Sonntag, 31. Mai 2009
Samstag, 30. Mai 2009
Der Dom
Mit den Amerikanern des letzten Sommeprogramms waren wir am Tag nach deren Ankunft in der Lurgrotte, der größten Höhle im deutschen Sprachraum. Mitten in der Höhle gibt es auch den "Dom", den größten natürlich entstandenen Raum (oder Halle, Hohlraum - wie auch immer) der Welt. Sehr imposant. Ich bin vor kurzem wieder über dieses Phot gestolpert und wünsche mir gerade eine bessere Kamera mitgehabt zu haben.Freitag, 29. Mai 2009
Donnerstag, 28. Mai 2009
Mittwoch, 27. Mai 2009
Dienstag, 26. Mai 2009
Montag, 25. Mai 2009
Sonntag, 24. Mai 2009
Samstag, 23. Mai 2009
Freitag, 22. Mai 2009
Donnerstag, 21. Mai 2009
Mittwoch, 20. Mai 2009
Dienstag, 19. Mai 2009
Montag, 18. Mai 2009
dieser Baum ist unser
Ich habe bis jetzt nie davon gehört, und nachdem die Technische Universität Graz keine Campus-Uni ist, ich am anderen Ende der Welt sozusagen sitze und all das am Hauptgebäude geschah, kann ich es auch ein wenig verstehen. Dass das bis mir noch nicht durchgedrungen ist. was mich ein wenig wundert, ist dass das noch kein Angestellter oder Student als Klatsch weiterverbreitet hat.
dieser Baum ist unser ist ein Projekt. Gut, das herauszufinden ist keine Schwierigkeit. Der Hintergrund, wie auf der Homepage vermerkt ist folgender:
dieser Baum ist unser ist ein Projekt. Gut, das herauszufinden ist keine Schwierigkeit. Der Hintergrund, wie auf der Homepage vermerkt ist folgender:
Nach fortschreitender Vereinheitlichung unserer Universität
scheint es an der Natur der Zeit auch der Vielfältigkeit wieder Raum zu geben.
Deshalb haben wir unserer Universität diese beiden Bäume zum Geschenk gemacht.
Sie stehen an der alten Stelle zweier ehemaliger Bäume,
die ihren Lebenszyklus vollendet haben.
Mögen sie viele Generationen Früchte tragen und Freude bereiten.
Die Idee entstammt der "Guerilla Gardening"-Bewegung, die von Richard Reynolds mehr oder minder begündet wurde. Ziel scheint zu sein, öffentliche und verwahrloste Grünflächen in Eigeninitative zu begrünen. Die Idee hat inzwischen auch in Österreich Fuß gefasst, und so schwer scheint das Ganze nicht zu sein, folgt man jedenfalls diesem Ratgeber.
So motiviert hat anscheinend eine Gruppe in Graz vor dem Hauptgebäude der Technischen Universität, das mit jeder Modernisierung kühler und fremder wirkt und jeglichen Charme des historischen Gebäudes verspielt, eine Mispel gepflanzt.
Hier die Durchführung im Zeitraffer.
Leider scheint aber der Vorstoß zur individuellen Begrünung nicht überall willkommen, hat doch ein Vertreter der Universität ziemlich bald das Ergebnis der Aktion zerstört.
Nun, wie auch immer. Ich hätte nicht erwartet, dass die Universitätsverwaltung das Bepflanzen in Eigeninitiative unterstützt noch billigt.
Warum aber nicht, ist es doch eine gute Möglichkeit zur Partizipation und Abwechslung von reinen Rasen-Kiesweg-Plasterstraßen. Wenn jeder etwas mitgestaltet und seine Ideen einbringt, wäre das nicht eine hervorragende Möglichkeit den Park der TU kostengünstig herzurichten. Gärtnern bezeichnen viele Menschen als ihr Hobby, und der durchschnittliche Student hat keinen Garten. Die meisten haben nicht einmal einen Balkon, das Gärtnern beschränkt sich dann nur auf die Pflege des Basilikums in der Fensterbank.
Und kostengünstig. Ja, kostengünstig. Die Partizipation wird von den Studenten selbst getragen, die Universität stellt den Raum zur Verfügung. Und das ist wesentlich billiger, als die idiotische Umgestaltung der Innenhofs hinter meiner Fakultät in einen Feng-Shui-Garten, die der Universität 46.000 Euro gekostet hat.
So motiviert hat anscheinend eine Gruppe in Graz vor dem Hauptgebäude der Technischen Universität, das mit jeder Modernisierung kühler und fremder wirkt und jeglichen Charme des historischen Gebäudes verspielt, eine Mispel gepflanzt.
Hier die Durchführung im Zeitraffer.
Leider scheint aber der Vorstoß zur individuellen Begrünung nicht überall willkommen, hat doch ein Vertreter der Universität ziemlich bald das Ergebnis der Aktion zerstört.
Nun, wie auch immer. Ich hätte nicht erwartet, dass die Universitätsverwaltung das Bepflanzen in Eigeninitiative unterstützt noch billigt.
Warum aber nicht, ist es doch eine gute Möglichkeit zur Partizipation und Abwechslung von reinen Rasen-Kiesweg-Plasterstraßen. Wenn jeder etwas mitgestaltet und seine Ideen einbringt, wäre das nicht eine hervorragende Möglichkeit den Park der TU kostengünstig herzurichten. Gärtnern bezeichnen viele Menschen als ihr Hobby, und der durchschnittliche Student hat keinen Garten. Die meisten haben nicht einmal einen Balkon, das Gärtnern beschränkt sich dann nur auf die Pflege des Basilikums in der Fensterbank.
Und kostengünstig. Ja, kostengünstig. Die Partizipation wird von den Studenten selbst getragen, die Universität stellt den Raum zur Verfügung. Und das ist wesentlich billiger, als die idiotische Umgestaltung der Innenhofs hinter meiner Fakultät in einen Feng-Shui-Garten, die der Universität 46.000 Euro gekostet hat.
Sonntag, 17. Mai 2009
Kuheuter
"Werbungen sind eine unnatürliche Verwendung meiner Arbeit. Es ist wie ein an der Wange angenähter Kuheuter - Schmerzvoll und erniedrigend."
Tom Waits
Samstag, 16. Mai 2009
Freitag, 15. Mai 2009
Neonazis in Ebensee
Information zum Vorfall:
Das mediale Echo war aber schon einmal zufriedenstellend; das Problem wird aber sein, dass alles schnell wieder verstummt. Wir wollen ja aus unserer Trance nicht aufgeweckt werden, gell?
Das, was mich so schockiert, ist die Dimension des Vorfalls. Auf einer Gedenkfeier so aufzutauchen, Parolen zu rufen undmit Hitlergruß grüßen grenzt einfach an Wahnsinn. Woher kommt der aber?
Den Polizeiberichten zu Folge (es liegt an jedem selber, ihnen zu glauben oder nicht) haben die Täter KEINEN rechtsradikalen Hintergrund, sind nicht mit der Szene in Verbindung und es sind auch keine Hintermänner erkennbar. Wie bitte?
Ich weiß nicht, warum man rechts wird. Oder ob man es schon ist. Verblendung, Angst, Gruppendynamik - was auch immer.
Aber wenn jemand, der nicht aus der Szene stammt, zu solchen Dingen fähig ist, dann fehlt irgendwo was. Dann fehlt ein moralisches Verständis und eine Sensibilisierung (wie sehr ich dieses Wort eigentlich verabscheue...). Dann ist in der Erziehung und Bildung, im Elternhaus sowie in der Schule etwas gröber schief gelaufen.
Das reißt das ganze für mich noch aus jeglichem Kontext.
Aber zum Hintergrund: Ich bin in einer Stadt aufgewachsen, die einen großen Teil der Flüchtling aus den Balkankriegen aufgenommen hat. Mit der Zeit wurde auch die rechte Szene bei uns prägnanter bis es Vorfälle mit Gewaltanwendung und Zeugen (!) gab. Das kostete einen flüchtigen Bekannten ein Auge und 3 Monate seines Lebens, die er im Koma lag.
Das Problem zwischen den linken und den rechten Demonstranten ist leider die Vorgehensweise. Nachdem in Österreich das Recht auf öffentlich Versammlung vorliegt, kann die rechte Szene, sofern sie nicht unter Parolen die unter das Verbotsgesetz fallen marschieren, jeden Zug anmelden und durchführen.
Störaktionen aber, die darauf abzielen, diese Aufmärsche zu beenden, werden von der Polizei beendet - leider mit viel zu großer Brutalität. Ich verstehe bis heute nicht, warum versucht wird die Aufmärsche zu stören.
Ich würde es nicht tun. Warum?
Weil ich jemandem sein von der Verfassung geschütztes Recht nehme, seine Meinung kund zu tun. Es ist eine perverse Meinung, die ich nie vertreten würde und in jeder Diskussion bis aufs Schärfste kritisiere. Aber ich stelle mich nicht über die Verfassung.
Oder wäre es legitim denen das Recht zu nehmen, die es anderen nicht zugestehen. Bin ich dann besser? Oder ist es Bildung, ist es Verständnis, ist es Verantwortung, was der Schlüssel dafür sein könnte, dass diese Szene keinen Zustrom mehr hat?
- Die Presse: Ebensee: Eklat bei KZ-Gedenkfeier
- Der Standard: Entscheidung über U-Haft bis morgen
- Polilog: Neonazis in Ebensee
Das mediale Echo war aber schon einmal zufriedenstellend; das Problem wird aber sein, dass alles schnell wieder verstummt. Wir wollen ja aus unserer Trance nicht aufgeweckt werden, gell?
Das, was mich so schockiert, ist die Dimension des Vorfalls. Auf einer Gedenkfeier so aufzutauchen, Parolen zu rufen undmit Hitlergruß grüßen grenzt einfach an Wahnsinn. Woher kommt der aber?
Den Polizeiberichten zu Folge (es liegt an jedem selber, ihnen zu glauben oder nicht) haben die Täter KEINEN rechtsradikalen Hintergrund, sind nicht mit der Szene in Verbindung und es sind auch keine Hintermänner erkennbar. Wie bitte?
Ich weiß nicht, warum man rechts wird. Oder ob man es schon ist. Verblendung, Angst, Gruppendynamik - was auch immer.
Aber wenn jemand, der nicht aus der Szene stammt, zu solchen Dingen fähig ist, dann fehlt irgendwo was. Dann fehlt ein moralisches Verständis und eine Sensibilisierung (wie sehr ich dieses Wort eigentlich verabscheue...). Dann ist in der Erziehung und Bildung, im Elternhaus sowie in der Schule etwas gröber schief gelaufen.
Das reißt das ganze für mich noch aus jeglichem Kontext.
Aber zum Hintergrund: Ich bin in einer Stadt aufgewachsen, die einen großen Teil der Flüchtling aus den Balkankriegen aufgenommen hat. Mit der Zeit wurde auch die rechte Szene bei uns prägnanter bis es Vorfälle mit Gewaltanwendung und Zeugen (!) gab. Das kostete einen flüchtigen Bekannten ein Auge und 3 Monate seines Lebens, die er im Koma lag.
Das Problem zwischen den linken und den rechten Demonstranten ist leider die Vorgehensweise. Nachdem in Österreich das Recht auf öffentlich Versammlung vorliegt, kann die rechte Szene, sofern sie nicht unter Parolen die unter das Verbotsgesetz fallen marschieren, jeden Zug anmelden und durchführen.
Störaktionen aber, die darauf abzielen, diese Aufmärsche zu beenden, werden von der Polizei beendet - leider mit viel zu großer Brutalität. Ich verstehe bis heute nicht, warum versucht wird die Aufmärsche zu stören.
Ich würde es nicht tun. Warum?
Weil ich jemandem sein von der Verfassung geschütztes Recht nehme, seine Meinung kund zu tun. Es ist eine perverse Meinung, die ich nie vertreten würde und in jeder Diskussion bis aufs Schärfste kritisiere. Aber ich stelle mich nicht über die Verfassung.
Oder wäre es legitim denen das Recht zu nehmen, die es anderen nicht zugestehen. Bin ich dann besser? Oder ist es Bildung, ist es Verständnis, ist es Verantwortung, was der Schlüssel dafür sein könnte, dass diese Szene keinen Zustrom mehr hat?
Donnerstag, 14. Mai 2009
Mittwoch, 13. Mai 2009
Ist Grundwissen nötig?
Ich habe mich heute bei der Mittagspause mit einer Kollegin unterhalten, die für eine Partei im Rahmen der ÖH-Wahlen antritt. Was für eine Partei das ist, ist irrelevant - dieses Phänomen zieht sich durch alle Parteien der Studentenvertreter. Das kann ich mit Bestimmtheit sagen.
"Kann der Papst verhaftet werden?" Wenn er zum Beispiel betrunken bei seinem Israelbesuch im Papamobil herumkurvt. Eine lustige Frage, kann man das? Nun, ich war dagegen - der Papst kann nicht verhaftet werden. Wobei ich aber den Papst nicht in seiner Figur als Heiligen Stuhl sehe, sondern als Repräsentant und Präsident des Vatikanstaates sehe. Insofern wird der Papst (wahrscheinlich) unter einer diplomatischen Immunität stehen, und Israel würde - wenn es sich in diesem Fall das träue (Konjunktiv von trauen?) - ihn zur "persona non grata" erklären.
Dann kam etwas, was ich nicht verstanden habe.
"Was ist diplomatische Immunität?"
"Was ist persona non grata?"
"Warum macht man Gesetze, die Menschen über das Gesetz stellen?"
Ich habe gedacht, dass das Ganze ein Scherz sei und in einer Grundsatzdiskussion enden sollte, aber die Frage war vom Wahlkandidaten ehrlich gestellt. Gut, ich habe grundsätzlich erklärt, was die diplomatische Immunität bedeutet und warum sie wichtig ist. Wie sie verliehen wird, welche Aufgaben sie bindet und wie sie aberkannt werden kann. Aber was mich viel mehr verwundert ist, dass eine politisch engagierte Person nicht einmal die Grundzüge des Rechts, der Diplomatie und der Justiz kennt.
"Kann der Papst verhaftet werden?" Wenn er zum Beispiel betrunken bei seinem Israelbesuch im Papamobil herumkurvt. Eine lustige Frage, kann man das? Nun, ich war dagegen - der Papst kann nicht verhaftet werden. Wobei ich aber den Papst nicht in seiner Figur als Heiligen Stuhl sehe, sondern als Repräsentant und Präsident des Vatikanstaates sehe. Insofern wird der Papst (wahrscheinlich) unter einer diplomatischen Immunität stehen, und Israel würde - wenn es sich in diesem Fall das träue (Konjunktiv von trauen?) - ihn zur "persona non grata" erklären.
Dann kam etwas, was ich nicht verstanden habe.
"Was ist diplomatische Immunität?"
"Was ist persona non grata?"
"Warum macht man Gesetze, die Menschen über das Gesetz stellen?"
Ich habe gedacht, dass das Ganze ein Scherz sei und in einer Grundsatzdiskussion enden sollte, aber die Frage war vom Wahlkandidaten ehrlich gestellt. Gut, ich habe grundsätzlich erklärt, was die diplomatische Immunität bedeutet und warum sie wichtig ist. Wie sie verliehen wird, welche Aufgaben sie bindet und wie sie aberkannt werden kann. Aber was mich viel mehr verwundert ist, dass eine politisch engagierte Person nicht einmal die Grundzüge des Rechts, der Diplomatie und der Justiz kennt.
Dienstag, 12. Mai 2009
SOS Teilchen
SOS Teilchen ist eine Petition gegen den Ausstieg aus dem CERN, der vor kurzem durch Wissenschaftsminister Johannes Hahn beschlossen worden ist. Ich stehe dem ganzen etwas kritische gegenüber, immerhin haben wir an den Universitäten mit immer knapperen Mitteln zu kämpfen. Das CERN ist umweigerlich ein Prestige-Projekt, und wir müssen uns auch fragen, ob wir uns Prestige derzeit leisten können.
Wir müssen uns auch fragen, ob wir uns die ÖBB noch lesiten können, aber das ist eine andere Geschichte.
Wir müssen uns auch fragen, ob wir uns die ÖBB noch lesiten können, aber das ist eine andere Geschichte.
Montag, 11. Mai 2009
Sonntag, 10. Mai 2009
Samstag, 9. Mai 2009
Freitag, 8. Mai 2009
Donnerstag, 7. Mai 2009
Mittwoch, 6. Mai 2009
Dienstag, 5. Mai 2009
Montag, 4. Mai 2009
Flickr: Die beliebtesten Foto-Motive in Web-Alben
Presse - US-Forscher haben 33 Millionen Bilder der Foto-Community Flickr ausgewertet, um die beliebtesten Urlaubsfotomotive zu finden. Erstaunlich: Der Apple-Store in Manhatten wurde öfter geknipst als die Freiheitsstatue.
Freitag, 1. Mai 2009
Mund
Und wo du hingehen willst,
ich häng an deinen Beinen.
Wenn du schon auf den Mund fallen musst.
warum dann nicht auf meinen?
aus: Wir sind Helden - "Nur ein Wort"
ich häng an deinen Beinen.
Wenn du schon auf den Mund fallen musst.
warum dann nicht auf meinen?
aus: Wir sind Helden - "Nur ein Wort"















































