Was ist?

Was ist wenn es sie in Diskos zieht und er sich über einen ruhigen Platz in einer Lounge freut? Was ist wenn sie einen Platz am Wavebreaker in der ersten Reihe im Konzert sucht und er hinten erhöht sitzt und zuhört? Was ist wenn er das Wochenende nutzt um zu arbeiten und sie um Parties zu veranstalten? Was ist wenn es sie freut wieder einmal um die Häuser zu ziehen und ihn, wenn er einmal früh ins Bett kommt?
Es ist nun knapp 5 Monate her, dass ich einst leicht rauschig neben Sophie aufwachte - zum gegenseitigen Erstaunen. Es entwickelte sich etwas, immer mehr - immer weiter. Wir hatten gemeinsame Parties, waren am novarock und machten Bars unsicher. Aber je weiter die Zeit verflog desto mehr merkte man, dass wir eigentlich komplett unterschiedlich waren und sind.
Bis Freitag.
Wenn ich mich kurz umdrehe und auf uns zurückblicke sehe ich eigentlich keine Probleme. Ich sehe keinen einzigen Streit und nicht eine Träne. Ob das nun ein gutes Zeichen sei, ist dahingestellt; es war aber etwas, für das mich gerne umdrehe und zurückblicke.

Auf dem Weg in den Untergrund

In den Berg

Gestohlener Teebecher

Gestohlener Teebecher
Zu jedem Advent gibt es in Graz die Glühweinstände und die schenken - na no - Glühwein aus. Billiger sind Styropor- oder Plastikbecher, stilechter aber richtige Porzellanbecher. Die gehören der Stadt Graz und sind mit "Advent in Graz" bedruckt. Und es gibt sie nur für die Adventzeit.
Letzten Dienstag habe ich beim Pub Quiz im Office Pub nur schwarzen Tee mit Milch getrunken. Und dreimal darf man raten, in was für einem Becher mir der serviert worden ist.

Nächtliches Graz

Nächtliches Graz

11 Stunden

Mein Wochenende war ja etwas anstrengend. Freitag knapp 10 Stunden und Samstag 14 Stunden kellnern, dazu am Sonntag Nachmittag die Tribünen und die Infrastruktur vom Beachvolleyball A-Cup abbauen. Dementsprechend müde war ich gestern. Aber wenn man um 20 Uhr einschläft und um 7 Uhr wieder aufwacht fühlt man sich wesentlich besser.

Lebenswerk #2

Matt hat einen neuen Film. Und er ist so schön und wunderbar wie die bisherigen.



(via)

Manche Dinge summieren sich

Ich bin derzeit mehr als nur ausgebucht. Die Laborarbeit, die Organisation für die Austauschstudenten, das Kellnern - all das zehrt. Und nun habe ich das Gefühl auch von einer anderen Seite nicht ehrliche behandelt zu werden. Und dieses Gefühl ist es, das mir derzeit ziemliche Kopfschmerzen bereitet.

novarock 2008 - Heuchlerei

Ich habe Rage Against The Machine gesehen. Live. Mehr als mir je ausgemalt habe, nachdem ich hörte, das Zack sich von Tom Morello und den anderen trennt, alleine durchstarten will und der Rest Chris Cornell, seines Zeichens alter Soundgarden-Sänger und Vollidiot, Asyl bot. An sich ja nichts schlimmes, aber trotzdem: Ich dachte ich könnte nie RATM sehen.
Jetzt habe ich sie gesehen und bin in letzter Zeit immer wieder darauf angesprochen worden, dass sie so schlecht gespielt hätten. Jetzt nicht musikalisch, sondern als Band. Nicht musikalisch, sondern aus der Perfomance, aus dem Entertainment.
Wie das gemeint ist? Nun, man sehe sich alte RATM-Konzerte an: Zwischen den Songs wir zu Widerstand aufgerufen, es wird über das weltweite Übel der Globalisierung und des Kapitalismus geredet. Der Moloch USA ist die größte Gefahr für eine friedliche Zukunft der gesamten Menschheit (was gar nicht mal so weit von der Wahrheit entfernt ist) und die Reichen sind zu reich.
Was ist nun daran heuchlerisch? Nichts. Ganz einfach: Nichts. Jedes Argument stimmt, es ist moralisch alles einwandfrei. Trotzdem war ich froh, das nicht am Konzert hören zu müssen - denn die wahre Heuchlerei lebt im Publikum. Sie schreien nach Marx und Lenin, sie spucken auf den Namen Bush, sie ballen ihre Fäuste gen Himmel und sind bereit ein Teil der weltweiten Revolution für das Gute zu sein - gekleidet in Levis 501 und RATM Band-T-Shirts um 35 Euro. Mit globe und Converse an den Füßen, einem Volcom-Gürtel um 50 Euro, dem aktuellen UMTS-Handy von Nokia und einer 8 Megapixel-Kamera von Casio. Oakley-Sonnenbrille schützt vor (Ver-)Blendung, das element-Kapperl sitzt dezent asymmetrisch auf dem Haupt. Mit einem Plastikbecher voller Bier um 4 Euro in der Hand, der geleert durch das Publikum fliegt - man hat ja nur einen Euro Pfand bezahlt. Und das ist ja nichts, denn nachher trifft man sich im Partyzelt auf ein Bacardi-Cola um 7 Euro. Das muss mindestens drin sein, wenn man im Vorverkauf 111,18 für das Ticket bezahlt hat. Mindestens.
Gehöre ich denn auch dazu? Habe ich nicht ebenfalls ein Ticket gekauft? Aber wo ist meine Oakley, wo ist mein Markenemblem von Volcom, Billabong oder Rip-Curl? Wo ist mein Festivalshirt? Habe ich nicht. Ich könnte es mir leisten, will ich aber nicht. Ich sitze hinten bei einem Ottakringer Bierstand auf den Absperrungen und sehe mir im Sitzen RATM an. Ruhig, ohne zu Schreien, ohne zu Springen. Ich habe noch einen schmerzfreien Knöchel, von Knien und Hüftgelenken rede ich erst gar nicht.
Ich brauche sie nicht, die Absolution. Die Gewissheit, dass wir mit einem Mini-Kebap um 4,50 Euro in der Hand für eine bessere Welt kämpfen.

Nach 3 Stunden Arbeit

Nach 3 Stunden Arbeit

I'm voting Republican



"Etwas" polemisch ist es schon. Aber wie wir alle wissen, sind auch die Demokraten nicht für feinsinnige Wahlwerbespot bekannt.

Laborabzüge im Dach des Chemiegebäudes

Im Dach des Chemiegebäudes

Mittagspause

Noch vor ein paar Monaten, war der 3x4 Meter große Durchgangsraum der Wägeraum - damals extra für die vibrationsanfälligen mechanischen Präzisionswaagen. Jetzt steht in dem Raum ein Tisch, 8 Stühle, ein Kühlschrank, ein Regal, ein Kasten und eine Miniküche samt zwei Kochfeldern und einem Spülbecken.
Und in den restlichen Bereich saßen gerade 8 Chemiker an einem Tisch während ich für alle kochte. War weltklasse - einzig das Platzproblem müssen wir noch irgendwie lösen...

novarock 2008 - Das Ergebnis

Also, ich bin ja zurück vom novarock-Festival. Das eigentlich schon seit gestern Nachmittag, aber für ein schriftliches Resümee war ich dann doch zu müde.
Es war genial, wieder einmal auf einem Festival zu sein. Gut, Die Ärzte habe ich jetzt zum neunten Mal gesehen und im August folgt das zehnte Mal. Sex Pistols waren nicht berauschend und hätten wir keine Sturmböen gehabt, welche die Bühne beschädigten, hätten die Donots mehr als 3 Lieder spielen können. Dafür aber waren die Beatsteaks grenzgenial und Rise Against auch. Trotzdem hätte ich dem Organisator einen Spitz in seinen Hintern dafür gegeben, dass Rise Against und Refused gleichzeitig auf 2 verschiedenen Bühnen spielten - und ich wollte beide sehen.
The Verve war auch da, aber total umsonst - da sie direkt nach den Beatsteaks spielten und das passte überhaupt nicht aufeinander. Anti-Flag waren besser als erwartet, In Flames könne live gar nichts, Russkaja war auch dabei (sah ich aber schon vor einem halben Jahr, sind trotzdem spitze). Motörhead habe ich mir nicht angesehen, zweimal reicht. Ach ja, Rage war auch da. Mehr muss man ja nicht sagen.
Unser Zeltplatz war gut aber abgelegen. Wir hatten 30 Kilo Trockeneis zum Bier kühlen. Wir hatten das inoffizielle Partyzelt, das wir mit 30 cm Nägeln vor dem Sturm schützen. Wir hatten Bier, Radler, Whiskey und Vodka in rauhen Mengen.Wir hatten Sturm, brütende Hitze, Regen und brütende Hitze auf schlammigem Festival-Boden (somit Gestank). Wir hatten Spaß.

Woran erkennt man auf der Autobahn... Becherhalter aus Gaffa-Band Keine Angst vor Infektionen Rage Against The Machine @ novarock 2008 Abschlussfeuerwerk Die andere Art, das Zelt abzubauen Müllberge
Auf dem Weg zum novarock Das inoffizielle Partyzelt Blue Stage

Deutschland - Österreich

Vor 5 Jahren war er noch einer meiner ersten Uni-Professoren. Gestern war unter anderem er mit seiner Familie, mein Betreuer, die PhD-Student mit Freundin, der Postdoktorant, die amerikanische Austauschstudentin, der andere Diplomant und ich in unserem Seminarraum versammelt, als wir das EM-Spiel zwischen Österreich und Deutschland sahen. Sehr interessant, denn sowohl der Professor als auch der Betreuer aus Deutschland stammen. Also sozusagen hat sich eine Hälfte gefreut, die andere nicht. Aber was viel wichtiger war: das Event, im privaten Rahmen mit den Kollegen mal was zu unternehmen. Und dann auch noch Cordoba '08 - auch wenn wir verloren haben.

nova rock

Ich fahre gleich zum nova rock. Das erste Festival seit knapp 2 Jahren - und ich glaube es dürfte inzwischen das 13. oder 14. sein. Irgendwann zählt man nicht mehr.

Das ist mal wieder was für mich. So richtig, etwas für den Wissenschafts-Geek in mir. Hab ich natürlich gleich allen aus der Arbeitsgruppe schicken müssen - geht nicht anders.

Top 10 (via)

Sturmhimmel

Sturmhimmel

Video-Tipp: Gianna Nannini - "Bello E Impossibile"


Das echte Leben ist besser als jede Soap

Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben. Wirklich. Und wenn man es mir nicht glauben mag - es ist so. Zumindestens wieder so etwas, wie ich vor kurzem gehört habe, bestätigt mich in meiner Meinung. Also:
Frau ist Single und Frau ist alles andere als schüchtern und verklemmt. Frau hat sich mit ihrem letzten Freund schon gespielt und ist eigentlich ein witziges, lebenslustiges Mädel. Frau hat angefangen in einer (proletenüberfluteten) Bar zu arbeiten und hat nun einen Kollegen, Mann. Mann ist ein Frauenschwarm und vielleicht etwas zu cool für diese Welt. Frau denkt sich: Den kralle ich mir, spiele mit ihm und lasse ihn dann fallen - so zum Spass halt. Frau lernt ihn nun besser kennen, aber was passiert: Sie verliebt sich in ihn. Was macht Frau also nun?
Nun: Frau lässt ihn fallen, um ihrer Ankündigung nachzukommen, lässt Mann aber aus Mitleid wieder zurückkommen.

Und jetzt ganz ehrlich: Sowas gab es noch nicht einmal in Beverly Hills 90210.

Es macht also doch Sinn

Ich dachte mir, ich sollte mich von Facebook wieder abmelden. Immerhin meldete ich mich letzten Sommer an um mit den Amerikanern Kontakt zu halten. Jetzt macht der Account wieder Sinn, denn derzeit kommuniziere ich mit meinen Schützlingen zumeist über Facebook. Werde ich also doch behalten.
Und wo wir doch dabei sind: Eine hat den Vogel abgeschossen. Das veganische Prinzesschen hat über 1200 Freunde. Bitte sehr!?

Mutter aller Schlüsselbunde

Mutter aller Schlüsselbunde

Die Amis sind gelandet

Die amerikanischen Austauschstudenten sind da. Seit Dienstag Nachmittag war ich nun immer für sie da und wir haben uns inzwischen ein wenig kennengelernt. Die meisten sind zurückhaltend, ein Prinzesschen ist dabei. Sie sind wie zu erwarten von Österreich etwas verwundert, denn hier ist zum Beispiel der erste Stock nicht das Erdgeschoss - so wie in Amerika. Auch über den Alkohol und die freie Verfügbarkeit wundert man sich.
Sie sind aber alle glücklich, denn die meisten sind noch keine 21 und dürften zu Hause nicht fortgehen. Mal sehen wie das wird.

Anstrengung

Als ich in Amerika war, war das sicher nicht so wie bei denen. Meine amerikanischen Austauschstudenten sind heute zum zweiten Tag hier und wie sie jetzt erfahren haben, dass es kein Problem ist mit 20 Jahren Alkohol zu trinken wollen sie heute schon bis 3 Uhr Früh aufbleiben. Und ich muss sie dazu bewegen ins Bett zu gehen, denn morgen muss ich sie durch die Stadt führen, Supermärkte zeigen, die Uni vorstellen, Post- und Telefonstellen vorführen und ihren die Wege zu den Bars zeigen. Was für ein Spass

ASCOS Granada

Noch darf ich mich ja nicht freuen, weil noch alles in den Sternen steht - aber trotzdem: Ein Monat Granada - oder eigentlich University of Granada. Das steht derzeit für mich zur Diskussion. Mal sehen...

Lähmung

Ich habe Kopfschmerzen. Warum? Weil ich gelähmt war. Keine Ahnung warum, aber ich war so halb gelähmt. Wie heute in der Früh mein Wecker frohlockte und ich aufstehen wollte um ihn auszuschalten, drehe ich mich aus dem Bett auf, setze mich an die Bettkante und stehe mit dem rechten Bein auf. Hierauf folgt das linke - aber da merkte ich schon: Da stimmt was nicht.
Ich spüre das Bein nicht. Und es reagiert nicht. Die Folge war, dass ich wie ein nasser Sack mit meinem Kopf gegen die Wohnungmauer gekracht und leicht illuminiert auf dem Boden gelegen bin.
Ist das eigentlich normal? Auch für Montage?

Angebliche letzte Worte - Teil 27

"Entschuldigung, ich tat es nicht aus Absicht!" - zum Henker beim Betreten des Schafotts.
Marie Antoinette

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