Schauen - nicht denken" zurückzukommen: Telekinetische Kokons, sich drehende Brücken und manch' andere Effekte sind wirklich überzogen - schauen aber phänomenal aus.
Wenn ich eine Tip abgeben müsste: Lieber X-Men, und das Geld von Sakrileg in Bier investieren!
Die wiederholte Wiederholung der Wiederholung
Ich seh' mir wiedermal "Die Tiefseetaucher" an. Zum etwa 25. Mal in dieser Woche.
Samstag, 3. Juni 2006
Wein und Wahrheit
"In vino veritas! (Im Wein liegt die Wahrheit)"
Lateinisches Sprichwort
"Der Betrug liegt im Etikett."
Redensart von Weinhändlern
Lateinisches Sprichwort
"Der Betrug liegt im Etikett."
Redensart von Weinhändlern
Vandal kann einpacken!
Manchmal sind diese Biester schon lästig, diese Gelsen. Moskitos. Oder wie auch immer sie heißen mögen.
Eine Amerikanische Firma hat ein Gelsenvernichtsungsgerät herausgebracht, das es aber in sich hat. Laut Test kann es folgendes:
Die Falle benutzt Octenol, eine chemische Verbindung, die Ateminhaltsstoffen ähnelt, eine UV-Birne und blitzende LEDs, die ebenso auf irgendeine (wirksame) Weise Moskitos anziehen.
Wenn nun so ein Plagegeist der Falle zu nahe kommt, saugt das patentierte Saugsysten (na no na net), das Moskito ein, wo es in eine Flüssigkeit aufgefangen wird (und natürlich verendet). In einer Testnacht hat diese Falle 1200 Moskitos gefangen, das entspricht der Population eines gesamten Ackers (?).
Eine Amerikanische Firma hat ein Gelsenvernichtsungsgerät herausgebracht, das es aber in sich hat. Laut Test kann es folgendes:
Die Falle benutzt Octenol, eine chemische Verbindung, die Ateminhaltsstoffen ähnelt, eine UV-Birne und blitzende LEDs, die ebenso auf irgendeine (wirksame) Weise Moskitos anziehen.
Wenn nun so ein Plagegeist der Falle zu nahe kommt, saugt das patentierte Saugsysten (na no na net), das Moskito ein, wo es in eine Flüssigkeit aufgefangen wird (und natürlich verendet). In einer Testnacht hat diese Falle 1200 Moskitos gefangen, das entspricht der Population eines gesamten Ackers (?).

Ich bin ein Pastafari
"Dogmen, und ich meine nicht nur religiöse, zerstören die Welt und machen uns alle dümmer"
Bobby HendersonHeißt es nicht, dass Wissenschaftler die fadesten Menschen auf diesem Erdball seien? Klassischerweise werden sie in fast allen Hollywood-Filmen so dargestellt, als Antagonist zu einer Sportskanone oder einem Künstler.
Und auf was muss ich heute stoßen: Auf den besten (und auch sozialkritischsten) Gag dieses Jahrzehnts: Das fliegende Spaghettimonster
Und auf was muss ich heute stoßen: Auf den besten (und auch sozialkritischsten) Gag dieses Jahrzehnts: Das fliegende Spaghettimonster
Als Reaktion auf die aufflammende Intelligent-Design-Theorie der Amerikaner war das gedacht. Man hat sicher schon davon gehört (ganz besonders dann, wenn man ein sozialkritischer intellektueller Europäer ist), die Theorie, die sich implizit mit Gott beschäftigt, sich aber explizit als wissenschaftliche Theorie ausgibt.
Als Bobby Henderson, ein US-Physiker, auch von der evangelikalen ID-Theorie verärgert war, dachte er sich seine eigene Theorie aus; nämlich die, dass die Welt von dem fliegenden Spaghettimonster erschaffen worden sei. Genial, nich'?
Dieser Glaube hat sogar eigene Grundfesten, die wie folgend lauten:
Das allein macht die ganze Sache nicht lächerlich (oder eigentlich ernsthaft) - nachdenklich wird man (teilweise) erst, wenn man weiß, dass Henderson einen offenen Brief an die Schulbehörde von Kansas schickte und forderte, dass seine Theorie in den Kanon der "Entwicklungstheorien" aufgenommen werden müsse - und das in einer Zeit, in der eben dasselbe für die Intelligent-Design-Theorie gefordert wurde. Nett anzusehen ist auch die Skizze, die das Spaghettimonter bei der Erschaffung der Welt zeigt.
Als Bobby Henderson, ein US-Physiker, auch von der evangelikalen ID-Theorie verärgert war, dachte er sich seine eigene Theorie aus; nämlich die, dass die Welt von dem fliegenden Spaghettimonster erschaffen worden sei. Genial, nich'?
Dieser Glaube hat sogar eigene Grundfesten, die wie folgend lauten:
- Die Welt wurde vom nicht nachweisbaren Fliegenden Spaghettimonster erschaffen. Alle Hinweise auf eine Evolution wurden von ebendiesem bewusst gestreut, um die Menschen zu verwirren.
- Bobby Henderson ist der Prophet dieser Religion.
- Das Fliegende Spaghettimonster verlangt das Tragen von Pirateninsignien (full pirate regalia). Einzige Ursache für die globale Erwärmung, Orkane und alle anderen Naturkatastrophen ist die sinkende Zahl von Piraten seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Dies gilt unter Pastafaris als empirisch bewiesen (Beweis)
- Gebete beenden die Anhänger mit dem Wort Ramen, der Bezeichnung für eine asiatische Nudelsuppe.
Das allein macht die ganze Sache nicht lächerlich (oder eigentlich ernsthaft) - nachdenklich wird man (teilweise) erst, wenn man weiß, dass Henderson einen offenen Brief an die Schulbehörde von Kansas schickte und forderte, dass seine Theorie in den Kanon der "Entwicklungstheorien" aufgenommen werden müsse - und das in einer Zeit, in der eben dasselbe für die Intelligent-Design-Theorie gefordert wurde. Nett anzusehen ist auch die Skizze, die das Spaghettimonter bei der Erschaffung der Welt zeigt.
Und noch was: Der Blog BoingBoing schreibt (übersetzt) folgendes: „Wir sind bereit, jedem 250.000 USD zu zahlen, der den empirischen Beweis erbringen kann, dass Jesus nicht der Sohn des Fliegenden Spaghettimonsters ist.“
Gute Nacht - und ein Hoch auf Wissenschaftler mit Humor.
PS: Treffen sich zwei Funktionen:
"Verschwinde, sonst differenziere ich Dich!"
"Kannst Du ja versuchen - aber ich bin eine e-hoch-x!"
"Und ich bin d/dy!"
(Für alle, die das verstanden haben: Juhu, wir sind gebildet.
Für alle, die das nicht verstanden haben: Juhu, ihr seid normal.)
Donnerstag, 1. Juni 2006
Kein Problem auf dieser Welt
"Es gibt kein Problem auf dieser Welt, das man mit einer Flasche Whiskey nicht aus ebendieser schaffen könnte."
Woody Allen

