Wichteln

Am 29. ist wieder die Weihnachtsfeier, und zwar am selben Ort wo sie schon letztes Jahr war. Und letztes Jahr hatten wir ja ein bisschen was zu trinken dabei. Und jetzt muss ich noch ein Wichtelgeschenk kaufen gehen. Zuerst hatte ich ein Mädl gezogen, das erst seit ein paar Wochen beim Verein dabei ist - sie ist aber krank geworden und kommt nicht zur Feier. Dafür habe ich als Ersatz jetzt Julia, und sie ist schon seit 4 Jahren im Verein. Da gibt es einige aufgelegte Geschenke...

Geschenke

Hm, mal sehen was sich die Verwandten dieses Jahr zu Weihnachten ausdachten. Von meinem Vater gab es wie jedes Jahr eine Vignette. Es ist nichts besonderes, aber ich brauche eine Vignette jedes Jahr und müsste so oder so Geld ausgeben. Von meiner Mutter gab es eine Antihaft-Bratpfanne, und die Großeltern überreichten mir etwas noch phänomenaleres: Eine DVD. Mit den beiden Kitsch-Filmen, bei denen ich in der Produktion half. Na wenn das nicht eine Überraschung war. (War wirklich eine).
Genauso überraschend war, als ich etwas realisierte: Wir haben den 26. Dezember und ich war nun 20 Abende im Dezember fort. In Bars, an Glühweinständen - egal wo. Na wenn sich das nicht gelohnt hat. Und heute gehe ich übrigens auch wieder fort - was für eine Überraschung.

Frohe Weihnachten

Nachdem sich in den letzten Tagen viel getant hat und ich seit 5 Tagen jeden Abend unterwegs war, wünsche ich allen meinen Lesern genau das, was ich mir für diesen Abend auch erhoffe: Einen ruhigen Abend zusammen mit den Liebsten an einem Tisch mit einem guten Weihnachtsessen, das sich über Stunden hinzieht.

Gerümpel x4

Gerümpel x4

Prüfung

In 9 Stunden habe ich eine mündliche Prüfung. Die Letzte vor Weihnachten - es würde sich nur sehr schwer noch eine weitere vor dem 24. ausgehen. Mal sehen wie es wird.

Wie die Zeit vergeht

Vor Jahren half ich einmal einem Paar zusammen eine Wohnung zu beziehen, oder besser gesagt: Ihr zum ihm zu ziehen. Er war 33, sie 28. Gestern war ich wieder bei ihm, sie ist letzten Sonntag ausgezogen. Er ist jetzt 38. All die Jahre sind inzwischen wie im Flug vergangen, man merkt es kaum. Man merkt nicht wie sich die Zeit ändert, wie man sich mit verändert. Man erkennt das nur in den Schicksalsschlägen anderer Leute. Ihm geht es jedenfalls scheinbar gut, er muss sich jedenfalls jetzt neue Möbel kaufen und will sich wieder seine alte Hängematte durch das Wohnzimmer spannen.

Trailer: Wall-E


Trailer: The Dark Knight


Drei Worte

Ich war gestern im Cesa. Und gestern sind so einige Dinge passiert, mir haben diverse Leute Geschichten von sich erzählt, die ich hier sicherlich nicht ausführen werde - allein wegen dem Vertrauen das man mir entgegenbringt, indem man mir solche Dinge anvertraut. Ich habe mit meinem Bruder getanzt, ich habe mit dem Guru getrunken und mit allen möglichen Menschen geredet. Und es hat mir die Sprache verschlagen, als ich gestern am Tisch stehe, neben mir ein weibliches Wesen und dann drei Worte höre. Ernstgemeint. Oder auch nicht, ich weiß es nicht. Ich kann nicht sagen wie ernst das war, immerhin war es schon weit nach Mitternacht und das eine oder andere Getränk war von ihr eben schon konsumiert worden. Ich frage mich, was diese Woche noch alles passieren wird.

Spätabends auf dem Weg zum Bahnsteig

Spätabends auf dem Weg zum Bahnsteig

RateYourDoc.org

In der letzten Scrubs-Folge, die gerade am letzten Freitag auf NBC ihre Premiere hatte, wurde unter anderem eine Seite präsentiert, auf der in der Serie die Doktoren bewertet wurden. Innerhalb der Handlung. Was passiert, wenn man aber die URL wirklich in einen Browser eingibt. Was passiert?

Schlafplätze

Ich wohne ja nicht in Graz, obwohl ich dort studiere. Das ist jetzt nicht unbedingt ein Hindernis - nur beim Fortgehen. Ich kann ja nicht mehr Autofahren, die Zugverbindungen in der Nacht sind auch nicht existent. Jetzt ist Angi nach Graz gezogen und meinte zu mir, dass ich einmal mit ihr fortgehen sollte. Und wie wir Nachrichten schreiben, wann und wo das passieren soll, komme ich auch zu der Frage, ob ich in ihrer WG schlafen könnte. Und was kommt zurück:

na klar bei uns is a immer a schlafplatzerl für die frei... in meinem bett

Am Glühweinstand

Ich stehe am Glühweinstand in Graz, am eisernen Tor. Zusammen mit Claudia und Kathi, es tut einfach gut alte Bekannte mal wieder zu sehen. Dann läutet mein Handy. Vera ruft mich gerade an, und erzählt mir etwas, was ich bis jetzt noch nicht so ganz glauben kann. Der Freund einer Freundin von Vera, der am Institut für Anorganische Chemie arbeitet, hat weitergegeben, dass das Institut mich als Diplomant wünscht. Und falls das nicht genug ist: Man würde für mich eine Disserationsstelle reservieren. Was sagt man dazu?

Streifen aus der Sporgasse

Streifen aus der Sporgasse 1 Streifen aus der Sporgasse 2 Streifen aus der Sporgasse 3
Streifen aus der Sporgasse 4 Streifen aus der Sporgasse 5 Streifen aus der Sporgasse 6

Video-Tipp: Ghosts - "Stay The Night"

Wie Schön

Ich bin gerade nach Hause gekommen und ich merke gerade, wie schön es doch ist mir Freunden eine Weihnachtfeier zu feiern. Oder auch wie es ist, abseits zu sitzen und über seine Probleme zu grübeln. Wie schön es doch ist in seinem Stammlokal etwa zu trinken. Oder an der Bar zu sitzen und nachzudenken. Wie schön es doch ist immer wieder an die eine Frau denken zu müssen. Oder von ihr verfolgt zu werden...

Mein Sonntag Abend

Tatort am Sonntag Abend

Eine Trainingshose, und ein großes Brett auf der Kommode neben mir. Mit 8 Scheiben dunklem Brot mit Körnern. Also richtiges Vollkornbrot, dazu Bärlauchaufstrich, Tilsiter, Leberwurst, Kochschinken und ein wenig Butter. Danach ein Glas Jameson Whiskey, verdünnt mit etwas Wasser. Und dazu die aktuelle Folge Tatort: Wie kann ein Sonntag besser enden?

Bush Is Wrong


Prüfungs-E-Mail Korrespondenz

Nicht nur ich bin derzeit so eine Nachteule. Ich habe gestern - oder eigentlich heute um 1:13 eine Anfrage zwecks Prüfungstermin an einen Professor geschickt. Und soeben habe ich die Bestätigung abgeschickt, denn sein erster Terminvorschlag kam heute um 2:02 an. Gut zu wissen, dass nicht nur ich nicht schlafen kann.

Ärzte in der Wiener Stadthalle

"Die Ärzte" - Live in der Wiener Stadthalle #1 "Die Ärzte" - Live in der Wiener Stadthalle #2 "Die Ärzte" - Live in der Wiener Stadthalle #3
"Die Ärzte" - Live in der Wiener Stadthalle #4 "Die Ärzte" - Live in der Wiener Stadthalle #5 "Die Ärzte" - Live in der Wiener Stadthalle #6
Eintrittskarte zum Ärzte-Konzert

Weitere 2 Tage

Ein Ärzte-Konzert samt Bier, 15 Euro Becherpfand, gerissener Jeans und drückender Hitze; ein Abend im Kringers samt Begleitung der Mieterin unserer Übernachtungsstätte; eine verworrene Fahrt nach Hause, eine lange Glühweinparty bei Gabi, Aufräumen in Gesellschaft der beiden Partyorganisatorinnen, 5 Stunden Prüfungslehren für Vera - ein wunderbares Resümee für ein Wochenende.

2 Tage - Komplett

Also, beginnen wir einmal. Mittwoch war eigentlich ein ruhiger Tag, bis auf die etwas seltsame Prüfung aus der Speziellen Mineralorgie. Um 13:00 tauche ich, wie vereinbart, im Büro des Professors auf und stelle mich zur Prüfung. Doch anstatt mir einen Platz anzubieten, meint er, ich solle ihm auf den Gang folgen. Dort weist er mir einen Platz zu, gibt mir ein Blatt mit Fragen und 3 leere Zettel Papier und geht zurück in sein Büro. Ich sitze nun für eine Stunde mutterseelenallein am Gang, schreibe meine Prüfung und gehe dann wieder in sein Büro. Ich hätte dort alles auspacken und abschreiben können, das war ihm anscheinend gleich.
Danach habe ich mich ein wenig konkreter über meine Angebote an Diplomarbeiten erkundigt und mich auf dem Weg zur KF Uni gemacht, wo ich Marie traf. Eine Frau, die ich übers StudiVZ kennengelernt habe - die mir eigentlich aus dem blauen heraus schrieb. Wir wollte uns schon öfters treffen, doch irgendwie haben wir beide nie Zeit. Sollte diese Sache mit mehr Nachdruck verfolgen. Die Brandschutz-Vorlesung auf der KF ging vorbei, der Professur lud einen Kollegen und mich auf 2 Bier ein; alles klar soweit. Dann aber verschlug es mich zum Franziskanerplatz, zu Vera Mit ihr trank ich zwei Glühweine und nachdem sie wieder in ihre Wohnung weiterlernen gegangen war, folgte ich ihren Freunden ins Flann O'Brians auf ein paar Getränke. Schlussendlich merkte ich, dass ich längst meinen letzten Zug heim verpasst hatte und quartierte mich bei Vera ein, ein Glück, dass es Menschen gibt, bei denen ich kurzfristig schlafen kann.

Am Donnerstag wachte ich auf, mit ihr im Arm und einem großen Durst. Der Tag an sich verlief sehr, sehr unspannend. Vorlesung mit 3 Leuten, Hunger auf 1 kg Gemüsepfanne - also nichts wirklich weltbewegendes. Am Abend aber machte ich mich zusammen mit meinem Bruder wieder nach Graz auf, denn wir wollten Kathi (seine Exfreundin) und Claudia (deren Schwester) treffen. Das ganze liegt jetzt schon 5 Jahre zurück, und davor hatte ich eine, sagen wir, Affäre mit Claudia. Der seltsame Umstand daran war: Ich war 15. Sie 21.
Wir waren Glühwein trinken und besuchten dann Kathi in ihrer Wohnung, die sich einen Infekt geholt hatte und deswegen nicht hinaus in die Kälte an die Glühweinstände wollte.
Es war irgendwie seltsam, als wir dort zu viert am Tisch saßen: Kathi, Claudia mein Bruder und ich. So viele Themen kamen auf, soviel Geschichten gab es zu erzählen. Fast ein wenig nostalgisch.

Das war es. Ich glaube ich hätte das ganze viel interessanter schreiben können. Oder spannender. Aber ich will nicht. Ich muss jetzt nämlich Essen machen gehen und dann breche ich nach Wien auf. Zum Ärzte-Konzert.

2 Tage

Ich war die letzten zwei Tage so viel unterwegs und habe so vieles auf der Uni und außerhalb erlebt, dass ich es jetzt kaum schreiben kann - es ist immerhin viel zu spät. Ich hoffe, dass ich morgen (eigentlich heute) davon berichten kann. Wenn ich mehr Zeit habe...

Buch-Kritik: "Unterwegs"

UnterwegsInfo

Titel: Unterwegs (On The Road)
Autor: Jack Kerouac
Genre: Roman
Verlag: Rowohlt Tb.
Veröffentlichung: August 2004 (Erstpublikation: 1957)
ISBN-Nr: 3499237490 bzw. 978-3499237492
Seiten: 384


Meinung

Das Buch las ich lange. Und noch länger besaß ich es, ohne dass ich es einmal angegriffen hätte. 24 Stunden nachdem sich Linda von mir getrennt hatte ging ich damals Bücher kaufen. Zur Ablenkung, um etwas anderes zu tun. Und so stolperte ich beim Moser über dieses Buch, und der Klappentext versprach mir viel: "Das Kultbuch der Beatnik-Literatur [...] Tempo, Jazz, Marihuana, Sex und Freiheit". Das Buch selbst ist vielerlei hochgelobt, es wird wirklich als das Statement der Beatnik-Generation dargestellt. Auch wird es als Vorlage für Easy Rider bezeichnet, den Film mit Hopper und Fonda.
Ich habe es nicht beendet. Ich habe es nicht fertig gelesen. Das Buch gliedert sich in Jahre, und eigentlich geht es darum, wie Sal - der Erzähler - seinem Freund Dean hinterher trampt oder mit ihm zusammen trampt oder einfach nur das Leben genießt. Die Fahrten sind interessant und detailverliebt beschrieben und innerhalb von 30 Seiten tauchen mehr Figuren und Namen auf, als in manchem Roman in Summe.
Ich weiß aber nicht woran es liegt. Ich weiß nicht, ob es die Übersetzung oder der Schreibstil ist. Aber diese so seltsame Beschreibung der Gefühle und Dränge der Figuren, die entrückte Formulierungsweise von Dean - all das macht das Buch für mich anstrengend. Es ist ein gutes Buch, aber im zweiten Jahr (der zweite von mehreren Teilen) habe ich dann schlussendlich das Buch weggelegt. Es geht nicht anders.


Bewertung

Kaufen. Lesen.



Links

Spezielle Mineralogie

Spezielle Mineralogie im Harrach

Langsam setzte ich einen Fuß vor den anderen, der Boden ist spiegelglatt. Mein Atem kondensiert. Ich drücke, die Tür öffnet sich. Beim ersten Mal. Nur der Kellner ist heute da, die Kellnerin ist nicht zu sehen. Wie seit Wochen fragt er mich: "Ceylon? Milch?". Ich bejahe, setzte mich an den letzten Tisch an der rechten Seite vor den Stufen. Seit Wochen geht dieses Spiel so, jeden Dienstag vor der Vorlesung Trenntechniken trinke ich eine Kanne Tee im Cafe Harrach. Der Kellner würde mich sicherlich nicht erkennen, wenn ich an einem anderen Tag als Dienstag vorbei kommen würde. Wahrscheinlich nicht einmal, wenn es Dienstag Nachmittag wäre.
Ich ziehe meine Jacke aus, öffne die Weste. Ich binde den zweiten Schal los; den Schal, den ich mir heute um die Taille gebunden habe - aus Rücksicht auf meine Nieren. Wärmt wunderbar. Ein Zuckerwürfel fällt in die Teekanne, der Tee zieht.
"Heute ohne Zeitung?" fragt mich der Kellner. Er kennt mich schon besser als ich dachte, immerhin habe ich normalerweise immer meine Presse mit. Aber es bleibt mir derzeit nichts anderes übrig, ich habe für Mittwoch 13:00 eine Prüfung vereinbart und erst jetzt erkannt, wieviel Stoff die Vorlesung umfasst ist. Eigentlich fühlte ich mich in letzter Zeit immer etwas motivationslos, aber eine Prüfung muss einfach mal wieder sein. Den Versuch, sich selbst in den Hintern zu treten, sollte es wert sein. Vielleicht klappt es ja.
Die Kanne ist leer und bezahlt, die Unterlagen sind gepackt und mein Weg führt mich in die Vorlesung. Ich drücke. Die Tür öffnet sich nicht, sie ist von innen zu ziehen. Wie jeden Dienstag, doch das habe ich bis jetzt noch nicht gelernt.

Lessingstraße

Lessingstraße

Graz ist eigentlich eine schöne Stadt, wenn man die Sudereien der Fernwehleidenden einmal ausblendet. Man muss nur die Augen aufmachen und erkennt in all den altbekannten Straßen wunderbare neue Ansichten.

Erste Morgengedanken

Der Wecker klingelt. Ganz langsam dringt Tomte an mein Ohr, die vom Norden der Welt singen. Ich stehe auf, die wohlige Wärme der Decke ist schlagartig vergessen. Mit verkniffenen Augen taumle ich zum Tisch und drücke lethargisch auf dem Handy herum, bis das Wecklied verstummt. Langsam aber doch nehme ich meine Umgebung wahr.

Erste Morgenimpression
Ich sehe aus dem Fenster. Feuerrot glüht der Himmel am Horizont, aber ich bin noch zu müde um Konturen auszumachen. Nur verschwommen nehme ich den Sonnenaufgang wahr. Der Tag ist noch nicht ganz bis zu mir durchgedrungen. Nur die Kälte hat das bis jetzt erreicht. Viel zu kurz ist die Nacht gewesen, und nun stehe ich hier. In Boxershort neben meinem Bett und versuche zu erahnen was der Tag mir bringen mag. Soll ich noch einmal unter die Decke?
Nein. Ich brauche jetzt Kaffee. Stark und heiß. Kaffee halt.

Gerümpel am Schreibtisch

Gerümpel am Schreibtisch

Ich sollte einmal wieder meinen Schreibtisch aufräumen. Zuviel Arbeit, zuwenig Zeit. Zumeist.

Alimente

"Wenn du nichts mit dem Preis machen kannst, wird das bei deinem Vater nichts werden."
"Der zahlt meine Alimente. Ich werde doch nicht dafür sorgen, dass der weniger verdient."

Ode an die Freunde

Gestern am Abend habe ich mir zur Abwechslung mal wieder ein paar klassische Musikstücke angehört, und bin eben wieder über Beethovens 9. Sinfonie gestolpert. Ode an die Freude, die Europahymne. Es wirkt irgendwie seltsam, dass so ein altes Stück Musik, so weit die Entstehung auch zurück liegt, nur von etwas handelt: Von Frieden.
Hier eine wunderbare Aufführung der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Leonard Bernstein, mit einer wunderbaren Einführung von eben jenem.


Blicke in die Grazer Innenstadt

Blick auf die Sporgasse Blick auf den Hauptplatz
Blick auf das Rathaus Blick in die Herrengasse

Bitte mit Milch

Ich werde ja älter. Nicht alt, sondern nur älter. Deswegen finde ich es längst auch nicht mehr Notwendig, dass man zum Fortgehen immer Alkohol trinken muss. So auch letzten Mittwoch, wo ich 2 schwarze Tee mit Milch im Propeller getrunken hatte, bevor man mir ein Bier brachte. Und als eben der Kellner kam, fiel Chemo direkt noch etwas ein.

"Ihr Krügerl Bier bittesehr."
"Könnten sie ihm noch ein Kännchen Milch bringen, er kann nichts ohne Milch trinken."

Maturaball

War gut. Also jetzt nicht direkt der Maturaball, der war öde. Ich kenne inzwischen niemanden meiner alten Schule mehr, in Bezug auf die Maturanten und Schüler gesehen. Ich stand gestern dafür aber eine Stunde lang mit Chemo und meinem alten Chemieprofessor zusammen und redeten über alles mögliche. Reisen, Wein und auch Chemie. Ich traf auch auf ein paar Bekannte, die aber das selbe Problem hatten wie ich - sie kannten auch niemanden mehr.
Aber er war gut. Der Wein. Der Weissburgunder nicht, der hatte viel zu viel Säure. Der Junker war spritzig; 2 von den 3 Chardonnays waren gut, der dritte etwas öde; der Sauvignon-blanc war exzellent wie immer und der Grauburgunder war auch gut, wenngleich er wenig nach Grauburgunder schmeckte. Ist es nicht schön in einer Weinregion zu leben?

Freuden eines Studenten

Nachdem ich mich im Oktober abgemühte hatte für mich gültige gebundene Wahlächer zu finden, da sich das Vorlesungsanbegot durch die Studienplanumstellung zugunsten eines überflüssigen Bachelor-Master-Systems gegen mich und alle anderen Altstudenten wandte, und ich am Mittwoch bei einer Dekanatssitzung erfahren hatte, dass die anfängliche Regelung ausser Kraft gesetzt worden war, sah ich mich wieder in einer recht problembehafteten Situation. Ich habe jetzt einmal angefangen, meine Stunden an gebundenen und freien Wahlfächern durchzurechnen. Und da stellt sich etwas erstaunliches heraus: Mir fehlen nur noch 2,67 gebundene und 1,67 freie Wahlfachstunden. Mir fehlt fast gar nichts mehr, sofern alles so klappt wie geplant.

(Über)Anstrengung

Vielleicht war die letzte Woche von zuwenig Schlaf geprägt. Oder einfach nur anstrenged. Ich bin jedenfalls gerade aufgewacht, nachdem ich gestern um 18:00 beim DVD schauen eingeschlafen war.

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