Mittwoch, 28. Februar 2007

Syracuse

Die Prüfung ist heute relativ glanzlos verlaufen, weder hervorragend noch desaströs. Es ist aber etwas anderes was mich heute jubeln lässt.

Ich habe mich Ende Januar um ein Stipendium beworben und heute habe ich die Zusage erhalten. Damit fahre ich jetzt in der zweiten oder dritten Juni-Woche für 8 bis 10 Wochen nach Amerika, genauer gesagt zur Universität von Syracuse.
Mich stimmt das nur deswegen so freudig, weil ich zuerst einen längeren Auslandsaufenthalt zugunsten meines Studienfortschrittes aufgegeben habe. Jetzt bin verpasse ich weder ein Sommer- noch Wintersemester und komme trotzdem an eine ausländische Uni.
Ich freue mich wie ein Schneekönig.

MP3-Tipp: redhanded. - "Slipping Away" u. a.

redh.jpg

Nun, über den Soundblog bin ich auf eine relativ unbekannte deutsche Band gestossen, die angeblich aus Regensburg kommt und auf dem Namen redhanded.
Aus dem bisschen reinhören kann ich schonmal sagen: Klingt nach klassischen Rock, mit melodischer Gitarre. Klingt recht gut, erinnert mich teilweise an die Foo Fighters.

MP3: redhanded. - "Slipping Away (Acoustic)"
MP3: redhanded. - "Know Here"
MP3: redhanded. - "Hey God"

myspace

Dienstag, 27. Februar 2007

Philosoph

"Ein Philosoph ist ein Mann, der in Ermangelung einer Frau die ganze Welt umarmt."
Peter Ustinov

Pachelbel Rant

Rob Paravonian, ein amerikanischer Stand-Up-Comedian, erzählt hier von seiner Kindheit. Wie er eins Cello spielte, was alles andere als cool war und wie sehr er den Kanon in D von Johann Pachelbel hasst. Den kennt man, das ist die Melodie von Die Eine 2002 von der Hip-Hop-Gruppe Die Firma oder von C U When U Get There von Coolio.



Montag, 26. Februar 2007

Chungking Mansions



Es gibt noch andere Hochhäuser in China als die modernen Wolkenkratzer. Eine bekannte chinesische Bauart sind die sogenannten Chungking Mansions, die 4000 Menschen ein Dach über dem Kopf und 10000 Menschen ein Geschäft bieten.
Inzwischen gelten diese Chungking Mansions als die billigsten Wohnorte und sorgen damit für einen steten Zustrom von Arbeitslosen, Zuwanderer aus den entlegenen Regionen und Immigranten.

Im Endeffekt sind die Chungking Mansions interessante selbst lebende Städte, die mit diesen Fotos von Mac Kane gut dargestellt werden.

Irgendwie...

...verstehe ich das nicht. Wirklich nicht.

Und ein kleiner Nachttrag zu den Oscars 2007: Ich hätte es mir nie denken können, dass Martin Scorcese einen Oscar bekommen. Jetzt ist das schon so lange verhindert worden und dann bekommt er für The Departed einen Oscar. Für Casino wäre es verdienter gewesen.
Mehr freue ich mich über die Oscars für Little Miss Sunshine, denn der Film hat es wirklich verdient - und er war weit ab vom Mainstream. Babel hat so gut wie nichts bekommen, schließlich ist der Film fast zu krampfhaft ästhetisch und wirkt lethargisch. Und die restlichen Dinge sind für mich derzeit nicht von belang.

MP3-Tipp: Arctic Monkeys vs. The Killers - "Scumbody Told Me"


Einer der interessanteren Remixes des letzten Jahres. Somebody Told Me ist ja das sozusagen zweite große Lied vom Debütalbum Hot Fuss der Killers, und When The Sun Goes Down ist ja der Kracher der Arctic Monkeys. Zusammen ergibt das einen interessanten Mix. Und das ist jetzt wirklich ernst gemeint, das Lied ist seit mehr als einem halben Jahr durchgehend auf meiner Auto-CD.

MP3: Arctic Monkeys vs. The Killers - "Scumbody Told Me"

Video-Tipp: Tom Waits - "Cold Cold Ground"

Zuerst eine Anekdote, dann das Lied.

Wahre Freunde

Woran erkennt man wahre Freunde? Das sind die, die in einem unbeobachtetem Augenblick die Weckfunktion des Handys auf 4:30 einstellen und dann nichts sagen, sodass man erst in der Nacht darauf nach dem dritten Klingeln den Umstand schlaftrunken realisiert.
Wahre Freunde - so geschehen heute Nacht.

Sonntag, 25. Februar 2007

Klischees

Haha, wieder einmal etwas seltsames in die Untiefen des Internet gefunden. Irgendwer hat sich einmal die Mühe gemacht und auf der google-Bildersuche nach den verschiedenen Nationalitäten gesucht. Herausgekommen ist eine Zusammenstellung an mehr oder minder stereotypen Bildern der verschiedensten Nationen

4

Nessy hat ein Stöckchen liegen lassen und ich habe es mir geschnappt - das wird irgendwie schon die Stöckchen-Standart-Einleitung. Sollte mir etwas überlegen.

4 Jobs, die du in deinem Leben hattest

Also, da wären einmal der Nachhilfeleher, der aber Deutsch, Mathe, Physik und Chemie umfasste. Ich habe eigentlich keine Ahnung, warum ich Deutsch vermittelt habe, denn in Deutsch war ich nie gut. Witzig war überhaupt der Job als Betonlabor-Techniker, zu dem ich wie die Jungfrau zum Kind gekommen bin. Ein Bekannter hat einer Arbeitsvermittlungsfirma meine Telefonnummer weitergegeben, und diese Firma hat mich dann engagiert - genau für die Zement-Firma, bei der ich mich erfolglos 3 Wochen vorher für ein Praktikum beworben habe.
Ein einfacher Job war Kellner, das habe ich schon überall gemacht: in Cocktailbars, auf Festen, bei Hochzeiten und was weiß ich noch wo. Aber irgendwie gilt das ja nicht als Beruf, sondern als Gelegenheitsverdienst - jedenfalls so wie ich das betrieben habe.
Der beste Beruf, den ich hatte, hatte ich in diesem Sommer. Es war Ende Juli, ich lag auf meinem Handtuch im Freibad und das Telefon klingelt: "Hallo, hier ist die Frau S. von Satel-Filmgesellschaft. Hätten sie vielleicht Lust für eine Spielfilm-Produktion als Requisiteur zu arbeiten?" Okay, ich war kein richtiger Requisiteur, aber mein Posten bezog sich dann auf Innenrequisite, Aussenrequisite, Baubühne, Requisitenfahrer und Lichthelfer. Das war der anstrengendste Job, den ich je hatte, unter 65 Stunden kam man in der Woche nicht weg. Aber es war gut bezahlt, und Muskeltraining und Kreuzschmerzen waren gratis dabei.

4 Filme, die du immer wieder anschauen kannst

Die Tiefseetaucher für melancholische, Garden State für romantische, The Good Thief für entspannte und Kiss Kiss, Bang Bang für lustige Stunden.

4 Orte, in denen du gewohnt hast

Nürnberg, Salzburg, Leibnitz und Mantrach

4 TV-Serien, die du gerne anschaust

Als allererstes kommt Tatort, das ist einfach Pflichtprogramm für mich. Zum Glück kommt Tatort zweimal in der Woche im ORF-Programm vor. Dann wäre da wohl noch der Sympathieträger Dr. House, den ich aber wegen mangelnder SAT-Anlage nur sehr selten sehe. Dann noch alle Arten von C.S.I. und auch die Sendung ohne Namen, das innovativste was der ORF seit Jahren hervorgebracht hat.

4 Plätze, in denen du im Urlaub warst

Als ich 10 war, war ich für 4 Tage in Venedig, leider kann ich mich daran nur noch schlecht erinnern. 2001 habe mit meinem Religionsprofessor (!) und ein paar Schulkollegen einen privaten 5-Tages-Trip nach Rom gehabt, was aber deswegen so gut war, weil der Religionsprofessor genausoviel fortgegangen ist wie wir.
Falls jemand die Nordsee-Insel kennt, ich war auch mehrere Male auf Langeoog. Und das waren mitunter die besten Urlaube meines Lebens, dort habe ich auch Windsurfen gelernt. Zuletzt muss ich noch Gurgl hinzufügen, wegen den schönsten Tiefschneehängen, die ich in meinem Leben durchschwommen bin.

4 Webseiten, die du täglich besuchst

YouTube
Wikipedia
TU Graz
tele.at
(österreichisches TV-Programm)

4 deiner Lieblingsessen

Nürnberger Würstchen
Kernöl-Eierspeis'
Chili con Carne
Meeresfrüchte


4 Plätze, an denen du gerne im Augenblick sein möchtest

Ich wäre jetzt gerne irgendwo, wo es ganz ganz viel Schnee gibt, allein deswegen um meine neue Snowboard-Ausrüstung auszuprobieren. Die Kälte wäre mir da wohl egal. Dann wäre ich noch gerne in Zentralasien, dort will ich einmal unbedingt Urlaub machen - dieses kahle Land lockt mich irgendwie. Sonst wäre ich noch gerne im Da Gino, einer Pizzeria mit verdammt kleinen, aber noch viel besseren Pizzen. Und in Bibione - aber nur wenn Sommer wäre.

4 Blogger, denen du das Stöckchen weitergibst

Du, Er, Sie und Es - wer auch immer der Letzte sein will.

Wie schlafen Engel?

"How do the angels get to sleep when the devil leaves the porch light on?" (Wie können die Engel einschlafen, wenn der Teufel das Verandalicht brennen lässt)

aus: Tom Waits - "Mr. Siegal"

Chinesische Wolkenkratzer



Benoit Simoneau hat eine Fotoserie in China gemacht: Es fotografierte die neuen, modernen Wolkenkratzer, die in China bedingt durch das rasante Wirtschaftswachstum überall aus dem Boden schießen.

Big Air - Double Front Flip


Trailer: "Nummer 23"


Freitag, 23. Februar 2007

MP3-Tipp: Mando Diao - "Killer Kaczynski"



Diese Lied ist vom derzeitige Mando-Diao-Album Ode To Ochrasy und rockt einfach. Habe ich derzeit bei einem aktuellen Snowboard-Video eingebaut, und es ist einfach gut.

MP3: Mando Diao - "Killer Kaczynski"

Video-Tipp: Arctic Monkeys - "The View From The Afternoon"

Donnerstag, 22. Februar 2007

Angebliche letzte Worte - Teil 21

"Welch ein Künstler geht mit mir zu Grunde!"
Nero Claudius

Influences

Dieses Video geistert seit ein paar Tagen auf der Startseite von YouTube herum und jetzt hat es auch der Ehrensenf empfohlen. Mal sehen.


MP3-Tipp: Planetakis - "Poging In The Shoes Of Kylie Minogue"

Allein der Titel sollte einem schon Anreiz genug sein, das Lied zu laden. Was ist das Ergebnis von einen Mix von "Pogo" und "Kylie"? Irgendwas zwischen Pop und Disco.

MP3: Planetakis - "Poging In The Shoes Of Kylie Minogue"

Laura Cooperman



Laura Cooperman macht Figuren. An sich ja nichts besonderes, aber ihre doch relative großen und zumeist beweglichen Figuren sind alle aus normalem Papier. Wenn es einmal edel werden sollte, dann 3-Stern-Papier, aber es bleibt Papier. Mit Lichteffekten und einer guten Installation wird das aber ziemlich hübsch wie man sieht.

Trailer: "Resident Evil 3: Extinction"

Es gibt ja nur wenig, was für Resident Evil 3: Extinction spricht, aber das, was dafür spricht, spricht eine allzudeutliche Sprache. Ich werde mir den Film sicher ansehen gehen, und das nur aus einem Grund. Verraten werd' ich ihn aber nicht - obwohl er auf der Hand liegt.
Seit kurzem gibt es einen Trailer, und den möchte ich ja nicht vorenthalten.

Augen, Augen

Ich will da sein,
wenn die Zeit gefriert.
Ich will da sein,
wenn sie explodiert.
Und wenn sich dabei
mein Verstand verliert.
Ich will da sein
- wenn es passiert

aus: Wir sind Helden - "Wenn es passiert"

Mittwoch, 21. Februar 2007

Tischkünstler


Neues Intro

Nachdem Pinnacle jetzt zum wiederholten Male mein Intro verschmissen hat, habe ich mich dazu entschieden, ein neues Intro zu machen. Die Szeneneinteilung und der Schnitt, die Tonspur, die Zwischentitel und die Übergängen sowie das Intro; das alles ist schon erledigt.
Es fehlt jetzt nur noch der Soundtrack, so wie das nunmal so schön heißt.

MP3-Tipp: Tom Waits - "Road To Peace"



Wiedereinmal der alte Gauner. Dieses Lied stammt von der ersten CD der 3er-Box Orphans. Waits erzählt über den Nahost-Konflikt, ein Menschenschicksal und die politischen Verwicklungen. Man sollte es mal gehört haben.

MP3: Tom Waits - "Road To Peace"

Dienstag, 20. Februar 2007

Pinnacle Studio & Kreischberg-Trailer

So, es ist jetzt einmal soweit. Ich war ja am Kreischberg snowboarden, wo ich mich ziemlich überanstrengt habe. Man ist nunmal nicht der Jüngste. Ich habe dort mit meiner IXUS gefilmt und auch mit meinem Camcorder - zum ersten Mal.

Da aber mein PC sich der Motto der Benutzerfreundlichkeit verweigert konnte die die DV-Kassetten nicht auslesen, was jetzt ein Bekannter für mich übernommen hat. Ich bin jetzt in Besitz von fast 40 Minuten Filmmaterial und habe mich gestern einmal in das Pinnacle Studio eingearbeitet. Funktioniert bis jetzt relativ gut und damit werd' ich auch einen großartigen Film produzieren. Hier einmal ein Vorgeschmack:

And I am free...

Aus 3600 Metern Höhe ist Michael Holmes gefallen. An sich ja nichts besonderes, Fallschirmspringer tun das jeden Tag, er hat aber mitgefilmt. Ist ja langweilig, sollte man meinen - nur: sein Fallschirm öffnete sich nicht. Und so hat Michael Holmes seinen Fall bis auf die Erdoberfläche mitgefilmt.

Der Hausverstand würde jetzt sagen: 3600 Meter und kein Fallschirm bedeutet Exitus, aber wie das Leben uns lehrt, sollte man nie vorleilige Schlüsse ziehen. Michael Holmes ist zwar mit 193 km/h aufgeprallt, tat dies aber auf einem (dornigen) Brombeerstrauch.
Dabei hat er sich aber nur den Knöchel gebrochen.



(via spiegel.de)

Armed America



Ein äusserst seltsames und auf eine gewisse Art und Weise einschüchterndes Projekt sieht man hier: Kyle Cassidy hat diverse US-Amerikaner fotografiert, die zusammen mit ihren "geliebte" Schusswaffen posiert haben.

Bälle

Was man alles mit Bällen anstellen kann... und damit meine ich nicht diese Bälle, sondern die hier:




Montag, 19. Februar 2007

Geschwindigkeit

"Geschwindigkeit wird nie so sehr bewundert als von Saumseligen."
3. Akt, 7. Szene / The Tragedie of Antonie and Cleopatra

William Shakespeare

Road To Peace

Once Kissinger said "we have no friends, America only has interests" / Now our president wants to be seen as a hero and he's hungry for re-election / But Bush is reluctant to risk his future in the fear of his political failures / So he plays chess at his desk and poses for the press 10,000 miles from the road to peace.

aus: Tom Waits - "Road To Peace"

Weinebene 04

Ausgehend von diesen Videos hab ich auch noch schnell ein letztes Video gemacht. Im Endeffekt sind das nur Abfahrten und Waldfahrten, die aus der Ego-Perspektive gefilmt worden sind - für mich schön, für den Rest der Welt wahrscheinlich langweilig.

MP3-Tipp: The Good, The Bad & The Queen - "Kingdom of Doom" & "History Song"

GBQ

Supergroups sind so ein eigenes Ding. Zu glauben, dass Musiker, die in einer anderen Kooperation schoneinmal verdammt erfolgreich waren sich zusammenschließen könnten und dann noch erfolgreicher und besser werden, ist vermessen. Man erinnere sich nur an "Cream" und "Blind Faith" (Eric Claptons fabulöse Supergroups und deren fabulöse Flops).
Genauso ist es jetzt bei "The Good, The Bad & The Queen": Damon Albarn, der Kopf hinter Blur und den Gorillaz, hat nun seine neue Supergroup. Mit dabei sind Simon Tong (The Verve), Paul Simonon (The Clash) und Tony Allen (Africa 70).
Namen machen wirklich noch keine gute Musik, aber deren erste Single, Herculean, war gut. Sogar sehr gut muss ich sagen. Jetzt sind zwei weitere Singles draussen und man sollte die sich mal anhören.

MP3: The Good, The Bad & The Queen - "History Song"
MP3: The Good, The Bad & The Queen - "Kingdom of Doom"

Kino-Kritik: Der gute Schäfer




Info

Titel: Der gute Schäfer (The Good Shepherd)
Produktionsjahr: 2006
Produktionsland: USA
Genre: Thriller
Regie: Robert DeNiro
Darsteller: Matt Damon, Angelina Jolie, Alec Baldwin, William Hurt
Länge: 165 Minuten


Inhalt

Edward Wilson (Matt Damon) ist ein erfolgreicher Yale-Absolvent und Mitglied der Skull&Bones-Gesellschaft. Der loyale Amerikaner kommt schon früh in Kontakt mit dem Spionage-Business und wird so in eine Scheinwelt von Verbündeten und Feinden eingeführt.
Mit seiner fortschreitenden Dienstzeit verwischen aber die Grenzen immer mehr und Edward Wilson bekommt Probleme Freund von Feind zu unterscheiden. Dies wird umso schwieriger, als dass Wilson nun damit beauftragt ist, den Grund für das Scheitern der Invasion in der Schweinebucht herauszufinden.


Meinung

Ich komme gerade aus dem Kino und habe mir diesen Film angesehen. Und bevor ich jetzt wieder von Erwartungen spreche und was weiß ich noch: Der Film war nicht überzeugend. Eigentlich bin ich ja ein Fan von Filmen, die mit Rückblenden spielen, aber irgendwie ist der Film trotzdem nichts Halbes und nichts Ganzes.

Matt Damon spielt hier irgendwie, aber nicht überzeugend. Seine Figur ist ein grauer Bürohengst mit dem Charisma von Hausstaub. Es passt aber auch, denn die CIA wird hier nicht als Quelle für Agenten-Action eingesetzt, sondern für Informationsbeschaffung und -bewertung. Action sucht man hier vergeblich.
Wilsons Gattin wird von Angelina Jolie gespielt, die hier total fehlbesetzt ist. Zwar passt sie als junge attraktive Gattin, doch mit Maske und grauhaariger Perücke wirkt sie gegen Ende nicht mehr wie eine gealterte Mutter sondern eher wie ein kokainsüchtiges Altmodel.
Ray Turturro, bekannt aus O Brother, Where Art Thou? stellt den klassischen CIA-Handlanger dar, der seinem Chef (Wilson) Informationen beschafft - und sei dies auch unter Anwendung der Folter.

Der Film spielt die Geschehnisse ruhig, wenn nicht langweilig, vor sich hin. Sämtliche historischen Dinge sind probat umgesetzt und passen auch in die Szenerie des Filmes. Eher stellt sich das Problem ein, den Hauptcharakter - Wilson - zu verstehen. Er, der als kleiner Junge, den Selbstmord seines Vater vertuschte, und nun mit seinem überbordenden Patriotismus sein Land und damit auch seine Familie schützen will ist trotz seiner Willenskraft ein unscheinbarer Mensch.
Im Film ist er der oberste Hirte seines Landes, der widerspruchslos eben jenem dient. Dabei kommen ihm aber viele Verräter unter, er aber geht den ergebenen Weg. Die Gegenseite, dargestellt vom KGB-Phantom "Ulysses" ist auf der Suche nach einem Bestechungsmittel, doch der Familienvater Wilson ist nicht bestechlich - da er sich schon längst von seiner Familie entfremdet hat. Bis zu jenem Zeitpunkt, wo auch er seinen eigenen Sündenfall erfährt und er damit auch entzaubert wird.

Die Grenzen zwischen Gut und Böse werden hier immer unschärfer und DeNiro inszeniert hier die CIA als fast schon als gewissenlose "Agency". Und die Worte, die der General (gespielt von DeNiro) als letztes sagt, sollten zum Nachdenken anregen, denn sie zeigen eigentlich die politische Aufgabe der Nachrichtendienst und der Angestellten.

Das Hauptproblem des Filmes ist aber, dass die Kombination aus fehlender Spannung und Überlänge einfach fatal ist.


Bewertung

Interessanter Spionagefilm, der aber langatmig ist und keinerlei Spannung besitzt.




Links

Stimmenentwicklung

"Die meisten Sänger imitieren, wenn sie am herauskommen sind, die Stimmen anderer Sänger die sie bewundern. Man entwickelt sich in seine Stimme und vielleicht ist deine Stimme dann da draussen und wartet auf dich bis du ausgewachsen bist und trifft dich dann."
Tom Waits

Sonntag, 18. Februar 2007

Gefährliche Straßen



Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich auf der Fahrt nch Siofog (Ungarn) über die schlechten Straßen geschmipft habe und mich um die Stossdämpfer meines Autos sorgte. Nun, diese Straßen sind wirklich gefährlich und in schlechtem Zustand.

Hair-Crimes

medienjunkie hat mal ein Stöckchen gefangen und liegen lassen. Und ich habe es mir präpodent geschnappt.

Als Kind hatte ich einmal so einen schmalen Vokuhila - also wirklich peinlich. Damit meine ich, dass ich die Nackenhaare ganz lang habe wachsen lassen und dann gegebenenfalls noch geflochten. Okay, ich war ein Kind, aber scheiße hat das sicher trotzdem ausgesehen. Ich gebe es aber auch gerne zu, mein Bruder sagt bis heute, er hätte das nie gehabt.

Dann hatte ich so eine seltsame Zeit, wo ich so voluminöse Banker-Haare mit gekämmten Seitenscheitel trug. Oh mein Gott, das war ja grauslich bis dort hinaus.
Irgendwann, am Anfang der Oberstufe des Gymnasiums hatte ich dann den Afro-Look für mich entdeckt, der aber immer schlimmer wurde und in manchen Perversitäten endete. Ich konnte mich aber nicht mit normalen kurzen Haaren vorstellen, also hab ich mir eine Rasta-Frisur zugelegt. So was kann man sich auch nur in der Schulzeit erlauben.
Von den Rastas bin ich dann auf Cornrows umgestiegen. Das war dann wirklich innovativ, denn ich kenne kein Schwein aus meiner kleinen Stadt und deren Umgebung, das zu diesem Zeitpunkt schon einmal so eine Frisur gehabt hätte.

Ich bin dann von den extremen Haaren wieder weggekommen und habe mir die Haare ersteinmal ein wenig kürzen lassen und sie selber gebleicht - ich wollte einfach blond sein. Das eigentlich deswegen, weil je älter ich werde, desto dunkler sehen meine Haare aus. Verdammt.
Zuletzt sind sie jetzt eigentlich so lang, wie man auf den flickr-Photos sieht. Die letzte seltsame Frisur hatte ich, als ich auf die dämliche Idee gekommen war mit die Haare zu föhnen.

Mehr fällt mir jetzt an Frisurverbrechen nicht ein. Und das Stöckchen werfe ich dem zu, der das hier liest.

Nierenstein-Patient

Sarajevo - Ein bosnischer Mechaniker hat sieben Stunden lang eine Ultraschall-Maschine repariert. Das ist ja an sich nichts außergewöhnliches, besonders wird es nur durch den Umstand, dass der Mechaniker gleichzeitig auch der Patient war.

Slobodan Mocevic fragte nach Werkzeug um die Apparatur zu reparieren, nachdem seine Operation wegen der kaputten Maschine abgesagt worden war. "Ich war verzweifelt, ich konnte nicht einmal eine weiter Minute warten" sagte er zur Zeitung Oslobodjenje.

(via yahoo-news)

Video-Tipp: Tom Waits - "Tom Traubert's Blues"

"Tom Traubert's Blues (Four Sheets To The Wind In Copenhagen)" ist eines der besten und bekanntesten Lieder von Tom Waits. Es kommt vom Album Small Change aus dem Jahre 1976, dem ersten Album, mit dem Waits etwas mehr Bekanntheit erfuhr. Das Lied wurde unter anderem von Rod Steward (schlecht) gecovert.

Pee & Poo



Das ist doch wirklich mal ein geniales Plüschtier. Eine schwedische Designerin hat zwei Plüschfiguren entworfen und dazu die Ausscheidungsprodukte des menschlichen Körpers verwendet. Klingt komisch, ist aber so.
Das ist jetzt nicht irgendwie anstößig geworden, das Produkt sieht eigentlich richtig nett aus.

(via babyblog)

Mensch

"Ich bin ein Mensch, gegen den man mehr gesündigt hat, als er sündigt."
3. Akt, 2. Szene - King Lear

William Shakespeare

Trailer: "300"

Angebliche letzte Worte - Teil 20

"Lass' es nicht so enden. Schreiben Sie, dass ich etwas gesagt hätte!" - 20. Juli 1923, zu einem Journalisten, nachdem er von einer Revolverkugel tödlich getroffen worden war.
Pancho Villa

Samstag, 17. Februar 2007

Unerkannt

Du erkennst mich nicht wieder,
unerkannt,
bin ich die halbe Nacht
noch um die Häuser gerannt.

Ich erkenn hier nichts wieder,
alles müde und alt.
Und ich male uns beide
als Umriss aus Kreide
auf den Asphalt.

Du erkennst mich nicht wieder,
unerkannt,
hab ich dann drüben im Park
meine Kleider verbrannt.

[...]

Du erkennst mich nicht wieder,
Unerkannt.
flieg ich ans Ende der Stadt,
ans Ende der Welt
und über den Rand.

aus: Wir sind Helden - "Du erkennst mich nicht wieder"

Academy of Achievement

Wer hat das nicht, ein Idol? Gut, die meisten Kinder von heute haben Idole, deren Vorbildwirkung mehr als fraglich ist - welches Elternteil möchte denn schon, dass seine Kinder Menschen bewundern, die nichts anderes als Dreck im Hirn haben.

Eher wichtig, wäre es, dass Kinder große Persönlichkeiten als "ihr" Idol auswählen. Zur Erleichterung gibt es da die "Academy of Achievement", die alle möglichen Idole aufzählt und katalogisiert.
Unter "Find The Mentor" kann man sich sein eigene Idol raussuchen, ausgehend aus den Kategorien wie "Leistung", "Persönlichkeit" und "Überstandene Probleme".

Video-Tipp: Tomte - "Ich sang die ganze Zeit von dir"

bzzzpeek*****

So, das ist mal wirklich eine geniale Seite. Auf bzzzpeek kann man hören wie Kinder aus verschiedenen Ländern die verschiedenesten Geräusche nachmachen. Das fängt an von einem einfachen I-A von Eseln und geht bis zu Feuerwehrsirenen. Einfach auf die Figuren die im Quadrat angeordnet sind klicken und dann auswählen.

Homer spielt Tetris

Der eine oder andere kennt sicher die Honda Jazz Werbung, in der im Tetris-Stil verschiedene Objekte in den Kofferraum geladen werden. Richtig "Nerd"-ig. Nur: Das ganze gab es schon einmal bei den Simpsons. Naja, das Rad muss nicht immer neu erfunden werden.

Strassenmalerei



Manfred Strader und Edgar Müller sind Straßenmaler aus Deutschland. Sie sind aber nicht einfach nur Straßenmaler, die um ein paar Euronen etwas auf die Straße kritzeln sondern richtige Künstler. Das kann man auch in ihrer Galerie sehen, wo sie einige ihrer Kunstwerke fotografiert und ausgestellt haben.

Werbung für... ist eigentlich egal

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(via sloganmaker)

Prohaska auf "Dorfers Donnerstalk"

Angebliche letzte Worte - Teil 19

"Wie schön!" - Letzte Worte, Freude über den einsetzenden Schneefall
Kardinal Franz König

Freitag, 16. Februar 2007

Verdammt


So, jetzt habe ich wirklich geflucht. Mit einem lauten NEIN, so züchtig, dass ich mich vor meiner selbst gewundert habe. Anja Pärson ist nur dritte beim Slalom geworden. Leider, einen ersten Platz hätte ich ihr wiederum gegönnt - ist aber egal, denn 4 Medaillen bei einer WM sind wirklich nicht schlecht. Echt!
Gratualtion aber gilt den österreichischen Damen, die bis jetzt bei jedem Bewerb in die Medaillen-Ränge gekommen sind.

Obertauern 06 - Schnell gemacht

Ich war ja am 22.Dezember 2006 snowboarden und da habe ich auch ein paar Videos gemacht. Sie sind alle recht fad, für mich sind da aber wieder schöne Erinnerung dran verknüpft. Hier sind jetzt alle miteinander mit dem eher peinlichen Windows Movie Maker verknüpt.




Zumindestens habe ich jetzt Pinnacle Studio 8 und bald auch die Version 10 - beim nächsten Video wird es besser. Versprochen! Außerdem: Im wmv-File, das ich auf dem PC habe sind z.B. die Fotos gestochen scharf. YouTube komprimiert die Videos anscheinend sehr großzügig herunter.

Durex XL

Falls es jemand nicht versteht: Durex ist Kondomhersteller. Und wenn manche es immer noch nicht verstehen tut es mir leid.

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Bill Sullivan



Manche Fotografen kommen ja auf seltsame Ideen, die aber in ihrer Realisierung dann überzeugen können. Bill Sullivan ist, wie man auf seiner Homepage sieht, auf die Idee gekommen, sich öffnende Lifte zu fotografieren. Oder auch Menschen, wie sie durch das Drehkreuz der New Yorker U-Bahn gehen.
Am besten man sieht sich das Ganze einmal selber an.

Drinking Problem

"I don't have a drinking problem ‘cept when I can't get a drink."
(Ich habe kein Problem mit dem Trinken, ausser wenn ich keinen Drink bekomme)


aus: Tom Waits - "Bad Liver and a Broken Heart"

Fachvolkschule by "Dorfers Donnerstalk"

MP3-Tipp: Tom Waits - "Alice"



Passend zum Video gibt es gleich eine MP3-Datei von Waits zum Anhören,

MP3: Tom Waits - "Alice"

Donnerstag, 15. Februar 2007

MP3-Tipp: Chet Baker - "My Funny Valentine"



Chet Baker, mir seit einem Lied von Reinhard Mey bekannt, ist einer der besten Jazztrompeter die ich kenne. Dieses Lied ist angeblich sein erster großer Hit, der ihn bis an sein Lebensende 1988 begleitete, so wie Take 5 Dave Brubeck bis an sein Lebensende begleitet verfolgt.
Die Nummer hat wirklich was.

MP3: Chet Baker - "My Funny Valentine"

MP3-Tipp: David Bowie - "Conversation Piece"



Wir kennen ihn alle: David Bowie, der Mann, der schon Songs wie "Life on Mars" und "Ground Control to Major Tom" herausbrachte. Dieses Lied stammt von seinem Album Heathen (2002) - aber nur von einer Limited Edition. Dieser Edition ist einer Disc beigelegt, die 4 bis jetzt unveröffentlichte Songs enthält - angeblich.
Das Lied wurde aber schon einmal 1970 als B-Seite veröffentlicht und ein anderes Mal auf der Space Oddity. Aber mit irgendwas muss man halt seine "Limited Edition" promoten.

MP3: David Bowie - "Conversation Piece"

Speck in einer Bratpfanne

"Speck. In einer Bratpfanne. Wenn man das Geräusch von Speck in einer Bratpfanne aufnimmt und es rückwärts abspielt, dann klingt es wie das Knistern auf einer alten 33 1/3 Platte. Wirklich fast genau so. Das könnte man als Soundeffekt benutzen." - auf die Frage, ob er ein Lieblingsgeräusch habe.
Tom Waits

Suburban Desert



Diese Serie von Fotografien zeigen den Entwicklungsprozess, der sehr schnell die Wüste um Las Vegas, Salt Lake City, Denver und Los Angeles in bebautes Land verwandelt. Hier, in der Vorstadt-Umgebung, ist die Landschaft glattgebügelt und versiegelt, um sie gegen Erosion zu schützen. Dies wird durchgeführt, um einerseits eine Besiedlung zu ermöglichen und andererseits um die Landschaft vor den Kräften der Wüste zu schützen. Diese Fotos zeigen genau diesen Unterschied, den zwischen der von Menschen erschaffenen Bebauung und den natürlichen Elementen der Wüste, die sich gegen diese Bebauung sträubt.
Auf der Seite findet man auch gleich Informationen über den Fotografen, Steven B. Smith.

Kino-Kritik: Nachts im Museum



Info

Titel:
Nachts im Museum (Night at the Museum)
Produktionsjahr: 2006
Produktionsland: USA
Genre: (Action-)-Komödie
Regie: Shawn Levy
Darsteller: Ben Stiller, Robin Williams, Dick van Dyke
Länge: 105 Minuten


Inhalt

Der geschiedene "Existenzialist" Larry Daley (Ben Stiller) muss, um den Kontakt zu seiner Familie zu sichern, schnell einen Job finden und findet in letzter Sekunde einen als Nachtwächter im Naturhistorischen Museum von New York - weil aufgrund von Sparmaßnahmen die 3 alten Nachtwächter (u.a. Dick van Dyke) entlassen werden müssen.
Larry stellt in der ersten Nacht fest, dass die Exponate zum Leben erwachen und er sie alle unter Kontrolle bringen muss - natürlich mit Hilfe der lebenden Wachspuppe von Teddy Roosevelt (Robin Williams).
Eine magische goldene Tafel ist dafür verantwortlich, die prompt gestohlen wird - und Larry muss es sich zur Aufgabe machen, die Tafel zurückzuholen.


Meinung

Nachts im Museum ist ein einfacher Film, mehr sollte man wirklich nicht erwarten. Ich habe ihn mir mit meinen kleinen Schwester im Kino angesehen [noch vor Weihnachten, Anm.] und sie war davon begeistert, was dem Film auch genügt.

Kritisch betrachtet ist er schwach. Die 6 (!) Drehbuchautoren haben keine richtig gute Story hinbekommen, die Familienprobleme von Larry wirken selbst in der Weihnachtszeit kitschig, die Charaktere sind einfallslos (erfolgloser Vater, zweifelnder Sohn, verliebter Mann etc.) und für eine gewisse schauspielerische Leistung ist kein Raum da.
Das macht hier aber alles nichts, denn ich glaube, dass dieser Film nicht gut sein will. Er will einfach nur unterhalten und das hat man auch am Kinopublikum gesehen: Familien.

Es ist ein einfacher und lustiger Film für Kinder und Familie, der aufgrund einer familiengerechten Darstellung auf Gewalt verzichtet. Vielleicht wird das eine oder andere Kind deswegen einmal ins Museum gehen anstatt sich Klingeltonwerbungen anzusehen oder ein Elternteil auf die Idee kommen, ihrem Kind ein (Sach-)Buch zu schenken; das sind Effekte die dieser Film hoffentlich haben könnte.


Bewertung

Weihnachtsfilm, der gut ins TV-Programm am 24.12 um 16:00 passen würde. Kitschig, lustig - ein Familienstreifen.




Links

Neuer Grill

Brauchen sie einen neuen Griller? Dann rufen sie diese Nummer an...

Neuer Grill Neuer Grill

Video-Tipp: Tom Waits - "Alice"

Alice ist ein Album von Tom Waits, das die meisten Stücke des von ihm komponierten Musicals Alice enthält. Das Musical handelt von Alice im Wunderland, dem Kinderbuch von Lewis Caroll, und wurde von Robert Wilson inszeniert, den Waits schon seit The Black Rider kannte.
Die Handlung erzählt nicht direkt von Alice, die sich im Wunderland verirrte, sondern von einer Frau namens Alice und der obsessiven Beziehung von Lewis Caroll, die ihn zu seinem Buch inspirierte. Das Album wurde 2002 herausgebracht, zeitgleich mit Blood Money, das einige Lieder des Musicals Woyzeck (ebenfalls mit Tom Waits) enthielt.

Waits sagte selber, dieses Album sei "ein Mahlstrom oder Fiebertraum, ein vertontes Gedicht mit Schmachtballaden und Walzern, eine Odyssee in Traumlogik und Nonsens". Dieses Album ist wohl eines der außergewöhnlichsten in Waits' Lebenswerk und hat auch eine etwas exotische Sonderstellung - gerade weil es so viel Vertrautes (Waits' Stimme, jazzige Balladen) und doch so viel Fremdes bietet.

Anmerkung: Dieses Video ist nur ein Fan-Video, es gibt dazu (leider) kein offizielles Musikvideo, wie bei vielen Waits-Stücken; aber zumindest ist es die beste Tonspur des Originaltracks die ich finden konnte.


Mittwoch, 14. Februar 2007

Angebliche letzte Worte - Teil 18

"Danke, Monsieur." - 15. Oktober 1917, als sie sich vom Offizier des Exekutionskommandos einen Spiegel reichen ließ, sich puderte und höflich die letzten Worte sagte.
Mata Hari

Hitze

Ich glaube, ich sollte mich mit den nächsten Ausflügen auf die Piste beeilen, denn der Sommer löst jetzt schon den Winter verlängerten Herbst ab. Und heute war Leibnitz der wärmste Ort in Österreich - mit 14,5°C. Im Februar, das ist wirklich nicht normal

Ein noch größeres Debakel



So, es schien ja ein Debakel der ÖSV-Männer aufs nächste zu folgen. Aber der Riesentorlauf der Herren hat jetzt wohl den Vogel abgeschossen: Titelverteidiger Maier als Bester (na endlich) nur 21, dahinter Schönfelder auf Platz 25. Gewonnen hat natürlich Svindal dahinter Albrecht und Cuche... wen interessiert es eigentlich?
Die ÖSV-Herren haben bewiesen, dass die einzigartige Dominanz im Ski-Sport durch die österreichischen Herren in den letzten 10 Jahre vorbei ist. Wenn man sich den Medaillen-Spiegel einmal ansieht (Gold/Silber/Bronze), dann ist das doch eindeutig:
  • Bormio 2005 (3/4/4) - erster Platz
  • St. Moritz 2003 (3/4/2) - erster Platz
  • St. Anton 2001 (3/6/2) - erster Platz
  • Vail & Beaver Creek 1999 (5/3/5) - erster Platz

Aber jetzt haben wir eine Goldene, zwei Silberne und 3 in Bronze - das ist (derzeit) der dritte Platz. Da kommen sicher Veränderungen im ÖSV auf uns zu. Es sind nicht mehr die Zeiten wie früher; (bald) kein Maier, kein Eberharter mehr und der Rest ist so gut wie alle anderen.

Jetzt wird man Maier wohl in den Ruhestand schicken und aus der Selbstbeweihräucherung hoffentlich aufwachen.

Glastonbury-Cider

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Wer kennt das Glastonbury-Festival? Also das ist jetzt wirklich nicht unbekannt und das sollten doch die meisten Musikbegeisterten kennen.
Auf dem Glastonbury Festival gibt es Brothers Pear Cider, und das schon seit Jahren. Ausschließlich und exklusiv. Deswegen hat Wwav Rapp Collins eine Werbekampage gestartet, die genau dieses Thema umsetzt.

David Doubilet



David Doubilet (*1946 New York) ist seit dem er 8 Jahre alt ist ein begeisterter Taucher. Und aus diesem Hobby hat er einen Beruf gemacht - er ist Tierfotograph. Im Jahre 1969 gewann Doubilet den prestigeträchtigen "Sara Prize" für seine Unterwasserfotografie.
Doubilets weitreichender Arbeitsbereich umfaßte den amerikanischen Hummer, die Schlafstätten von Haien, Floridas Wasserwege, Schwämme, Hawaiis Korallen, Loch Ness, den Smaragd See, Salzseen, Sinai, den Blauflossenthunfisch, gesunkene Schiffe, die Cayman-Inseln, Australiens Seewege, die Gezeiten bei Monterey, Pearl Harbor, Schwertfische, Neuseelands Wasserwege, die Insel Lord Howe, die Suruga Bucht, Quallen, Aldabra, Salzwasser-Krokodile, schwarze Perlen bei Französisch-Polynesien, die Tasmanische See, die marinen amerikanischen Naturschutzgebiete, die Bewohner des Roten Meeres sowie die Galapagos-Inseln.

Seine Homepage zeigt ein paar seiner Bilder - und die sind im wahrsten Sinne des Wortes berauschend.

Dove Evolution



(via sloganmaker)

Album-Kritik: Norah Jones - "Not Too Late"



Info

Titel: Not Too Late
Interpret: Norah Jones
Genre: Country, Jazz
Label: EMI
Release: 2007
Tracks: 13


Meinung

Es ist ein schweres Los, das Norah Jones trägt. Als Tochter von Ravi Shankar kommt sie ja aus einer musikalischen Familie und ihr wird auch einiges abverlangt. Und sie wird verehrt wie eine Musikgöttin.

Seit dem einen Abend 2003, an dem sie 8 Grammys für ihr Album "Come Away With Me" gewann ist nichts mehr wie es war - wie sollte es denn auch mit 8 Grammys. Das selbe Problem hatte auch Lauryn Hill, die mit ihrem "Miseducation"-Album soviel abräumte und dann unterging. Norah Jones wird aber seitdem als die weiche Stimme bezeichnet, die Emotionen weckt und die in allen Lebenslagen passt. Sie, die Göttin der Gefühle singt sich in unser Herz. Wirklich?
Nun, gar so schlimm ist es nicht, aber Norah Jones wird als eine Sängerin gefeiert die sie nicht ist. Sie ist unbestritten gut aber sie ist keine Göttin und deswegen kann ihre Musik niemals ihrem Ruf gerecht werden.

Not Too Late steht eigentlich in der Tradition wie alle Norah Jones Platten. Härter ausgedrückt kann man sagen, dass es eigentlich nur "Come Away With Me" oder "Feels Like Home" mit neuem Cover ist. Kaum eine Weiterentwicklung, keine Veränderung. Scheinbar ist Norah Jones ein unveränderliches Genre und keine Sängerin wären da nicht ein paar versteckte Novitäten.

Die erste Singleauskopplung Thinking About You ist Norah Jones wie wir sie kennen, denn wer sie von ihren alten Alben ausgehend mag wird sie auch mit diesem Lied wieder mögen, da es im Endeffekt ein und die selbe Art von Musik ist. Hier spürt man keine Bewegung, keine Veränderung. Das ist bei Little Room, Be My Somebody, Wish I Could und Until the End gleich und das ist einfach das Manko des Albums.
Norah Jones hat aber so etwas wie devoten Mut bewiesen, als sie auf ihrem letzten Album The Long Way Home von Tom Waits (auf Orphans: Brawlers) coverte. Zwar klang das Ergebnis nicht mutig sondern eher nach einer kindlichen Nacherzählung - aber der Wille war da. Mit Smokin' Soon versucht sie sich wieder mutig an einem Waits-Stück und diesesmal sind ansatzweise auch neue musikalische Elemente zu entdecken. Gerade das macht Hoffnung, dass sie mit der Zeit von ihrer indifferenten Songschreibweise abweicht.
Genauso verzichtet sie bei Not my Friend auf die klassische Jones-Musik und variiert hier mit einer minimalen Klanguntermalung und einem guten Melodie-Bild, deswegen auch eines der Stücke die sich auf dem Album auszeichnen.

Am Ende bleibt jedoch nur Norah Jones so wie wir sie kennen. In einer Hinsicht ist sie ja großartig: Sie schafft es den Brückenschlag zwischen Gefälligkeit und Individualismus gut; so gut, dass es Angst mancht. Man kann diese Platte überall hören: im Auto, im Büro, im Fahrstuhl, im Wohnzimmer, denn sie wird nicht stören - denn Norah Jones ist so gefällig dass sie vor sich hin plätschert und einfach niemals stört.
Und deswegen ist dieses Album einfach nicht mehr gut - weil es so anspruchslos und fast gleichgültig ist. Und nach Kastner&Öhler, 3. Stock, Bettwäscheabteilung klingt.


Bewertung




Links

Bereuen

"Ich bereue nichts. Damit verschwendet man nur Zeit, die immer wertvoller wird."
Peter Ustinov

Video-Tipp: Israel Kamakawiwo'ole - "Somewhere Over The Rainbow/ What A Wonderful World"

Mein Lieblingslied, schnulzig und gut.

Dienstag, 13. Februar 2007

Running from Camera

Running Away From Camera

Dieser seltsame Zeitgenosse aus Holland hat es sich zum Hobby gemacht, mit der Kamera Selbstauslöser-Fotos zu schießen, während er genau vor dieser wegrennt - bis zu dem Tag, an dem sich ein Dieb dazu entschließt die mal schnell mitzunehmen.

Nein, nein, nein



Nein, nein, nein - das darf nicht sein! Der zweite Durchlauf des Damen-Riesentorlaufes ist nun vorbei. Gut, die patriotische österreichische Seite ist befriedigt, denn Nicole Hosp hat den Weltmeister-Titel. Ist nicht schlecht, damit kann man sich zufrieden geben.

Viel schlimmer wirkt aber, dass das liebe Pausbacken-Mädl ausgeschieden ist. Anja Päsron hat im zweiten Durchlauf wunderbar geglänzt und war wirklich auf dem Weg ihren 7. Platz in einen 1. zu verwandelt. Leider hat sie aber dann einmal eingefädelt und ist dann ein paar Meter auf dem Bauch den Hang runtergerutscht. Verdammt!
Gegönnt hätte ich es ihr. 4 Goldene bei einer WM - das kann könnte schon etwas.

Vorahnung

Als ob ich hellseherische Fähigkeiten hätte: ATV+ hat gerade einen Bericht über einen Tiroler Snowboarder gebracht und ihn mit diesen Bildern hinterlegt. Und dann tun sie so, als ob das eine absolute Novität wäre. Sieht man sich aber mal die View-Zahlen auf YouTube an merkt man eindeutig, dass das nicht so neu ist.

"Respect" Trailer

Das ist ein Trailer für einen Snowboard- und Freeski-Film. Da kriegt man Hunger auf Tiefschneehänge.

MP3-Tipp: Bloc Party - "The Prayer"

Bloc Party, die Partie aus England, die mit "Banquet" und "Two More Years" schon zwei gute Gitarrentracks mit Soundeffekten abgeliefert haben sind mit ihrem neuen Album "A Weekend In The City" zurück. Und die erste Singleauskopplung ist "The Prayer" und die ist wiedermal nicht von schlechten Eltern.

MP3: Bloc Party - "The Prayer"
MP3: Bloc Party - "The Prayer (Hadouken! Remix)"
MP3: Bloc Party - "The Prayer (Phones Full Metal Jackin' Mix)"

Blutspende

Werfen sie Rettungsringe zu!

Rettungsringe

Pech

"Pech, dass es nicht George [W.] Bush war!" (während einem Auftritt in Dublin 2004 nach der Meldung über den Tod Ronald Reagans)
Morrissey

Montag, 12. Februar 2007

Video-Tipp: Tom Waits - "Jockey Full of Bourbon"

Das ist nur ein Promo-Video, deswegen wahrscheinlich auch die schlechte Qualität der Aufnahmen. Die Ausschnitte sind aus dem Film "Down by Law" von Jim Jarmusch, wichtig ist aber nur das Lied, das zu den allerbesten aus Waits' Kompositionen zu nennen ist.

Kino-Kritik: Little Miss Sunshine



Info

Titel: Little Miss Sunshine (Little Miss Sunshine)
Produktionsjahr: 2006
Produktionsland: USA
Genre: Melodram, Road-Movie
Regie: Jonathan Dayton und Valerie Faris
Darsteller: Greg Kinnear, Toni Colette, Steve Carell, Alan Arkin
Länge: 98 Minuten


Inhalt

Olive ist ein siebenjähriges Mädchen und außerdem von Miss-Wahlen begeistert. Da sie nun durch einen Zufall zu einer "Little Miss Sunshine"-Wahl zugelassen wurde, muss sie natürlich hin.
Durch diverse Probleme in der Familie müssen nun aber alle Familienmitglieder mitfahren, also machen sich der erfolglose Motivator und Vater, die genervte Mutter, der depressive und suizidgefährdete Onkel, der nicht sprechende Bruder, der heroinsüchtige Großvater und Olive in einem alten VW-Bus auf den Weg nach Los Angeles.


Meinung

Es ist lange her, dass ich zum letzten Mal am Sonntag um 16:00 ins Kino gegangen bin. Und es ist noch länger her (das war damals Der Schmale Grat) dass ich allein im Kino saß.
Gleich vorweg: Der Film ist brilliant, wirklich einzigartig. Deswegen wird das hier keine Kritik, sondern eher eine Lobhudelei werden.

Wo soll man denn anfangen? Die Story ist einfach und doch so liebenswert, die Schauspieler spielen ihre Rollen großartig, die Kamera und die Aufnahmen sind exzellent, die Musik ist nicht von der Stange, angenehm und passend - rundum ein wunderbarer Film.
Die Charaktere sind alle extrem schrullig und seltsam, doch bleiben sie alle liebenswert. Allein die fast wortlosen Diskussionen von Onkel Steve und Dwayne sind spitze, genauso wie der gutgemeinte Sex-Tipp vom Großvater, alles ist einfach so zum lachen und doch nicht lächerlich.
Und doch bleibt der Film irgendwie ernst und im Grunde schwingt eine latente Melancholie mit. Etwas ungut wirkt anfangs der Charakter von Greg Kinnear, der einen (erfolglosen) Motivator mit seinem "9-Stufen-Programm zum Glück" spielt. Und dieses Programm setzt die Tochter, die eigentlich so normal und keine typische Mini-Barbie ist, unter Druck bei diesen Barbie-Miss-Wahlen zu gewinnen.

Das Ende ist hervorragend, denn es bleibt nicht bei einer plumpen Verurteilung der Miss-Wahlen, es übertreibt das ganze auf die höchste Peinlichkeit, so dass jede ernsthafte Bewertung irgendwie untergeht.
Es gibt jetzt viele Möglichkeiten den Film zu interpretieren, vom "American Dream" zu "nicht-klassischer Roadmovie" und "Entwicklungsfilm". Einfacher ist aber zu sagen, dass dieser Film turbulent, aber doch entspannend ist, es ist einfach ein wunderbar berauschender Sommerfilm, den man unbedingt gesehen haben sollte.


Bewertung

Ab ins Kino, lachen und weinen und dann ein wenig träumen.




Links

Zentralasien

Zentralasien

Shoppingtrips durch London oder Paris? Skiurlaub in der Schweiz? Badeurlaub in der Karibik? All diese Urlaubsträume sind eigentlich nicht meine.
Ich wollte und will unbedingt einmal nach Zentralasien. Gut, es mag nicht die sicherste alle Regionen sein, aber dieses entlegene, karge und doch so eindrucksvolle Land möchte ich unbedingt einmal mit meinen eigenen Augen gesehen haben. Das ist mir einfach wichtig und dort will ich einmal hin.

Christopher Herwig hat Photoserien aus diversen zentralasiatischen Ländern gemacht, die man hier bewundern kann.

Einblicke





Mal ein paar kleine Einblicke wo ich so schlafe und arbeite - eigentlich lerne; dieses Stöckchen hab ich mir mal ganz arrogant hier geschnappt. Mehr mache ich eigentlich hier nicht, alles andere passiert dann draussen in der freien Welt.

Angebliche letzte Worte - Teil 17

"Alles ist verloren! Mönche, Mönche, Mönche! Jetzt ist alles verloren - Reich, Leib und Seele!"
Heinrich VIII. von England

3G Videophonie



(via sloganmaker)

Noch Jungfrau

"I'll bet she's still a virgin, but it's only 25 til 9"
(Ich wette sie ist noch Jungfrau, aber es ist erst 25 nach 9)

aus:
Tom Waits - "Heartattack and Vine"

Sonntag, 11. Februar 2007

Trailer: "Der Gute Schäfer"

Das darf nicht sein

Das gibt es ja nicht. Beim Super-G haben wir schon ins Röhrchen geschaut (ein Zweiter Platz ist nichts wert) und jetzt ist ein Debakel bei der Abfahrt geschehen: Geschlagen von Svindal, Hudec und Järbyn - das gibt es ja nicht.
Irgendwie ist ja die Abfahrt die Königsdisziplin, egal was über den technischen Anspruch von Slalom gesagt wird. Genau wie bei der Formel 1 und Rally - Rally mag schwieriger sein, aber die Königsdisziplin bleibt Formel 1.

Auf jeden Fall eine Blamage und unser lieber Hermann Maier sollte es sich langsam überlegen zu gehen. 10 Jahre in dieser Branche sind eine lange Zeit und man wird mit dem Alter im Sport nicht unbedingt besser. Wirklich nicht.

Fox Sport News

Nicht neu, aber immer wieder gut.

Angebliche letzte Worte - Teil 16

"Mein Herr, ich bitte Sie um Verzeihung, ich tat es nicht mit Absicht." - 16. Oktober 1793, zu ihrem Henker, dem sie auf den Fuß getreten hatte
Marie Antoinette

Buch-Kritik: Harald Schmidt - "Avenue Montaigne"



Info

Titel: Avenue Montaigne - Roman, trés nouveau
Autor: Harald Schmidt
Genre: Textsammlung (Kolumnen)
Verlag: KiWi
Veröffentlichung: 2005
ISBN-Nr: 3462033808 bzw. 978-3462033809
Seiten: 199


Meinung

Scheinbar kaufe ich keine normale Belletristik sondern nur solche Textsammlungen. Den Grund mit dem Zugfahren habe ich ja schon oft genug erwähnt.
Deswegen kommt hier auch schon die nächste Sammlung. Avenue Montaigne ist eine Sammlung der von Harald Schmidt verfassten und in der Zeitschrift Focus veröffentlichten Kolumnen.

Die Kolumnen sind durchwegs alle humorvoll - manche mehr, manche weniger, aber das ist etwas, was man sicherlich erwarten kann. Das, was man aber auch erwarten kann, ist dass mit der Zeit die Motive, über die sich Harald Schmidt lustig macht die gleichen bleiben. Die Italiener mit der dicken Sonnenbrille, die deutschen Touristen, die Reichen - alles das wiederholt sich.
Wie zu erwarten verliert damit dieses doch dünne Buch schnell an Spannung, jedoch konnte am Ende jede Kolumne mir ein Schmunzeln entlocken.

Kurz gesagt, dieses Buch ist so mehr oder minder eine seichte Unterhaltung. Man braucht nicht versuchen, dieses Buch ernsthaft zu lesen - das würde nur mit einem kurzen Kampf mit dem Papierkorb enden. So - zum Zugfahren - ist das Buch angenehm.
Aber wirklich empfehlen kann ich es nicht.


Bewertung




Links

Sexualität

"Ich finde es äußerst langweilig, dass in unserer Gesellschaft so viel Wert auf Sexualität gelegt wird. Ich finde die ganze Idee von Sexualität überflüssig. Begriffe wie Heterosexualität, Bisexualität, Homosexualität kann ich nicht akzeptieren.
Sie sind nur Vorsilben, die dem Wort ‚Sexualität‘ vorangesetzt werden. Es ist daraus zu folgern, dass es große Unterschiede zwischen den Menschen gibt, und das stimmt nicht. Eigentlich brauchen alle Menschen genau das Gleiche.
Ich kann Heterosexualität auf keinen Fall anerkennen. Sie existiert nicht, und ich bin davon überzeugt, Homosexualität existiert auch nicht."

Morrissey

Video-Tipp: Sinead O'Connor - "Nothing Compares To You"

Ich habe keine Ahnung, warum mir das Lied seit etwa 2 Stunden im Kopf herumgeistert, aber irgendwie knüpfe ich an dieses Lied Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend. Ich habe keine Ahnung, wann ich das Lied zum ersten Mal gehört oder das Video gesehen habe, aber es erinnert mich seltsamerweise an den Frankfurter Flughafen und den Ö3 Rock-Express.
Seltsam, nicht?



Das Video ist meiner Meinung nach wirklich gut, denn es wird auf alles Übertriebe und Effekthascherische verzichtet. Es passt einfach zu diesem Lied und in dieser Kombination ist es wunderbar.

Narr

"Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist."
5. Akt, 1. Szene - Wie es euch gefällt

William Shakespeare

Samstag, 10. Februar 2007

Abfahrt Männer Olympia 2006 - Assinger und Seger

Neuigkeiten #2

Das wundert natürlich nicht: Rage against the Machine wolle zurückkommen und das nur um George W. Bush eine Abreibung zu verpassen. Ein Hoch auf unsere liebsten Salon-Kommunisten.

Etwas ganz anderes tut sich aber auf dem MP3-Sektor, für den sich RATM einst auch engagierte, denn nachdem Steve Jobs sich dafür engagierte DRM abzuschaffen (was auf DRM-Inkompatibilitäten mit dem iPhone herausläuft), überlegt das Major-Label EMI jetzt ernsthaft seine Online-DRM-Files freizugeben. Immerhin schrecken die DRM vs. MP3-Player Probleme die meisten Leute noch davor ab, in legalen Downloadshops zu kaufen.
Dem entspricht auch die weltgrößte Studie über die Musikbranche im Web, denn diese besagt eben dass sich die Musikindustrie mit umständlichen Kopierschutzmechanismen und anderem Firlefanz oft selbst im Wege steht.

Genug Musik können sie sich nun leisten, Chad Hurley und Steve Chan, denn nun wurde offiziell bekannt, wieviel Geld die beiden youtube-Gründer bekamen. Hurley wurden Google-Aktien und Anteilsscheine im Wert von 345 Mio. US-Dollar gezahlt, Chan wurde mit gerade einmal 326 Mio. US-Dollar abgespeist. Jawed Karim, der vorzeitig ausgestiegen ist bekam aber auch noch Geld - genauer gesamt 83 Mio. US-Dollar.
Der Gewinner aber bleibt Sequoia Capital, denn diese Firma ist in den USA der größte Kapitalgeber für Internet-Geschäftsideen. Diese Firma erhielt 442 Mio. US-Dollar, wobei sie das nicht nötig haben - schließlich haben sie die Firmenstarts von Apple, Atari, Cisco, Oracle, Yahoo, PayPal und Electronic Arts finanziert.

Geld winkt auch für den Wissenschaftler der es schafft Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu ziehen. Richard Branson, der Virgin-Gründer, und Al Gore, der Neo-Guru aller Umweltaktivisten, haben dieses Projekt ins Leben gerufen. Viele Milliönchen winken dem Gewinner und der hat dann unwichtigere Probleme als den Kohlendioxid-Ausstoß.

Ganz andere Probleme macht aber Senator Carl Kruger, der will nämlich auf New Yorks Straßen den iPod verbieten. Er hat nicht die Schnauze von seinem Job voll und will seine Beliebtheit drücken - nein, er will unachtsame Passanten (vor ihnen selbst) schützen.
Noch größere Probleme haben aber die Kanadier - denn bei denen wurde eine Homepage gehackt. Eigentlich nicht nur eine, sondern gleich die kanadische Seite für Nuklearsicherheit. Brandgefährlich.

Und zuletzt: Wer einen Fujitsu-Siemens PC besitzt, sollte vielleicht einen neuen Akku bestellen - falls der alte ihm derzeit brennend auf dem Tisch verläuft. Zumindest ist Sony nicht allein mit dem Problem.