Ich würde gerne etwas über Madrid schreiben. Über das Wetter, über die Bars, über die Parks, über die Yuppie-Kaffeeländen die es auch hier gibt. Aber ich bin wütend, weil ich mein Handyladegerät in Granada vergessen habe und jetzt der Akku vollständig leer ist. Und somit kein Google-Maps auf dem Weg, einfacher kann man sich nicht mehr verirren.
Sonntag, 30. November 2008
Freitag, 28. November 2008
Donnerstag, 27. November 2008
Leben & Ich
Bei Winkelsen aufgehoben, weil ich eigentlich keinen Lifestyle habe.
clothes
Longsleeves. Schwarz. Das macht erstmal 25% aus, die einfachen von H&M. 5% schwarze ärmellose Shirts von H&M. Für unters Hemd, nur so, für Sport oder Arbeit, egal für was. Und wenn im Labor mal etwas daneben geht ist es nicht tragisch, wenn eines der Shirts den Bach runtergeht. Und sonst? Naja, Jeans, in allen möglich Formen. Und T-Shirts. Keine von Nike, oder adidas oder billabong. Nivit, eine Skateboardmarke eines Bekannten oder das über 15-jahre Alte DogEatDog Shirt von meinem ersten Festival. Gloriette-Hemden. Militärhosen (uni oder camo) für Outdoor-Aktivitäten. Kapuzenjacken. Softshell.
furniture
Entweder Birke oder dunkelbraun/schwarz. Darauf ist die gesamte Einrichtung abgestimmt, auch wenn es anfangs nicht einmal geplant war. Jetzt halte ich mich dran. Eine Wand mit Fotorahmen, eine Wand mit einer Fotographie auf Leinwand 140x200. Und das IKEA Expedit Regal. Es ist eigentlich unnötig zu erwähnen, dass ich bei IKEA einkaufe, ich bin Student. Hallo? Expedit, Gilbert, Klippan, Malm - ja, auch ich kenne sie mit Namen. Bis auf das Bett. Das ist aufgrund meiner Größe eine Sonderanfertigung (mit selbstgebautem Bettgestell aus 10x10 cm Holzbalken) und mehr als 2 Meter lang.
sweets
Keine Sweets. Obst, mit Buttermilch, Kefir oder Yoghurt. Püriert, mit vielleicht etwas Hollundersirup oder Grenadine. Naja, oder die 90% Bitterschokolade - aber die ist nicht sweet.
city
Where I live? Graz, eine Stadt die groß genug ist um eine Stadt zu sein und klein genug um nicht aufzufallen. Vielleicht zu wenig Konzerte und zu wenig außergewöhnliches, vielleicht ein paar Proleten zuviel und sicherlich etwas strange. Aber es gefällt mir derzeit dort. Vorerst.
Where I am? Granada. Projektarbeit
Where I want to be? Dunno.
drink
Tags: Wasser, weißer/ grüner/ schwarzer Tee, Buttermilch, Blutorangensaft mit Fruchfleisch, Espresso und Kaffee.
Nachts: Bier (Märzen), Wein (weiß und rot, die Sorte ist Regionsabhängig), weißer Vodka, Caipirinha, Cuba Libre, Seemudler, früher Batida Kirsch.
music
Bestimmt durch das Wann und Wo. Keine Präferenzen während der Laborarbeit, nur etwas was nicht ablenkt oder einschläfert. Bewusst wird sehr viel Tom Waits gehört. Wenn ich Musik höre - und sei sie Englisch - dann höre ich auf den Text, die Lyrics. Wie bei Tom Waits, was eben dann bewusst geschieht. Und ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Etwas wie "Ace of Base" lenkt mich nicht ab, aber die Texte von Waits sind doch etwas, was man nicht nebenher plätschern lassen kann.
Sonst? Klassik, wenn spätabends am Sofa Pasta mit Pesto vertilgt werden. Schostakovich oder Betthoven oder Mendelssohn oder Chopin. Und ganz wichtig: Yann Tiersen, derzeitiger Favourit.
Der Rest ist austauschbar: Killers, Björk, Prodigy, Cash, Mando Diao, BossHoss, Rise Against, Fettes Brot, Fantastische 4, Wir sind Helden, Feist, KT Tunstall, Rage Against The Machine - wie gesagt, austauschbar.
tv
Kein TV. Nicht nötig. Zeitung und DVD-Sammlung mit einer Couch für 2 Leute ist sinnvoller.
film
Letzter war Nordwand. Eigentlich war ich früher öfters ich Kino als heute, aber derzeit ist auch alles anders. Mein Triumphirat besteht aber immer noch aus "Die Tiefseetaucher", "The Good Thief" und "Garden State".
workout
Bis vor einigen Monaten ein- bis zweimal die Woche, aber seit etwa 2 Monaten keine Zeit mehr dafür. Galt eigentlich als Ersatz dafür, dass ich keine Zeit mehr für das Volleyballtraining hatte. Es geht weniger um Muskelaufbau oder Krafttraining als körperliche Beschäftigung. Trotzdem habe ich seit den letzten 2 Monaten mich kaum verändert (was auch ein wenig verwundert). Auch 80 kg - aber 198 cm.
clothes
Longsleeves. Schwarz. Das macht erstmal 25% aus, die einfachen von H&M. 5% schwarze ärmellose Shirts von H&M. Für unters Hemd, nur so, für Sport oder Arbeit, egal für was. Und wenn im Labor mal etwas daneben geht ist es nicht tragisch, wenn eines der Shirts den Bach runtergeht. Und sonst? Naja, Jeans, in allen möglich Formen. Und T-Shirts. Keine von Nike, oder adidas oder billabong. Nivit, eine Skateboardmarke eines Bekannten oder das über 15-jahre Alte DogEatDog Shirt von meinem ersten Festival. Gloriette-Hemden. Militärhosen (uni oder camo) für Outdoor-Aktivitäten. Kapuzenjacken. Softshell.
furniture
Entweder Birke oder dunkelbraun/schwarz. Darauf ist die gesamte Einrichtung abgestimmt, auch wenn es anfangs nicht einmal geplant war. Jetzt halte ich mich dran. Eine Wand mit Fotorahmen, eine Wand mit einer Fotographie auf Leinwand 140x200. Und das IKEA Expedit Regal. Es ist eigentlich unnötig zu erwähnen, dass ich bei IKEA einkaufe, ich bin Student. Hallo? Expedit, Gilbert, Klippan, Malm - ja, auch ich kenne sie mit Namen. Bis auf das Bett. Das ist aufgrund meiner Größe eine Sonderanfertigung (mit selbstgebautem Bettgestell aus 10x10 cm Holzbalken) und mehr als 2 Meter lang.
sweets
Keine Sweets. Obst, mit Buttermilch, Kefir oder Yoghurt. Püriert, mit vielleicht etwas Hollundersirup oder Grenadine. Naja, oder die 90% Bitterschokolade - aber die ist nicht sweet.
city
Where I live? Graz, eine Stadt die groß genug ist um eine Stadt zu sein und klein genug um nicht aufzufallen. Vielleicht zu wenig Konzerte und zu wenig außergewöhnliches, vielleicht ein paar Proleten zuviel und sicherlich etwas strange. Aber es gefällt mir derzeit dort. Vorerst.
Where I am? Granada. Projektarbeit
Where I want to be? Dunno.
drink
Tags: Wasser, weißer/ grüner/ schwarzer Tee, Buttermilch, Blutorangensaft mit Fruchfleisch, Espresso und Kaffee.
Nachts: Bier (Märzen), Wein (weiß und rot, die Sorte ist Regionsabhängig), weißer Vodka, Caipirinha, Cuba Libre, Seemudler, früher Batida Kirsch.
music
Bestimmt durch das Wann und Wo. Keine Präferenzen während der Laborarbeit, nur etwas was nicht ablenkt oder einschläfert. Bewusst wird sehr viel Tom Waits gehört. Wenn ich Musik höre - und sei sie Englisch - dann höre ich auf den Text, die Lyrics. Wie bei Tom Waits, was eben dann bewusst geschieht. Und ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Etwas wie "Ace of Base" lenkt mich nicht ab, aber die Texte von Waits sind doch etwas, was man nicht nebenher plätschern lassen kann.
Sonst? Klassik, wenn spätabends am Sofa Pasta mit Pesto vertilgt werden. Schostakovich oder Betthoven oder Mendelssohn oder Chopin. Und ganz wichtig: Yann Tiersen, derzeitiger Favourit.
Der Rest ist austauschbar: Killers, Björk, Prodigy, Cash, Mando Diao, BossHoss, Rise Against, Fettes Brot, Fantastische 4, Wir sind Helden, Feist, KT Tunstall, Rage Against The Machine - wie gesagt, austauschbar.
tv
Kein TV. Nicht nötig. Zeitung und DVD-Sammlung mit einer Couch für 2 Leute ist sinnvoller.
film
Letzter war Nordwand. Eigentlich war ich früher öfters ich Kino als heute, aber derzeit ist auch alles anders. Mein Triumphirat besteht aber immer noch aus "Die Tiefseetaucher", "The Good Thief" und "Garden State".
workout
Bis vor einigen Monaten ein- bis zweimal die Woche, aber seit etwa 2 Monaten keine Zeit mehr dafür. Galt eigentlich als Ersatz dafür, dass ich keine Zeit mehr für das Volleyballtraining hatte. Es geht weniger um Muskelaufbau oder Krafttraining als körperliche Beschäftigung. Trotzdem habe ich seit den letzten 2 Monaten mich kaum verändert (was auch ein wenig verwundert). Auch 80 kg - aber 198 cm.
Wege aus der Finanzkrise
Die Royal Society of Chemistry hat ein Preisgeld von 1.000.000 Pfund ausgeschrieben für einen Stoff der keine Chemikalien enthält. Grund dafür war eine Werbekampagne eines Düngemittelherstellers der versprach, dass sein Dünger 100% frei von Chemikalien ist. Die chemikalienfreie Zutatenliste enthielt unter anderem Phosphorpentoxid und Kaliumoxid.
(via)
(via)
Mittwoch, 26. November 2008
Faxfluch
Kann irgendjemand dieses Faxgerät abstellen? Das klingelt, piepst, johlt und dudelt jetzt sei 30 Minuten vor sich hin und es passiert nichts. Ich hab schon darum gebeten "Please, can you do me a favour and smash it with a hammer", aber keiner fühlt sich angesprochen.
Dienstag, 25. November 2008
Werkzeugtasche
Eine Austronautin hat ihre Werkzeugtasche verloren. Auf Youtube ist sie wieder aufgetaucht.
Bevor man etwas wegwirft...
...was ein anderer noch brauchen könnte: Vielleicht findet sich hier ja jemand.
Montag, 24. November 2008
Samstag, 22. November 2008
Sonne
Ich habe heute für 45 Minuten in der Spanischen Sonne auf einer Felsbank am Palast Karl V. auf der Alhambra geschlafen. Ich habe wenn ich mich erinnern kann die letzten 5 Monate nicht mehr so gut geschlafen wie in dieser kurzen Zeit heute Nachmittag.
Freitag, 21. November 2008
Weihnachten
Mir ist das bis jetzt gar nicht aufgefallen, aber meine Mutter fragte mich gerade per Email wie es mir in Granada gehe? Ob es wirklich so kalt sei? Ob ich wohl eine dicke Jacke Jacke eingepackt hätte und immer mit Schaul aus dem Haus gehe - so wie Mütter nun einmal sind. Und ob hier auch schon die Auslagen voller Weihnachtsdeko sind. Nun - nein. Ich sehe keine Lebkuchen, keine Weihnachtsangebote, keine Weihnachtsmänner und keine Elfen; ich sehe keine weihnachtliche Vorbereitungsparanoia. Und das gefällt mir.
Riot-Ausrüstung
Spanien ist ein schönes Land. Die Leute kommen spöät zur Arbeit und machen eine schöne lange Mittagspause. Gut, das Abendessen ist ein wenig spät, aber man hört früh genug zu arbeiten auf und man geht mit Riesengruppen Kaffeetrinken. Nur gestern war da was, das ich nicht verstehe: Warum stehen mitt in Granada 2 Polizeibusse und ein gutes dutzend an Polizisten in Riot-Ausrüstung umher? So mit Helm, Visier, Körperpanzer und Schutzschild. WTF?
Mittwoch, 19. November 2008
Auslandskrankenschein
Ich habe Husten und Schnupfen. Granada ist kälter als ich mir dachte - und deswegen hab ich Idiot auf einen Auslandskrankenschein vergessen. Aber ich glaube, dass ich das schon überstehen werde. Ich habe 2 Monate Amerika auch ohne einen überstanden (war nicht die beste meiner Ideen).
Internationalität
Eigentlich heisst es ja immer, dass die Universitäten ein Ort des internationalen Wissensaustausches sind. In Amerika war mir das zum ersten Mal bewusst, da drängelten sich Chinesen, Koreaner, Vietnamesen, Japaner, Brasilianer, Nigerianer, Italiener, Argentinier, Araber und Österreicher (ich) durch die Uni. Zurück in Graz war das dann ein Schock, wo war unsere Internationalität. Unsere Internationalität bezieht sich auf ein paar ERASMUS-Studenten und mehrere Post-Doc stellen. Hier in Granada ist das wieder das komplette Gegenteil - hier herrscht ein Gewusel und fast mehr Internationalität als in den Staaten. Ich war gerade in der Cafeteria, mit 4 Kollegen aus meinem Raum. Aber jeder hatte sich noch mit einem Bekannten verabredet und auf einmal standen da noch Studenten und Doktoren aus Palästina, Ägypten, Marokko und Korea. Faszinierend ist das jeder (mehr oder weniger) Englisch spricht und wir uns alle wunderbar verständigen können. So sehr ich auch diese Internationalität genieße, ich glaube dass ich sobald ich wieder in Österreich bin, ich wieder in meinem kleinen provinziellen Graz leben werde.
Dienstag, 18. November 2008
Fünf Leute
Fünf Leute im Labor: Ich, Xiao-Ping, Salvator, der lustige Tunesier und der stille Indonesier. 3 Kontinente und Englisch ist der kleinste gemeinsame Nenner.
Montag, 17. November 2008
Kantine
Die Kantine der Fakultät für Naturwissenschaften der Uni Granada ist richtig spanisch: Man geht mit einem dutzend Leuten hin, trinkt Kaffee und unterhält sich. Also ich nicht, ich spreche ja kein Spanisch. Aber es ist laut, crowded und alle gestikulieren wie wild. Und in Spanien kommt man sich schneller näher als man denkt, denn so kalt wie es in Granada ist und so schlecht isoliert wie die Gebäude hier sind kuscheln sich schnell die Leute aneinander. Auch wenn man gerade einmal seit 3 Stunden am Institut ist.
Internationales Essen
Egal ob in Spanien, egal ob in den Staaten oder in England, vielleicht aber auch am Balkan oder der Türkei: Es gibt ein Essen, das findet man überall. Leberwurst.
Freitag, 14. November 2008
Donnerstag, 13. November 2008
Großer Fehler
Man wirft eine altes Erbstück um oder man tankt Benzin in ein Diesel-Auto. Man zerstört eine Kaffeemaschine oder man löscht versehentlich eine wichtige Datei. Aber es gibt Fehler, die wirklich schwer wiegen: Ich habe in meinem Stress und meiner Umnachtung einen Termin verschwitzt. Einen wichtigen. Einen mit Melanie. Gerade hat sie mir ein SMS geschrieben, dass sie 30 Minuten auf mich gewartet hätte - geht es noch schlimmer?
Mittwoch, 12. November 2008
Cofani Funebri
Wer kennt denn Cofani Funebri? Niemand? Gut, das wundert eigentlich gar nicht, denn Cofani Funebri ist keine Firma wie Nestle oder Canon. Cofani Funebri mach Särge, und hätte ich keinen Freund der aus einer Bestatterfamilie kommt wüsste ich das sicherlich auch nicht. Aber Cofani Funebri hat mehr zu bieten als die Bretter die den Tod bedeuten: Cofani Funebri produziert auch Firmencalender. So wie Pirelli, nur anders.
Kein Pendeln mehr
Ich warte gerade auf meine letzte Pflichtprüfung. Die, die ich so lange erfolgreich vor mir hergeschoben habe. Und gestern hätte ich die Prüfung gehabt, nur war der Professor nicht da obwohl ich es mit ihm persönlich ausgemacht habe. Oder gerade weil. Wie auch immer - ich stehe derzeit unter Zeitdruck und habe gestern von 2 Uhr morgens an gelernt, bin aber gestern erst um Mitternacht ins Bett gekommen. Heute noch einmal Wiederholen seit 4 Uhr Früh - ich bin komplett im Eimer.
Ach ja: Dafür aber ist mein Aufenthalt in Granada fix. Ein Assistent kümmert sich dort schon um ein Zimmer für mich, er bereitet meinen Laborplatz vor... kann es schöner sein?
Ach ja: Dafür aber ist mein Aufenthalt in Granada fix. Ein Assistent kümmert sich dort schon um ein Zimmer für mich, er bereitet meinen Laborplatz vor... kann es schöner sein?
Sonntag, 9. November 2008
Bis jetzt
Bis jetzt bin ich weder noch zu viel lernen gekommen noch habe ich an der Diplomarbeit weitgeschrieben. Dafür ist die Wohnung gesaugt und die Küche geputzt. Verdammt.
Freitag, 7. November 2008
Dienstag, 4. November 2008
Samstag, 1. November 2008
Man kann es auch übertreiben
So finanziert dann so manche/r allein lebende/r Student/In dem Inhaber/ der Inhaberin der nächstgelegenen Pizzeria ihren/ seinen Urlaub.
Soviel zu Gender Mainstreaming.
















