Ganz unten hinten

Im Keller unseres Uni-Gebäudes, ganz unten, ganz hinten gibt es eine Kammer. Ein Lager. Und eigentlich ist das ein Kammerl, in das niemand geht. Es ist laut, die Ventilatoren laufen durchgehen und entlüften den Raum. Und es herrscht Rauchverbot. Warum? Darum!

Lösungsmittellagerraum

Alles geht zu Ende

Alles geht zu Ende. Gestern Abend noch brachte ich Chemo zum Zug nach Zürich, denn er wird jetzt für 1 Jahr an der ETH studieren. Also, die Partyzeiten sind vorüber. Und heute findet das Abschlussgrillen für die Amerikaner statt, denn sie haben nun ihren Aufenthalten hinter sich (und auch mich) gebracht. Keine Organisation, kein Troubleshooting mehr. Kein Aufstehen um 22:00 weil jemand nicht nach Hause findet.

Plasmaätzen

Ich weiß, ich bin ein Nerd in diesen Dingen. Aber wieviele Leute gehen denn Plasmaätzen. Und bitte sehr, nach dieser Prozedur kann ich sogar Dinge auf Teflon beschichten - auf dem sonst nichts hält.

Plasma Etching

Plasmakammer

So peinlich, dass es schmerzt

Gestern war wieder Pubquiz. Und in der fünften Runde, der Conntections-Round, bekommt man 9 Fragen gestellt, die 10 Frage ist, was die 9 vorangehenden verbindet. Fragt man also nach Steve Jobs, Macintosh, Gwyneth Paltrow und dem Label der Beatles, so ist die Connection Apple.
Die Connection war gestern Pubquiz. Die 9 Fragen bezogen sich zumeist auf Teamnamen. Und bei der 5. Frage ging es um einen 4-Letter-Term, der entweder eine non profit law firm identifiziert, einen tree in a computer game, eine interjection oder einen Charakter aus der Sesamstraße.
Wussten wir leider nicht. Was sehr peinlich war, denn immerhin war die Antwort NARF.

Norweger

Ich glaube, ich habe das bis jetzt noch nicht erwähnt, aber ich kellnere ja wochenends. Also nicht erst seit kurzem, seit mehreren Jahren. Ehrlich gesagt, das erste Mal war mit 13 auf einem Maturaball gemeinsam mit meinem Bruder. Und inzwischen ist das mein Zweitjob geworden. Etwa 15 bis 20 Stunden pro Woche, mal mehr mal weniger.
Derzeit stehen bei mir fast ausnahmslos Hochzeiten auf dem Programm. Ich bin inzwischen so etwas wie ein Hochzeitsprofi, der Ablauf von Agape, Brautstehlen, Kranzerl tanzen und all den anderen Dingen ist sozusagen "mein täglich Brot". Und just letzten Samstag arbeitete ich auf einer Hochzeit von einer Braut aus Wien und einem Bräutigam aus Norwegen.
Der Saalchef hatte sich schon im Vorfeld Sorgen gemacht, dass die Norweger soviel saufen würden. Nicht trinken - saufen. Bis zum Exzess und dann den Saal, das Foyer, den Park und die Bar beschädigen könnten. Die Sorgen waren ihm übrigens ins Gesicht gemeißelt, man konnte es ihm ansehen. Er selbst war schon einmal in Norwegen, und scheint das Trinkverhalten der Altwikinger zu kennen.
Ich muss aber ehrlich sagen: Es gab keinen Exzess. Es gab durchaus betrunkene Leute, aber verglichen mit anderen Hochzeiten war diese eine ruhige. Und in dem Jahr hatte ich schon auf knapp 25 Hochzeiten zu arbeiten. Aber ich kann mir inzwischen schon vorstellen, wie die Norweger zu ihrem alkoholischen Image kommen. Durch die Sprache.
Wer hat hier schon einmal Norwegisch gehört? Das ist die betrunkenste Sprache der Welt. Soviel L und K, Ös und Äs. Da kann man nur lallen. Jölk!

Technikerstraße 4

Technikerstraße 4

Ausgeschlafen

Es ist Zeit dass ich wieder unter Menschen gehe. Immerhin war ich seit der Trennung von Sophie nicht mehr mit einer Bekannten aus. Und das ist vielleicht am Anfang normal - aber nach einiger Zeit vermisst man dann schon etwas. Gestern wollte ich mich, trotz meiner extremen Übermüdung, noch mit Beate treffen. Schließlich sah ich sie das letzte Mal irgendwann im März. Ich brach also aus dem Labor auf, aß in meiner Wohnung eine Kleinigkeit und rief sie an. Aber sie hob nicht ab. Naja, was sollte ich auch machen. Warten, vielleicht ruft sie zurück. Sie tat es anscheinend nicht, aber was wesentlich wichtiger war: Ich schlief irgendwann ein. Gestern. Gegen 20 Uhr. Und heute um 7:20 klingelte der Wecker.
Ich bin ausgeschlafen. Richtig ausgeschlafen. Wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Das ist ein weltklasse Gefühl.

Pubquiz Team Trikot

NARF Trikot
Hin und wieder denke ich mir, dass man doch ein wenig verrückt sein muss um für ein Pubquiz ein Team-Logo zu entwerfen und das dann auf ein T-Shirt zu drucken

Meine neuen Kuscheltiere

Ich will sie haben. Sauteuer, und geekig. Aber ich muss sie haben. Allein der Strange Quark drückt mir vor Lachen fast die Tränen in die Augen.

Ein Semester

Ein Semester ist nicht lang. Wirklich nicht. Das merke ich schon daran wie sehr ich mich darüber freue, dass Gabi von ihrem Auslandsaufenthalt zurückgekommen ist und jetzt eine Willkommens-Grillfeier organisiert. Leider bin ich am Wochenende wieder mit Arbeit zugedeckt, aber allein die Gewissheit, nicht vergessen worden zu sein zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.

Ich. Will. Haben.



(via)

Spät Abends

Zwei Bekannte stehen in der Scheinbar in Graz und reden miteinander über Ute und mich. Kommt ein Dritter hinzu und meint ganz lässig:

Ich sehe schon. Der letzte Freund (zeigt auf den einen). Der neue Freund (zeigt auf den anderen). Und das einzige Problem ist die offensichtliche Anziehung zwischen Ute und Tobi.

Max Payne

Wie oft habe ich das Spiel gespielt. Wie oft habe ich mir nur die Zwischensequenzen angesehen, wie oft habe ich mich immer wieder für die Story begeistern können. Und was ist jetzt: Ich glaube ich werd' wahnsinning. Es gibt eine Verfilmung. Sie kommt nicht von Uwe Boll und der erste Eindruck ist wirklich wirklich gut.

Verwundert es...

...dass wenn 2 Chemiker gemeinsam eine Kaffeemaschine reinigen, sie platzt und kaputt ist?

Nein

Nein, das Pubquiz haben wir leider nicht gewonnen.

Pubquiz Trikot

Kennt ihr das, wenn man sich in etwas hineinsteigert. Vielleicht die Organisation einer Party, ein Hobby, eine Aufgabe? Nun, irgendwie haben wir uns seit 7 Tagen in das Pubquiz gesteigert. Und zwar wirklich, denn heute sind die Team-Trikots von der Druckerei gekommen. Und ich kann nur sagen: Weltklasse.
Entworfen mit dem Vektorprogramm InkScape, mit Teamnamen und Nummer - einfach professionell. Sofern das in dem Metier geht. Nun, welche Nummer sollte ich nehmen? 42 war gleich besetzt, ebenso 13 und 666. 3, die Zahl der göttlichen Dreifaltigkeit wäre für einen Agnostiker wie mich keine passende Wahl. Die 4 Himmelsrichtungen sind genauso langweilig. 7 wäre an sich eine interessante Zahl, aber auch langweilig. Schlussendlich entschied ich mich dann für eine andere. Für 69, warum auch immer.

TRIAL and AIR - Trailer 2006


Abzüge klauen

Ich sitze hier in einem Gebäude aus den 60er-Jahren, in einem Raum - halb Labor, halb Büro. Und hinter mir ist ein mindestens genauso alter Labor-Abzug, aus Holz. Und jetzt kommt ein Typ von der Abteilung "Gebäude & Technik", der die Abzüge inventarisiert. Hallo?
Also erstens wird kaum jemand den Abzug stehlen - genauso wenig wie wahrscheinlich Bodenplatten oder die Spülkästen aus dem Klo. Und zweitens: Die Abzüge sind hier seit 50 Jahren, das neue Gebäude kommt 2010. Und jetzt kommt die auf die Idee, dass sie die Abzüge inventarisieren. Ich hoffe nur, dass das nicht bedeuted, dass wir die alten Abzüge in die neuen Labor mitnehmen.

Nackt in der Straßenbahn

Nackt in der Straßenbahn
Es gibt Dinge, die sind schön. Bezaubernd. Oder Inspirierned. Ästhethisch. Und solche die es eben nicht sind. Wie zum Beispiel betrunken Halbnackte, die spätabends mit rutschender Hose durch die Straßenbahn wanken.

Dienstag

Was könnte ich nur erzählen.
Von dem Buschenschank mit den Amerikanern und dass der Abend etwas anders endete, als ich es mir erwartete - auch wenn es auf eine mehr oder minder gute Art für mich endete. Von dem Ausflug nach Wien mit den Austauschstudenten, drei senstaionellen Austellungen in der Albertina (Kokoschka im Exil, Paul Klee, Monet bis Picasso) oder einen lustigen Abend im Cesa. Zuerst mit den Eltern der Exfreundin meines Bruders, dann mit Freunden bei einer Sponsionsfeier. Aber irgendwie ist das alles nichts halbes und nichts ganzes. Viel wichtiger ist der morgige Dienstag!
Warum?
Unser Team ist im Office Pub Pubquiz, im Finale. Nun, was ist ein Pubquiz? Man sitzt im Pub, trinkt Radler, Bier oder Tee, bekommt von einem Quizmaster Fragen gestellt und trägt sie in einen Antwortzettel ein. 50 Fragen - 50 Punkte. Man beachte aber, dass wir eigentlich erst seit April spielen und das immer nur in Teams mit 4 oder 5 Leuten. Unsere Gegner morgen sind alteingesessene Teams, die schon seit ewigen Zeiten spielen. In Grupen von 8 bis 14 Leuten.
Mal sehen wie das morgen ausgeht. Die Trikots sind schon im Druck.

Grauburgunder Grassnitzberg 1998 vom Weingut Polz

Grauburgunder Grassnitzberg 1998 vom Weingut Polz

Jemand aus meiner Arbeitsgruppe heiratet am Sonntag. Und nachdem wir nicht alle dabei sind haben wir heute sozusagen kollegial gefeiert. Unter Kollegen. Und dazu kam ein Schatz zu Tage, der lange gehütet wurde: Ein Grauburgunder vom Grassnitzberg aus dem Jahre 1998. Ein alter Weißwein, starke Mineraltöne - aber immer noch weltklasse.

Video-Tipp: Radiohead - Processing



(via)

flickr-Mosaic-Stöckchen

flickr-mosaic

Und so geht das: beantwortet folgende Fragen:

1. Dein Vorname? tobi
2. Lieblingsessen? Pasta
3. Auf welche Schule bist du gegangen? Gymnasium Leibnitz
4. Lieblingsfarbe? Schwarz
5. Celebrity Crush? Milla Jovovich
6. Lieblingsgetränk? Murauer
7. Traumurlaubsziel? Langeoog
8. Dein Lieblingsnachtisch? Topfennockerl
9. Was willst du werden, wenn du groß bist? Ausgeglichen
10. Was magst du am meisten am Leben? Reisen
11. Ein Wort, das dich beschreibt? rastlos
12. Dein flickr-Name. lennoxmcdough

Diese dann bei flickr oder beim flickr-TagBrowser in das Suchfeld eingeben. Aus den Bildern erstellt Ihr dann ein Mosaik; manuell oder mit dem Mosaik-Maker. Viel Spaß!

(via, via, via, via, via, via)

Vorteil an zeitraubenden Verpflichtungen

Gibt es denn da einen? Ja, es gibt ihn. Auch wenn man ihn zuerst nicht sieht, wenn man davon nichts ahnt.
Vor kurzem gab es eine Feier für das Partneruni-Programm, das ich derzeit betreue. Und zur Feier kam Melanie, die auch in das Programm involviert ist. Der Tag begann natürlich voller Stress: Aufbau, Ablauf, Essen - alles war durcheinander. Als kurz Ruhe eingekehrt war und ich mich hingesetzt hatte kam sie zu mir, setzte sich auf einen Stuhl neben mir und wir redeten. Über dies und das. Über Vergangenes und die Gegenwart. Über Studium, über Filme und Bücher, über Straßenbahnfahrten und über Strände.
Irgendwann war es dann 11 Uhr in der Nacht, und ich bemerkte erst zu diesem Zeitpunkt dass wir stundenlang nur nebeneinader saßen und redeten. Ich hatte nicht bemerkt wie die Zeit vergangen war. Mir fiel auf auf welche Weise wir uns etwas erzählten, wie wir von Urlaubsorten und Musik schwärmten. Und inmitten dieser Feier saß ich entspannt da und all die Last war für kurz von mir genommen. Klingt blöd - ist aber so.
Demnächst gibt es einen weiteren Ausflug, auf den sie uns begleitet. Und ich freue mich schon darauf.

Da waren es auf einmal 19

Die Sache mit den amerikanischen Austauschstudenten wächst sich langsam zu einem Fulltime-Job aus. Nicht nur, dass sie die Veganerin ihren Schlüssel in der Haupteingangstür des Wohnheims abgebrochen hat. Nicht nur, dass der Violinspieler und der Army-Typ ihr Zimmer überschwemmt haben. Nicht nur, dass von 11 nur drei Leute zu einem Vortrag aufgetaucht sind. Aber in dieser Woche habe ich sie vom Wohnheim A in ein Hotel übersiedelt, am nächsten Tag vom Hotel in Wohnheim B, die Ankunft der 8 serbischen Austauschstudenten koordiniert, für fehlende Bettwäsche um 22:00 telefoniert und dann noch ausgeführt für Essen und Erklärungen über den Ablauf des Austauschprogramms.
Ich komme bei der Diplomarbeit zu fast gar nichts mehr, es ist einfach zu viel. Und gestern wäre ich sowieso geplatzt. Ich freude mich schon auf den 3. August - dann ist alles vorbei. Und ich habe meine Ruhe.

Allein am Weg

Parkbank

Nasse Füße

Frühmorgens klingelt der Wecker. Na toll, ich muss schon aufstehen. Heute früher als sonst, denn immerhin muss ich heute die Austauschamerikaner von ihrem Hotel abholen und zu ihrem neuen Studentenwohnheim bringen. Also noch schnell eine Schüssel Cornflakes und dann los. Ab in die Küche (oder besser gesagt: an die andere Seite meines Raumes) und dort... warum zum Henker sind denn meine Füße nass? Hab' ich da was ausgeschüttet? Was zum...?
So in etwa begann mein heutiger Tag. Mit einem kaputten Abfluss des Spülbeckens. Dann mit Stress und Hetze wegen der Betreuung und dem Trip nach Wien und der Ankunft der serbischen Austauschstudenten. Ich fühle mich heute... geschlaucht. Mehr als das, ich fühle mich wie von einem LKW überfahren.

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