(gefunden beim Gewinkelten)

Vernichtendes Wochenende

Oh mein Gott. Das Wochenende war vernichtend. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, aber mir sind durchaus die Geldströme bewusst, die geflossen sind. Genauso wie die Alkoholströme. Aber ein einziger Spaß - das Problem ist derzeit wieder fit zu werden. Denn das Vitalsystem ist noch am Sand.

(Ent)spannenendes Wochenende

Ich komme eigentlich gerade vom TU Fest, das gestern Abend stattgefunden hat. Seitdem war ich noch in Graz auf der Uni, wenngleich ich doch ein bisschen angeschlagen war - und immer noch bin.
Viel wichtiger ist aber: Ich mache mich jetzt auf zum Leutschacher Hobby-Rasen-Volleyball-Turnier. Das findet zwar eigentlich erst morgen statt, aber es wird gecampt. Und es sind jetzt schon einige vom Verein dabei. Nun, mal sehen was das Wochenede bringt, aber ich denke mir dass ich sicherlich nicht zur Entspannung kommen werde.

Es lebe die Bürokratie

Es ist wirklich seltsam. Man sollte denken, es wäre witzig, es wäre lächerlich - aber: ist es aber nicht. Damit sich jeder auskennt: Es ist wahrscheinlich jeden klar was Trisomie 21 ist, auch bekannt unter dem Namen Down-Syndrom. Viele sagen dazu Mongolismus, aber ich bitte jeden, der das Wort Mongo benutzt es in Zukunft zu unterlassen - es zeugt nur von Ignoranz.
Auf jeden Fall ist das Down-Syndrom auf eine genetische Störung zurückzuführen, das 21. Chromosom ist dreimal vorhanden. Das ist an sich nicht schlimm, höchstens anders. "Heilbar" in dem Sinne, wie man es sich von einer Krankheit vorstellt, ist es nicht - wenngleich ich es nicht als nötig ansehe es zu heilen. Wir sind doch alle flexibel in unserem Leben, oder?

Auf jeden Fall gibt es ein Gesetz in Österreich, wie so viele. Der bis vor kurzem zuständige Bezirks-Beamte hatte anscheinend eine medizinische Vorbildung und wusste, dass die gesetzlich vorgeschriebene jährliche Überprüfung auf Down-Syndrom irrsinning ist und hat das ganze für jeden Klienten beschleunigt. Dieser nette Herr ist aber nicht mehr im Dienst.
Derzeit ist ein Beamter im Dienst, der dieses Gesetz anwendet. Das bedeutet, dass morgen eine kostenpflichtige amtsärztliche Untersuchung stattfinden wird, wie wahrscheinlich jedes kommende Jahr - für etwas was sich nie ändern wird. Manchmal gehen mir die Bürokraten ziemlich am Arsch.
(Entschuldigung für die Ausdruckweise, aber es passt einfach nichts anderes).

Tiefpunkt

Ich habe heute so schlecht wie selten zuvor geschlafen. Nicht nur, dass ich maximal 2 Stunden im Schlaf war - ich habe mich fast totgeschwitzt obwohl mir eiskalt war. Musste sogar in der Früh meine Decke zum Trocknen ausbreiten, ich habe sie aber jetzt neu bezogen.
Der Tag war schlecht, mir war durchgehend übel und es war viel zu schwül. Ich habe zwar einige Batterie-Zellen auf der Uni bauen und vermessen können, aber es ging nur mit Mühe.
Die OP meiner kleinen Schwester, von der ich erst vor kurzem erfuhr, ist gut verlaufen, was mich ein wenig beruhigt. Dafür ist bei meinem älteren Hund ein fast faustgroßes Angiosarkom diagnostiziert worden, was mich alles andere als beruhigt. Insbesonders deswegen, weil ich nicht genau weiß, was das bedeutet.
Ich habe meinen ersten Hund im November verloren, was ich doch noch ein bisschen besser abblocken konnte. Meine Mutter und meine Schwester waren aber dafür am Sand, und deswegen mache ich mir Sorgen, dass das in der Zeit passieren könnte, in der ich in Amerika sein werde.
Derzeit ist es wirklich beschissen.

Wie schließt man an?

Manchmal bin ich wirklich seltsam. Einige die mich kennen würden nun sicher sagen, dass sei öfters als nur manchmal - aber lassen wir das. Ich hatte rückblickend ein perfektes Wochenende, und soviel Spass gehabt wie schon lange nicht mehr. Das soll jetzt keine Floskel sein, ich meine es ernst: Ich kann mich nur schwer daran erinnern, wann ich das letzte Mal so viel und ausgiebig gelacht habe.
Ich glaube das letzte Mal war es das Planneralm-Wochenende mit den Snowboardern, bei dem ich genausoviel Spass hatte. Und davor waren es wohl die Tage um den Jahreswechsel, samt Weihnachtsfeier, Silvesterabend und Geburtstagsparties. Es ist viel zu selten, dass ich wirklich zum Lachen komme.
Viel schwerer aber als diese Wochenenden und die Feiern sind die darauffolgenden Tage. Die Gewissheit wieder in die tägliche Routine einzubrechen und einfach tagtäglich alles wiederholen zu müssen. Labor, Arbeiten, Lernen - es ist nach so phänomenalen Wochenenden schwierig wieder in den Alltag hineinzukommen. Es stellt sich dann für mich immer wieder die Frage "Wie schließt man an, an solche Tage?".

Derzeit gibt es nur einen Lichtblick, ein Fest am Donnerstag von der Technischen Universität Graz - und dort werde ich sicher wieder hingehen und zumindest versuchen mich abzulenken. Ob es mir gelingen wird ist natürlich eine andere Frage, aber zumindest werde ich versuchen ein wenig aus dem Alltag auszubrechen.
Es geht mir nur so auf die Nerven, da ich seit dem Ersten dieses Monats irgendwie depressiv bin. Es sind derzeit so einige Faktoren: es jährt sich ein Ereignis, dass mich damals viel Kraft und Emotion gekostet hat. Dazu kommt, dass ich mich in letzter Zeit frage ob ich mich denn überhaupt für das richtige Studium entschieden habe. Und das obwohl ich nicht mehr weit von dem Studienabschluss entfernt bin. Und dann kommen andere Sorgen noch dazu, die ich aber hier nicht breittreten möchte.

Ich sollte wieder unter Menschen gehen, vielleicht lenkt mich das ab.

Nein - Doch

Vor kurzem mit einem Uni-Kollegen beim Kebap-Essen.

"Nein!"
"Doch."
"Nein!"
"Doch."
"Nein!"
"Doch."
"Nein!"
"Doch."
"Nein!"
"Doch."
"Doch!"
"Nei... Verdammt!"

Wenn man das Spiel lange genug wiederholt fällt man immer darauf hinein. Da kann man nichts daran ändern. Es geht nicht.

Caipirinha-Party

Oh mein Gott. Der gestrige Abend fing ja schon gut an. Mit etwa 10 Kilo Eis für Caipirinha, man ist ja vorsichtig und passt auf, dass man wohl immer genug hat. Leider hat der Cachaca aber nicht gereicht. Es gab gerade einmal ein dutzend Caipirinhas, wohlgemerkt gingen dabei aber auch 2 Flaschen Cachaca drauf - immerhin waren das dann mächtige Kaliber.
Danach gab es noch eine Flasche Wein, eine Flasche Sekt und eine 90minütige Odyssee durch Leibnitz. Bei der habe ich gleich meine fürsorgliche Seite gezeigt und ein paar Jugendliche heimgeschickt - bzw. ich wollte sie heimschicken und sie haben mich wahrscheinlich irgendwie angestarrt. Ich war in dem Moment nur noch ein Schatten meiner selbst, das war eindeutig der Cachaca.

Nun, heute gab es Gegrilltes und direkt nach dem aufstehen bis etwa abends an die 7 oder 8 Bier. Dementsprechend geht es mir jetzt. Und morgen muss ich einen Vortrag auf der Uni halten. Dreck!

Milch

Neulich bei unserer Caipirinha-Party.

"Aus Kühen macht man Milch!"

Frontline Football Bosnia vs. Serbia

Ich habe mir gerade einen neuen Film angesehen, No Man's Land. Sehr interessant und wirklich gut. Zu diesem Thema habe ich in der Wikipedia ein bisschen etwas gelesen und bin dann auf den Blog Finding Karazic gestoßen, ein Blog-Projekt welches das Ziel verfolgt, den immer noch flüchtigen ehemaligen Präsidenten Radovan Karacic zu finden, der unter anderem für das Massaker von Srebrenica verantwortlich gemacht wird.
Auf diesem Blog gibt es auch eine Reportage, die über ein Fußball-WM-Qualifikationsspiel berichtet. Dieses Spiel wurde zwischen Serben und Bosniern ausgetragen, die sich nur ein paar Jahre davor als Feinde im Krieg gegenüberstanden.
Ich empfehle: Ansehen.


Regeln und Rechte

"Die Mehrheitsregel funktioniert nur wenn man auch die Minderheitenrechte berücksichtigt. Weil man nicht fünf Wölfe und ein Schaf abstimmen lassen kann, was es zum Abendessen gibt."
(The majority rule only works if you're also considering individual rights. Because you can't have five wolves and one sheep voting on what to have for supper.)

Larry Flynt, Verleger des Hustler-Magazins

Aggressionen

Eigentlich hat der Tag so gut begonnen. Um 6:12 völlig übermüdet aufstehen, weil man am Vortag zwar am Nachmittag, aber in der Nacht nicht geschlafen hat. Zugfahrt nach Graz genossen, weil am Fenstertag keine nervigen Schüler unterwegs waren. Tag gemütlich mit Auswaagen und Batteriebau verbracht und um 13:00 den Tag abgeschlossen.
Aber dann: Die ÖBB, also die Österreichischen Bundesbahnen, sind unfähig. Nicht ganz, es gibt ein paar Hanseln, die Fahrpläne aufstellen, die eigentlich funktionieren. Aber es gibt viele Eisenbahner, die aus einer kleinen Aufgabe ein unlösbares Problem machen. Ich war um 13:20 am Grazer Hauptbahnhof und bin gerade eben erst zu Hause angekommen. Ich hatte mich zuerst für den falschen Zug entschieden (wer soll ahnen, dass der Regionalzug noch vor dem Eilzug abfährt, insbesonders dann wenn es sich um eine eingleisige Strecke handelt) und dann noch weitere 60 Minuten im Eilzug warten können.
Die Zugfahrt habe ich mit einem naiven, idealistischen und genauso nervendem Öko verbringen dürfen, der einer Kollegin erklärt hat warum er zu den G8-Demonstrationen an die Ostsee fahren wird. Ich war wirklich kurz davor das Fenster einzuschlagen und aus dem Zug zu springen.
Zu allem Überfluss ist mein Mountainbike immer noch nicht repariert, also kann ich keinen Stressabbau betreiben. Ich drehe noch durch. Ich bin gleich am schreien.

Zumindestens für etwas war der heutige Tag gut: Ich habe mit meiner Handykamera, die zwar qualitativ beschissen aber zumindest vorhanden ist, ein Foto von mir mit meiner neuen Brille machen können.

Neue Brille 1

Wodka Gurke

Oh mein Gott. Gester noch war ich den ganzen Tag im Labor und wollte danach einfach nur nach Hause. Wie der Zufall aber so will wurde ich in eine kleine Feier auf der Uni mit Wodka Gurke verwickelt. Für die, denen dieses Getränk nichts sagt: Das ist Wodka Lemon (Wodka:Lemon 2:1) in der 1 Tag lang eine aufgeschnittene Salatgurke lag. Dieses Teufelszeug schmeckt dann nur nach Gurke und in keinster Weise nach Alkohol.
Nun, wenn man den ganzen Tag ausser 12 Kaffee und einem Trinkyoghurt nichts zu sich genommen hat wirkt das. 3 Bier darauf und es ist aus.
Ich bin dann mit ein paar Kollegen durch Graz getiegert, habe mich dann aber vorzeitig abgeseilt und in der Wohnung einer Bekannten geschlafen - die aber dann noch wesentlich länger fortging. Ich glaube ich werde wirklich langsam alt, früher wäre ich noch bis in die Morgenstunden mit um die Häuser gezogen.

Dafür gab es heute einen guten Ausgleich, nämlich das Geburtstagsessen meines Bruders, meiner Mutter und meines Großvaters sowie die Examensfeier meines Bruders. Das bedeutete ein gutes Mittagessen. Nach einem Muskatellersekt vom Riegelnegg gab es eine Spargelcremesuppe mit Bärlauchnockerl, darauf Frutti di Mare auf Spargel mit einer Mischung aus Kräutersauce Hollandaise und Bernaise. Als Hauptspeise gab es ein 280 g Rinderrückensteak mit Spargel und Ofenkartoffeln mit Sauce Bernaise, dazu einen Vogelsalat mit Kartoffeln und Kürbiskernöl. Und zum Schluss eine Dessertplatte für 4 Personen, die ich aber am liebsten ganz alleine gegessen hätte.

Video-Tipp: Tom Waits - "Temptation"

Morgengespräche

"Wann bist du denn schlafen gegangen?"
"Das weiß ich nicht genau, ich würde sagen so um 24 oder 25 Uhr."

Manchmal habe ich wirklich einen Schaden.

Neue Bevölkerungsschicht

Seit etwa 3 Stunden bin ich wieder im Club der Brillenträger. Und es ist so schön: Ich kann wieder ganz ohne Probleme scharf sehen. Das ist richtig wunderbar.

Kettenprobleme

Ich komme gerade von weit her. Von Mellach eigentlich, aber das ist jetzt nicht so wichtig. Ich war heute mit meinem schönen Rad unterwegs. Das letzte Mal, dass ich wirklich radfahren war ist jetzt gut 2 Jahre her. Am Freitag war ich kurz am Rad und war nach kurzer Zeit schon aus der Puste.
Und bitte, das kann doch nicht sein, dass man nach weniger als 10 Kilometer aus der Puste ist.

Also war ich gestern beim Sports Experts und habe mir ein neues Radschloss sowie eine Trinkflasche gekauft und mir gedacht: Jetzt werden wir ein wenig trainieren. Um 16:00 gings los, eigentlich recht gemütlich. Ich bin mich verfahren und deswegen sogar über den Wildoner "Berg" gestrampelt.
Und irgendwo hinter dem Kraftwerk Mellach trete ich ins Leere. Also absteigen und Kette wieder raufarbeiten. Nur: Die Kette war 20 Meter hinter mir. Die Kette war gerissen. Jetzt will man einmal sportlich sein und was ist - die Kette reißt.
Morgen werde ich das Rad zu einem Profi bringen, denn es passt noch mehr nicht. Die Spannung der vorderen Kupplung ist irgendwie im Popo und die hintere schaltet zwar brav hinauf, aber beim herunterschalten geht man direkt vom höchsten in den tiefsten Gang über.
Und dann gibts noch eine Radlerhose - und dann wird geradelt.

Zumindest konnte ich ein Panorama-Bild auf dem Heimweg machen.

Wildoner Berg Panorama

Cineastisches Kontrastprogramm

Ich hatte gestern wiedermal ein cineastisches Kontrastprogramm. Zuerst gab es Spiel mir das Lied vom Tod mit Claudia Cardinale, und danach hab ich mir noch Alone In The Dark mit Tara Reid angesehen.
Natürlich im qualitativen Filmvergleich gewinnt eindeutig das Lied vom Tod, aber im Vergleich der beiden Frauen muss ich doch eindeutig für Claudia Cardinale stimmen. Im Film hat sie einen Batzen mehr Sex-Appeal als Tara Reid, die einfach nur in Alone In The Dark herumsteht. Claudia spielt.

Layla

What will you do when you get lonely
when nobody's waitin' by your side?
You've been running and hiding much too long;
You know, it's just your foolish pride.

Layla, you got me on my knees. Layla,
I'm begging darling please. Layla,
Darling, won't you ease my worried mind?

aus: Eric Clapton - "Layla"

Nachtrag: Für die fesche Schweizerin gibt es jetzt noch eine kleine Link-Auswahl, was ich so auf die schnelle zusammentragen konnte. Weltklasse ist ja diese Live-Version, die ich auch auf meinem MP3-Player habe - das Solo ist wirklich wunderbar. Relativ gut ist die Tonqualität (bei Live-Aufnahmen bei YouTube ist das ja selten) hier. Schlecht in der Tonqualität ist diese Aufnahme von 1983. Interessant ist es, wenn Eric Clapton mit Phil Collins zusammen spielt. Oder mit Mark Knopfler auf Prince's Trust Concert. Oder noch besser: Mit Mark Knopfler auf einer akustischen Gitarre. Weltklasse.
Und dazu gehört natürlich die beste aller Arten Layla zu spielen: Unplugged.

Ein kommunikativer Leitfader

Weltklasse: Ein kommunikativer Leitfaden für Frauen (und alle die es werden wollen). Und einzigartigen Tips, auf die bis heute noch sicher kein Mann gekommen ist.

(via NYblog)

Die Frau/ Der Mann in mir

Sowohl Patsy Jones als auch MC Winkel haben die Aufforderung in den Raum gestellt, dieses chromosomale Stöckchen einfach zu fladern, wie man auf gut steirisch nun einmal sagt. Dem komme ich nach, habe ja auch nichts besseres zu tun.

Der Mann in mir
  • Ich trinke viel Bier.
  • Wenn ich allein bin und kein Taschentuch habe bohre ich in der Nase.
  • Ich ziehe eine ruhige Bar einem Club vor.
  • Ich fluche und habe oft eine derbe Ausdrucksweise - und selbst in der Öffentlichkeit ist mir das ziemlich egal.
  • Ich sage was ich denke auch wenn ich nicht darüber nachdenke, was das für Folgen haben könnte.
  • Pupsen ist ein genetischer Defekt. Punkt.
  • 5 Kakteen haben meinen schwarzen Daumen nicht überstanden.
  • Bierflaschen können mit Feuerzeugen, Handys, Kulis oder irgendwelchen Ecken geöffnet werden.
  • Ich kann vorwärts, rückwärts und seitwärts einparken.
  • Es gibt nichts schöneres als fotographiert zu werden - egal wie peinlich der Moment ist.
  • Ich schaue einmal auf einen Stadtplan und komme an mein Ziel.
  • Ich trage Bart (sollte eigentlich für die Männerseite gelten).
  • Ich kenne 16 Farben und damit komme ich gut durchs Leben.
  • Nach 6 Bier und ein paar Klaren kann man ans Feiern denken.

Die Frau in mir
  • Ich rasiere mir die Achseln.
  • Ich benutze viel Labello und Blistex.
  • Fotos müssen sein, von allem und jedem.
  • Ich bin giftig, so gut wie immer.
  • Schuhe zu kaufen dauert lange - es wird nur das gekauft was sitzt (insb. bei Snowboardboots).
  • Wenn ich betrunken bin kann es vorkommen, dass ich sentimental werde.
  • Fußball ist nur ein Grund um Bier zu trinken.
  • Ich habe ein Morgenritual im Bad (eigentlich im Klo).
  • Ich habe eine Zimmerpflanze, die seit 3 Jahren lebt.
  • Berechnung ist ein Grundmotiv meines Lebens.
  • Ordnung ist das halbe Leben, zumindest hilft es grundsätzlich.
  • Ich habe viele viele Taschen, sind zwar teilweise Werbegeschenke oder anderer Gratisdreck, gilt aber sicher auch irgendwie.
  • Ich habe ein Herz für Kombis.
  • Ich knipse meine Nägel nicht, ich habe eine Nagelschere.
Hmmm, Chnnübli darf ich nicht anwerfen, die hat noch 4 zum ausfüllen. Whatever!

Livio De Marchi



Holz ist genial sagt eine österreichische (Öko-)Werbung. Man muss aber auch ein bisschen Genialität besitzen um solche Skulpturen zu schnitzen, wie es Livio De Marchi macht.

George Bush

"George Bush ist ein Fan von mir - er kam in den Siebzigern, um mich zu sehen. Sein Koksdealer brachte ihn."
Tom Waits

Abnehmen?

MC Winkel und seine Jünger versuchen ja abzunehmen. Und wenn man sich so ansieht, wie der jetzt in einer Woche seine Ernährung umgestellt hat (zumindest nehme ich an, dass sie umgestellt wurde, so kann man sich ja nicht ernsthaft kontinuierliche ernähren) verbucht er einen Erfolg. Zusammen mit einer Krankheit.

Puh, wie sieht das denn aus, wenn ich mal in meine Vergangenheit sehe: Umstellung auf Grillen. Nicht oft, aber doch in gewisser Regelmäßigkeit. Am 28.4 gab es Gegrilltes und Bier, genauso am 30., am 1. Mai, am 3., am 4., am 6., dazu noch gestern und heute. Immer so ein bisschen was.
Heute habe ich im Kühlschrank noch ein verlorenes Päckchen Nürnberger Bratwürste gefunden. Ist lecker dachte ich mir und habe für mich ganz allein den Griller angeworfen.
Also einen Kohlegriller, denn Grillen ist für mich einfach mit Ruß und Rauch und Feuer und so verbunden. Keine Aluschalen und keine fettarmen Dips für gegrillte Salatblätter. Bin ja kein Öko.
Auf jeden Fall hab ich ein gutes Abendessen gehabt. Lecker 27 Nürnberger - 3 sind übriggeblieben. Ich hatte dann irgendwie Angst die 30er-Packung alleine zu verdrücken. Das hätte ja etwas obszönes an sich. 27 sind okay - soviel zum Thema Diät.

Reaktivierung

So, gestern war ein Uni-Fest. Unifeste haben so eine Art seltsamen Charakter, nach ihnen geht es mir immer schlecht. 3 Stunden Schlaf, nicht nüchtern aufgestanden und noch weniger nüchtern schlafen gegangen. Den ganzen Tag kein Essen und dann 8 Bier - das merkt man halt.

Nun, ich war heute auf der Uni etwas lethargisch, bin gesessen wie ein Haufen Elend und ein bisschen gestorben. Geholfen hat mir aber ein Kebap, etwas irritierend fand es aber der Verkäufer, dass wir ihn schon um um 8:40 morgens essen wollten.
Egal.
Ich kam nach Hause, und irgendwie hatte ich immernoch diese latente Übelkeit. So diese klassische Hangover-Übelkeit. Was macht man? Man repariert sein Fahrrad und fährt erst einmal durch die gesamte Au und die Sulm, einen Fluss, entlang. Mehrere Stunden, bis man nicht mehr kann.

Jetzt sitze ich hier, gehe gleich duschen und weiß nicht wirklich ob das eine gute Idee war. Nachdem die Hallenvolleyballsaison wieder vorbei ist komme ich zu keiner regelmäßigen sportlichen Betätigung mehr. Also ist jetzt das Radfahren prima. Problematisch ist aber, dass ich gestern doch einige Zigaretten geraucht und nur ein bisschen Bier getrunken habe. Sprich: Derzeit ist mein Vitalsystem kurz davor Konkurs anzumelden. Aber dafür sind derzeit wieder meine Oberschenkel gut zum angreifen.
Ansehen nicht, dafür sollte ich mal in die Sonne.

Bester Snowboard-Trick


Wikipedia beim ORF

Irgendwer beim ORF muss vor einiger Zeit ein bisschen in der Wikipedia herumgesurft sein. Bei "Harrys liabste Hüttn" haben sie was von Mando Diao gespielt, vor kurzem kam Good Morning, Herr Horst von Mando Diao dran und gerade eben wurde die Zusammenfassung eines Fußballspiels mit Long Before Rock 'n' Roll unterlegt. Da hat wohl ein Redakteur Mando Diao entdeckt.

MP3-Tipp: Tom Waits - "Jockey Full Of Bourbon"



Eines der älteren Lieder von Waits, kommt glaube ich von der Swordfishthrombones oder der Rain Dogs. Also gerade zu seiner Umsturzzeit, als er Label und sein Leben änderte und heiratete (das war eigentlich davor). Sensationelles Lied.

MP3: Tom Waits - "Jockey Full Of Bourbon"

(via snuh's livejournal)

Edit: Linkfix, sollte jetzt funktionieren

Buch-Stöckchen

Nachdem dieses Stöckchen einfach nur liegen gelassen wurde habe ich mich dessen erbarmt.

Gebunden oder Taschenbuch?
Taschenbuch, ausnahmslos. Naja, fast. Ich möchte sicherlich kein Fachbuch im Taschenbuchformat haben, aber ich glaube das gibt es auch nicht. Und schöne Bildbände brauchen einen Schutzumschlag und eine Bindung.

Amazon oder Buchhandel?
Buchhandel, da ist das stöbern einfach viel schöner. Amazon bestelle ich nicht, oder habe zumindestens bis jetzt nicht bestellt. Wenn ich ein genaues Buch kenne, gehe ich zum Hofbauer und bestelle es dort.

Lesezeichen oder Eselsohr?
Seitenzahl merken.

Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?
Nach gelesen und ungelesen.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Meine Kinderbücher habe ich verschenkt, denn ich habe bis jetzt nicht vor mich zu reduplizieren und ich glaube ich tue der Welt damit einen Gefallen. Die Bücher gingen an die Caritas und an mehrere SOS Kinderdörfer, ich habe ja auch meine karitative Seite.

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Wer zum Henker macht denn soetwas? Schutzumschlag wegwefen? Nein, der gehört dazu, eindeutig.

Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
Mit, das muss man einfach können.

Kurzgeschichten oder Romane?
Ich habe da eigentlich keine klaren Präferenzen, aber direkt gesehen sind mir Kurzgeschichten lieber, wenngleich da wieder die Frage auftaucht, ob man die Kürze jetzt eher auf die Textlänge oder die inhaltliche Länge bezieht. Marquez' "1000 Jahre Einsamkeit" ist so fad, weil das Buch sich einfach über Jahre hinweg erstreckt. Ich mag am liebsten Geschichten, die nur in einem kurzen Zeitfenster passieren.

Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?
Hab ich weder noch.

Harry Potter oder Lemony Snicket?
Auch weder noch.

Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?
Wenn ich müde bin, dann ist es vorbei. Es würde auch nichts nutzen, da ich mir im schläfrigen Zustand sowieso nichts merken kann.

„Die Nacht war dunkel und stürmisch“ oder „Es war einmal“?

Beides klingt für mich ziemlich billig und uneinladend.

Kaufen oder Leihen?
Kaufen. Bücher sind nichts, was man einfach nur mal so nimmt, liest und dann wieder weggibt. Ich habe zu meinen Lieblingsbüchern eine spezielle Bindung - jeden Monat lese ich ein wenig darin, auch wenn ich sie schon dutzende Male gelesen habe. Bin halt wie ein Kind.

Neu oder gebraucht?
Neu.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Keine Listen, keine Rezensionen aus einem Feulliton. Empfehlungen von Bekannten, deren Musik- und Literaturgeschmack ich kenne sind der erste Ansatzpunkt. Oder sonst einfach stöbern. Bücher stöbern hat für mich etwas beruhigendes, da kann es auch mal sein, dass ich das Handy auf lautlos schalte.

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Kommt darauf an, wie das Buch mir gefallen hat. Wenn es nicht so toll war, dann ist ein geschlossenes Ende gut, wenn es phänomenal war habe ich einen Grund mich auf das Nächste zu freuen.

Am liebsten lese ich nachts… aber Morgens ist auch okeee
Morgens, mittags, abend. Im Zug. In der Uni. In der Straßenbahn - hey, ich bin flexibel.

Einzelband oder Serie?
Einzelbände.

Lieblingsserie?
Habe ich ehrlichgesagt keine.

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
Don't believe the Hype! von Sky Nonhoff. Findet man unter der Kategorie "Buch-Tipps".

Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
Eben jenes. Oder auch Als Tom Cruise mir mein Leben stahl.

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Keine Ahnung, weiß ich jetzt wirklich nicht. Ein heßer Tipp ist immer Das Parfum und auch Der Alchimist. Ein gutes Buch ist auch Krabat, ist ein schönes altes Kinderbuch einer sorbischen Volkssage.

Puh, wem soll ich dieses Stöckchen zuwerfen. Nun, ich habe keine große Auswahl, soviele lesen meinen Blog nun auch wieder nicht, aber ich hoffe dass ich irgendwie an nessy und mann² herankomme und die das Stöckchen fangen.

Video-Tipp: Regina Spektor - "Samson"


Jubiläum

Verdammt, ich habe mein Jubiläum verpasst, am 4. Mai 2006 habe ich meinen Blog eröffnet. Verdammt.

Angebliche letzte Worte - Teil 26

"Vivo!" (Ich lebe)
Caligula

Prüfung

Morgen ist die PC3-Prüfung. Um 14:00. Wo genau, weiß von uns drei keiner. Also denke ich mir, und sage...

"Ich rufe euch morgen an..."
"Danke, das wäre nett."
"Lass mich ausreden. Ich rufe euch morgen an, dann wisst ihr sicher, wo ich hin muß."

Man kann sich ja nicht um alles kümmern.

Guerilla von ai

Eine Guerilla-Werbung von amnesty international. Gute Idee, gut umgesetzt.

ai Guerilla

Schiefer Kiefer

Ich habe ja einen total kaputten Kiefer. Alles schief. Das kommt ja davon, dass ich als kleines Kind einmal die Treepe hinunter gestürzt bin - mit den Händen in den Hosentaschen. Klingt böse, ist genauso verlaufen. Ich konnte mich aber noch abfangen und zwar mit meinem Kinn. Mein Unterkiefer trug einen Bruch davon, mir war das peinlich und ich sagte deswegen auch nichts. Ich ernährte mich 3 Wochen lang von Dingen, die man ohne Kauen essen konnte; etwa aufgeweichte Cornflakes, weiches Brot, zerkochte Nudeln und was weiß ich. Ich war damals noch in der Volksschule und erklärte meiner Mutter, ich hätte mich beim Spielen gestoßen. Und es wäre nicht so arg, es würde halt nur ein wenig schmerzen.
Ein paar Monate danach war ich beim Zahnarzt und der fragte meine Mutter, wann ich mir denn den Kiefer gebrochen hätte. Da kam dann alles heraus, es war aber schon zu spät. Der Kiefer ist leicht schief zusammengewachsen. Würde ich mir heute meinen Bart abrasieren, würde man erkennen, dass ich ein schiefes Kinn habe.

Genau deswegen - jedenfalls sagt das mir mein jetztiger Zahnarzt - trage ich eine Mundspange. Weil sich da etwas verschoben hat und dies und das und eigentlich interessiert es mich ja nicht. Ich wollte während der Schulzeit nie eine Mundspange haben, aber als sich dann auf der Uni die Zähne so verschoben, dass sie beinahe übereinander und nicht nebeneinander standen dachte ich mir, dass es doch nötig wäre.
Ich war gerade beim Zahnarzt und bin mehr als glücklich, dass ich jetzt den sogenannten Jasper herausgenommen bekommen habe. Dieses Ding, eine Feder, hat verhindert, dass ich den Mund mehr als einen Finger breit aufmachen konnte. Beim Essen sehr unangenehm, insbesonders bei größeren Dingen wie Burgern.

Trotzdem, als ich damals meinen Zahnarzt fragte, ob ich wohl vor meiner Sponsion zum Dipl.-Ing. fertig werden würde meinte er, dass sich das locker ausgeht. Heute ist er sich nicht mehr zu sicher. Entweder bin ich zu schnell durch das Studium gerannt oder er hat meinen Kiefer unterschätzt.

Der größte Job meines Lebens

Ich sehe mir gerade auf ORF2 den Film "Lilly Schönauer: Liebe gut eingefädelt" an. Eigentlich ist das eine Rosamunde-Pilcher-artige Schmonzette, das Wichtige ist aber, dass ich im letzten Jahr bei dieser Produktion als Requisiteur mitgearbeitet habe. Und als Baubühnenhelfer, Requisitenfahrer und Lichthelfer. War schwer, 80 bis 100 Stunden in der Woche waren da schon zu arbeiten.
Es ist aber witzig zu sehen, was daraus geworden ist. Was aus dem selbstgebauten Bootssteg geworden ist, aus der Manufaktur, dem Verkaufsraum mit den komplizierten Leuchten, dem Designbüro und der Gartenterrasse. Ein Wahnsinn. Ist schon irgendwie seltsam.

Da kommen Erinnerungen hoch, das glaubt man kaum. Rückenschmerzen und Lacher ohne Ende, ich wünschte ich könnte das noch einmal machen. Und verdient habe ich auch nicht schlecht.

At The Movies

Bei Sir Parker bin ich auf dieses Stöckchen gestoßen und das nehme ich mir mal gleich - mir wirft ja kein Schwein was zu. Was eigentlich auch besser ist, denn wenn ich irgendetwas machen muss habe ich dafür keine Zeit. Ist doch immer so.

Ein Film, den Du mehr als zehnmal gesehen hast
Da gibt es sicher viele. Fällt mir nur gerade keiner ein... nein, lassen wir das. Sicherlich über 20 Mal habe ich Lilo & Stitch gesehen, ich liebe diesen Film. Auf Englisch kann ich den gesamten Film mitsprechen, wenn bei mir nichts gescheites im Fernsehen läuft und ich irgendwas arbeiten muss und gerade auch keine Musik passt - Lilo & Stitch passt immer. Sonst wären da noch Sie Tiefseetaucher, Matrix und wahrscheinlich auch The Big Lebowski.

Ein Film, den Du mehrfach im Kino gesehen hast
Der Herr der Ringe - Die Gefährten. Wenn ich mal nachzähle: Vormittags von der Schule aus, Abends mit meinem Bruder. Ein Jahr darauf zum Double-Feature und im darauffolgenden Jahr zum Triple-Feature. Und Oceans Eleven - einmal auf Englisch in Irland und einmal auf Deutsch in Graz.

Nenne einen Schauspieler/in, wegen dem/der Du geneigt wärst, einen Film anzusehen.
Gibt es denn so was? Bill Murray ist in letzter Zeit ein wirklich heißer Tip, genauso wie Zach Braff, da muss ich mir unbedingt Fast Track ansehen gehen. Eigentlich aber habe ich keinen richtigen Liebling, ich bin da zu wenig wählerisch.

Nenne eine/n Schauspieler/in, wegen dem/r Du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen…
Die üblichen Verdächtigen? Da wären wohl Steven Segal, Jean-Claude Van Damme, Dolph Lundgren, Michael Dudikoff und Konsorten.

Ein Film aus dem Du regelmäßig zitierst…
The Big Lebowski ist immer für ein "El Duderino" gut, aber oft kommen auch Zitate aus Das Leben des Brian oder auch aus dem Herrn Lehmann.

Ein Musical, von dem Du alle Texte der darin gesungenen Songs auswendig weißt…
Früher einmal war das Tanz der Vampire, aber auch nur wegen dem Schulmusical und weil dort die feschesten Mädls der Schule mitgemacht haben. Das muss es einem einfach wert sein - und gelohnt hat es sich auch.

Einen Film, den wirklich jeder gesehen haben sollte…
Das ist wieder so ein Ding, wo man entweder seine Lieblingsfilme aufzählt oder glaubt, welche cienteastisch einfach wertvoll sind. Für weitere Informationen sollte man in meiner Sidebar einfach auf meine DVD-Sammlung klicken oder meine IMDB-Vote-Histoy angucken.

Einen Film, bei dem Du mitgesungen hast…
Disney-Filme, ganz sicherlich. Hier taucht auch sicher wieder The Big Lebowski auf.

Ein Film, den Du besitzt…
The Good Thief.

Nenne eine/n Schauspieler/in, die ihre Karriere nicht beim Film startete und die dich mit ihren/seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat…
Fällt mir ehrlichgesagt keiner ein. Wirklich nicht.

Hast Du schon einmal einen Film in einem Drive-In gesehen?
Nein, aber ich habe zumindest schon einmal ein Autokino gesehen.

Schonmal in einem Kino geknutscht?
Natürlich. Einmal sogar zu Verrückt nach Mary.

Ein Film, den Du schon immer sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist…
Rushmore.

Hast Du schon jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war?
Direkt nicht. Wenn Filme mich nicht fesseln, kann es sein, dass ich zwischendrin einmal rausgehe um eine zu rauchen oder mir einen neuen Kübel Popcorn holen, aber ich gehe dann immer wieder zurück hinein. Wüsste aber jetzt keinen konkreten Fall, ist aber sicherlich schon passiert, als ich meine kleine Schwester ins Kino begleitet habe. Glaube das war unter anderem Dr. Dolittle 2.

Ein Film, der Dich zum Weinen gebracht hat…
Puh, da kommt sicher einiges. An erster Stelle, und das kann ich nie verhindern egal wie ich mich anstrenge, Leon - Der Profi und dann The Green Mile. Bei The Deep End habe ich auch einmal geweint, kennt den jemand? Garden State und Leaving Las Vegas.

Popcorn?
Ja. Und alles andere. Da ich so "schlanke Gene" habe, kann es auch ruhig mal mehr als ein Kübel sein, kombiniert mir Twix, Sportgummi und einer Gallone an irgendeiner Limonade. Wobei ich in letzter Zeit keine Limonaden mehr trinke, irgendwie schmeckt mir das Zeug nicht mehr.

Wie oft gehst Du ins Kino?
Kommt auf das Programm an, aber im Jahr etwa 20 Mal. Kann sein, dass ich 4 Wochenenden hintereinander im Kino bin, dann aber mal ein Monat aussetze.

Welches ist Dein Lieblingsgenre?
Da habe ich eigentlich keines. Es kommt eher darauf an, mit was für Erwartungen ich ins Kino gehe. Ich mag keine hochgelobten Filme die eigentlich nur Effekthascherei sind. Ich schaue mir auch gerne bekloppte Filme an, wenn ich vorher schon weiß, dass ich eigentlich das Hirn abschalten sollte.

Was war Dein erster Film, den Du im Kino gesehen hast?
Keine Ahnung. Wirklich nicht.

Welchen Film hättest Du lieber niemals gesehen?
Gibt es keinen. Ich sehe mir jeden Film gerne an, ich denke eher es sollte heißen "welchen Film ich lieber nicht öfter als einmal gesehen hätte". Und darunter fallen Action-Karate-Filme mit der Triumphirat Lundgren-vanDamme-Dudikoff.

Welchen Film hast Du zuletzt im Kino gesehen?
300.

Was war der merkwürdigste Film, den Du mochtest?
Den ich mochte und immer noch liebe: Dr. Schiwago.

Was war der beängstigendste Film, den Du je gesehen hast?
Hmm, so richtig Angst habe ich eigentlich vor nichts mehr. Ich habe auch im richtigen Leben vor Spinnen und Viechzeug keine Angst. Als Kind hatte ich Angst vor Der Bär, denn ich dachte immer der große dicke Bär würde des Nachts aus meinem Schrank kommen.

Was war der lustigste Film, den Du je gesehen hast?
Klassiker: Das Leben des Brian, Nackte Kanone, Hot Shots. Es gibt einfach nichts besseres als "Whitey Whiteman".

Lesen heißt Nehmen!

Geburtstagsfeiern

Ich war gestern auf der Geburtstagsfeier der Freundin meines Bruders. Eigentlich nur bei ihr zu Hause, denn es ging dann in Richtung Buschenschank - und ich musste lernen. War mir irgendwie auch lieber. Bitte nicht falsch verstehen, es ist nicht so, dass ich keinen Alkohol trinke, aber irgendwie ist dieses mengensaufen und gleichzeitig grölen nicht mehr so mein Ding.
Für mich sind es immer mehr die ruhigen - um nicht zu sagen besinnlichen - Stunden geworden, aus denen ich meine Kraft schöpfe. Sich mit ein paar Freunden treffen, Pokern, ein paar Bier trinken, nach dem Bier Nr. 10 ein Taxi rufen und dann in den Gastgarten vom Habana ein paar Cocktails trinken gehen. Ruhig einfach, ohne Grölerei.

Ich kann mich noch an meine Burzeltagsfeier von vor 4 Jahren erinnern... Nein, kann ich eigentlich nicht, aber ich weiß, dass sie beim Buschenschank Teichstub'n war. Mit dem gesamten Volleyballverein und ich - sofern mich jetzt meine Erinnerung nicht trügt - habe mich in die fünfte Dimension gebeamt, nur mit Mischungen, Weichsellikör und (nachher) Caipirinha.
Ein Jahr danach, also vor 3 Jahren, war die Geburtstagsfeier gleichzeitig mit 5 Bekannten, die im Zeitraum eines Monats auch Geburtstag hatten. Wir waren lockere 40 Leute im Buschenschank Zur Traube und wenn ich mich nicht irre, war es auch der Abend, an dem ich mich an mehr als 4 Liter Sturm verlustierte. Danach noch ins LA und irgendwann um 6:00 wollte ich nach Hause aufbrechen. Um 9:00 hat dann eine freundliche Nachbarin meine Familie alarmiert, dass ich doch bitte von der Straße aufgesammelt werde. Dazu muss man stehen.
Vor 2 Jahren war die Geburtstagsfeier im Buschenschank Kratzer, Analoga zu den vorhergenenden Jahren kann sich jetzt jeden Kind wohl selbst ausdenken. Wenn nicht, dann war man wohl nie in der Südsteiermark. Ich sollte nur sagen, dass ich dann beim fortgehen auf einmal wieder meine Existenz realisierte und auch, dass ich kein T-Shirt mehr anhatte.

Letztes Jahr war ich beim Buschenschank Kieslinger. Mit dabei war mein bester Kumpel, seine Freundin und 2 weitere Bekannte. Wir haben eine gute Brettljausn gegessen, dazu zwei Flaschen Morillon und eine Flasche Sauvignon-blanc Reserve. Wir sind dann ins La Habana, ich habe einen schwarzen Tee mit Milch getrunken und bin dann nach Hause gefahren um noch ein bisschen vor dem Fernseher zu liegen und dann gemütlich einzuschlafen.
Merkt man einen Kontrast?

Es ist erstaunlich in welch kurzer Zeit man altern kann. Wo früher noch an erster Stelle billiger Wein mit Mineralwasser und Schnaps stand brauche ich heute doch einen sortenreinen Qualitätswein - immerhin bin ich zwischen Weinbauern aufgewachsen und da muss ich das doch ausnutzen.
Aber diese Grölerei ist nichts mehr für mich. Vielleicht erst dann, wenn ich richtig angeschottert bin, aber im nüchternen oder angeheiterten Zustand kann ich dem nichts ab. Es stimmt, quiet is the new riot.

Die Hard "Medley"

Ich weiß noch, ich bin mit Stirb langsam aufgewachsen. Ich kann mich sogar noch daran erinnern wie 2 und 3 im Kino war. Zwar durfte ich nicht hin (beim 2er nicht einmal mein Bruder), aber irgendwie sind das Kindheitserinnerungen.
Und jetzt finde ich auf YouTube das, weltklasse:


Bildung Ahoi

Derzeit lerne ich Physikalische Chemie 3 und sehe mit den Blauen Engel auf ORF 2 - noch mehr kann man für seine Bildung nicht tun. Und ich wollte den blauen Engel umbedingt schon einmal sehen, der Film den Marlene Dietrich so berühmt gemacht hat.

Alte Zeiten

Nun, erinnern wir uns zurück an alte Zeiten - an den C64. Ich hatte nie einen, erst als er schon im Antiquariat zu haben war. Dafür konnte ich mit 6 Jahren ohne Probleme mit Schlagbohrer und Stichsäge umgehen. Und mit meinem Bruder Baumhäuser bauen. Man kommt halt aus der Provinz.
Auf jeden Fall: Für C64 gibt es einen Blog, Morticious Thrind. Hinsehen lohnt sich.

(via Maniac Mind)

Die Knochen werden schwerer

MC Winkel versucht die Nation mit seinem Programm "Belly Off" zum Abnehmen zu bewegen. Und wer da mitmacht: CTC, nercore, jeriko, der "promiskuitive" Parker und wer weiß ich noch.
Ich bin mir jetzt nicht sicher gewesen, ob ich nicht auch mitmachen sollte. Einerseits wäre das ziemlich blöd, denn dann müsste ich ja auch etwas tun - Fotobeweise sind irgendwie so Eighties. Auf jeden Fall bin ich auf die Waage gestiegen und habe mich gewogen... 80 kg.

Bei einer Körpergröße von 1,98 Metern ergibt das einen BMI von 20,4. Verdammt. Ich bin zum ersten Mal, seitdem ich den BMI ausrechen über 20. Ich kann mich an meine Jugend erinnern: Eine Kiste Bier und dreimal Burger essen in der Woche haben damals meinen BMI nie über 17,5 gehoben. Nie.
Aber die 20,4 es könnte mit meinen veränderten Essensgewohnheiten zusammenhängen. Beim Merkur kaufe ich Fleischpackungen für mich nur noch ab 500 Gramm. Und wenn gegrillt wird gibt es für mich mindestens 15 Nürnberger Bratwürste. Wenn nicht 20. Kann sein, dass damit die Gewichtszunahme zusammenhängt.

Edit: Viel besser ist da Patsy Jones, die mitmacht ohne mitzumachen. Oder so. Irgendwie.

16 Stunden

Ich habe diese Woche schon einiges geschrieben, von der Diplomfeier und der Protokollschreiberei, die mir nur 4 Stunden Schlaf ließ. Führen wir nun den Streifzug durch meine Woche fort.

Also, am Donnerstag war ich bei ein paar Vorlesungen (2 eigentlich) und habe dann auf der Abschlussfeier für das OC-Labor Musik aufgelegt, von 19 Uhr bis 3 Uhr Früh. Es fing ja noch gut an - der Futzi, der alles organisierte war freundlich und mit ein paar anderen, die ich kannte, hab ich mich gut unterhalten.
Leider war die Feier aber, ganz anders als in den letzten Jahren, auf dem Dachbalkon des Chemiegebäudes, weswegen ich keine Jacke mithatte - und 5 Stunden lang fror.
Ab 24:00 wurde es dann anstregend, weil mir die betrunken Leute in meine Anlage hineingriffen und immer wieder was verstellten. Ich war dann am Ende schon grantig, auch deswegen weil sich alle beschwerten, ich würde etwas falsches spielen. Das ist wohl das Problem auf einer Feier für 50 Leute aufzulegen: Alle möchten etwas anderes hören, und bei den Musikwünschen waren Metal, Hip-Hop, Trance, Pop und sogar Schlager dabei. Was soll man denn bitte spielen, wenn jeder etwas anderes hören will?.
Parties, auf denen die Musikwünsche homogen in eine Richtung gehen sind lustig, aber das war wiedereinmal Käse.

Nachdem ich also das letzte Lied gespielt (3:15), meine Anlage zusammengepackt (3:19) und dann noch alle Leute ins Auto gepackt hatte (4:10 - Frauen können nicht kurz "Auf Wiedersehen" sagen), bin ich dann um 4:45 eingeschlafen um gleich darauf um 7:00 wieder aufzustehen.
Der gestrige Tag bestand aus einem Interview für eine Seminararbeit, 3 Vorlesungen von der ich nur eine besuchte und der Red-Bull-gestützten Heimfahrt mit dem Auto. Die Musikanlage brachte ich noch zu meinem Vater, dann kam noch ein Glückwunschvideo für den Malta-Aufenthalt einer Bekannten und schlussendlich kam die Dusche und das Bett an die Reihe. Das war am Donnerstag um 16:00

Heute um 8:00 bin ich aufgestanden. Einfach 16 Stunden Schlaf.

Am Sand

Ich bin gestern am Sand gelaufen. Nachdem ich vorgestern von der Grillfeier zurückkam und mich von 18:00 bis 21:00 hingelegt habe, habe ich 4 Uhr am Morgen mein Protokoll vervollständigt. Und dann bin ich schlafen gegangen. Nur: Tagwache war um 6:12 Uhr.
Gestern war ich in einer Vorlesung, bei der ich fast zusammengebrochen bin, habe für Freitag ein Diktiergerät organisiert, habe PC3 gelernt, war bei meinem Vater Boxen und ein Mischpult holen und habe seitdem geschlafen. Das heißt von 20:30 bis heute 8:00. Ich fühle mich jetzt richtig gut.

Nur muss ich heute leider auf einer Party Musik auflegen - deswegen die Boxen und das Mischpult - und die wird nicht vor 3:00 enden. Und um 8:00 muss ich für eine Arbeit einen Professor interviewen und dann 3 Vorlesungen besuchen. Morgen werd' ich sicher wieder so lange pennen. Und für Samstag und Sonntag sind mindestens 35 Stunden lernen vorgemerkt.

Besorgniserregende Wahlwerbung

Diese Wahlwerbung einer Studentenpartei ist kein Scherz, sie ist ernst gemeint - was das ganze nicht witzig, sondern wirklich besorgniserregend macht. Näheres entnehme man bitte der Bildbeschreibung.

Besorgniserregende Wahlwerbung

Labuttendorf

So sieht es (teilweise) aus, von wo ich komme.

Labuttendorf Panorama

Perversion

Ist die Idee eines 80%-igen Rums nicht eigentlich pervers? Das fällt mir nur mal so ein, denn 96% ist das Maximum der destillativen Trennung. Das ist fast reiner Alkohol. Technische Chemikalien für Großproduktionen sind wesentlich unreiner und verschmutzter. Irgendwie geht mir das gerade nicht mehr aus dem Sinn.

Aber er fährt nunmal volles Programm.

stomp studentz


Diplom

Ich habe am Sonntag einen Anruf bekommen. Die Freundin des Vereinsgurus würde Diplomprüfung haben und dementsprechend auch am Montag eine Diplomfeier. Na gut, eigentlich sollte am Sonntag Abend das Protokoll fertiggestellt worden sein und ich hatte vor ab Dienstag mit dem Lernen für die Physikalische Chemie 3 zu lernen. Aber kurz vorbeisehen geht ja.
Ab 14:00 war ich dann auf der Karl-Franzens-Uni und habe den Vereinsguru und einen anderen guten Freund getroffen - den Rest der Leute, die dort waren, kenne ich nicht. Es fing natürlich an mit ein paar Gläschen Sekt mit der wir ihre bestandene Diplomprüfung und das bestandene Rigorosum einer Kollegin von ihr feierten. Der Sekt hat sie ein wenig geschwächt, bevor es zur Party gehen sollte, wollte sie sich hinlegen. Also gehen der Guru, der Bekannte und ich in die Posaune neben die KF-Uni und essen eine Kleinigkeit. Und trinken Bier - aber nicht nur eines.
Dann auf der Party gab es Bier und Sangria von einem spanischen Austauschstudenten; das muss betont werden, denn die war doch recht gut und keine Kübelsangria. Der Abend verlief gut mit einem Schimmer von 80 (Stroh 80, einem 80% Rum), einigem an Bier, einem Grillessen direkt vom Griller mit verbrannter Zunge und was weiß ich noch.

Ich schlief dann bei der neuen Frau Magistra, am nächsten Tag - heute - ging es kurz ans Aufräumen und dann nach Hause. Zum Duschen, mehr aber auch nicht, denn der Verein hatte geplant am Dienstag einen Grilltag für die frischgebackene Akademikerin zu veranstalten. Da war ich natürlich auch dabei.

Fazit: Ich bin um 18:00 heimgekommen, habe mich direkt hingelegt und bin jetzt aufgestanden. Ich muss jetzt das Protokoll fertigstellen und mit PC3 anfangen. Aber die Feier war einfach genial.
Witze, direkte und indirekte, Grillerei und Alkohol - das ist einfach eine perfekt Kombination.

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