Mittwoch, 31. Mai 2006

Whiskey und Schlange

"Man sollte immer eine kleine Flasche Whiskey dabeihaben - für den Fall eines Schlangenbisses - außerdem sollte man immer eine Schlange dabeihaben."
W.C. Fields

Freitag, 26. Mai 2006

Typisch Bernhard

"Die Mentalität der Österreicher ist wie ein Punschkrapfen: Außen rot, innen braun und immer ein bißchen betrunken."
Thomas Bernhard

Sonntag, 21. Mai 2006

Dehydrierung

"Die Dehydrierung ist der größte Feind des Trinkers."
Frank zu Herrn Lehmann (aus dem Buch: Herr Lehmann)

Film-Kritik: Die Tiefseetaucher



Info

Titel: Die Tiefseetaucher (The Life Aquatic WIth Steve Zissou)
Produktionsjahr: 2004
Produktionsland: USA
Genre: Tragikomödie
Regie: Wes Anderson
Darsteller: Bill Murray, Owen Wilson, Cate Blanchett, Anjelica Houston, Jeff Goldblum, Michael Gambon, Bud Cord,
Länge: 109 Minuten


Meinung

Ich bin ja nicht der Schnellste. Zwar habe ich schon früh von Wes Anderson gehört und von seinem ersten großen Erfolg "Die Royal Tenenbaums". Leider kam ich aber nie dazu, diesen Film zu sehen; und dadurch blieb mir lang auch ein exzellenter Film vorenthalten. Es war dann vor ein paar Jahren als der (teilweise wirklich gerechtfertigte) Hype und Sofia Coppolas Lost in Translation entstand. Bill Murray, bekannt war er mir nur aus "Und täglich grüßt das Murmeltier" oder "Ein verrückt genialer Coup" hat mich dort wirklich überrascht. Seine Figur, die er teilweise so glaubwürdig lethargisch darstellte hat mich schwer beeindruckt.
Wie ich dann hörte, dass ein neuer Film mit Bill Murray herauskäme wollte ich ihn sofort im Kino sehen. Leider kam der FIlm in unserem Kaff nie ins Kino... Vor wenigen Monaten sah ich dann im Media Markt die DVD von "Die Tiefseetaucher" - und griff zu. Die DVD gehört zu den wenigen FIlmen, für die ich in DVD-Form mehr als 10 Euro ausgegeben habe - und das zu recht.

Der Film ist eigentlich schnell erzählt: Steve Zissou (als kongenialer Klon von Jacques Cousteau) war einmal ein großer Ozeanograph und Dokumentarfilmer, doch seine Karriere geht den Bach herunter. Als beim bisher letzten Film der beste Freund und Mentor Steves vom (wahrscheinlich) bis dato ausgestorben geglaubten Jaguarhai getötet wurde, macht sich Steve mit seinem letzten Geld und seiner Rest Ehre auf um den Hai zu finden und seinen Freund Esteban zu rächen.
Bei der Premiere zum letzten Film lernt Steve auch noch seinen (angeblichen), unehelichen Sohn Ned (Owen Wilson) kennen, der ihm erst mit dem, von seiner gerade verstorbenen Mutter geerbten Vermögen die Jagd auf den Hai ermöglicht. Steve zerstreitet sich inzwischen mit seiner Frau Eleanor (Anjelica Houston), während sich Ned in die schwangere Reporterin Jane (Cate Blanchett) verliebt, die aber auch Steve gefällt.

Die Geschichte selbst ist keinen Preis wert, sie ist zwar originell doch bleibt sie klischeebeladen. Faszinierend hingegen ist der Film in seinem Aufbau und in der Komposition von Darsteller, Dialog und Regie.
Die Stimmung selbst ist immer ruhig, auch bei dem kurzen Gefecht mit Piraten sitzt man ruhig im Sessel und sieht sich die Szene mit einem Schmunzeln an. Noch beeindruckender sind die Dialogszenen, in denen man erkennt, wie verloren doch die einzelnen Figuren in ihrem Leben sind und sie selbst keinen Ausweg finden. Steve kann seine Zuneigung zu seinem Sohn nicht in Worte fassen, denn er weiss nicht einmal selbst ob er Vater sein will. Klaus (Willem Dafoe) bettelt um Anerkennung und sieht seine Position am Schiff durch Ned gefährdet. Ned selbst ist schüchtern und weiss nicht, wie er anfangs sich Jane nähern kann, die selbst unter der Ungewissheit leidet, wie sie in Zukunft mit dem Kind und ihrem Beruf verfahren soll.

Ich bin jetzt eigentlich in Fahrt und könnte schreiben bis zum geht nicht mehr, damit nähme ich jedoch alle Spannung aus dem Film. Ich kann nur sagen, dass der Schnitt und Ton, die Kamera und das Licht - es passt alles wunderbar zusammen und der Film ist einer der 10 besten, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Kann ich ausdrücklich nur zu sehen befehlen! Empfehlen wäre zu wenig.


Bewertung

Der Film bekommt 5 von 5 Sternen; einfühlsamer Film, dessen Melancholie nie überbordend wird und doch immer erkennbar bleibt.


Samstag, 20. Mai 2006

Über das Trinken zu lesen

"Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich sofort das Lesen auf"
Henny Youngman

Das Leben ist zu kurz für den falschen Job...

jobsintown jobsintown jobsintown

Gesehen bei sloganmaker.net

Donnerstag, 18. Mai 2006

Gute Schwimmer

"Es hat keinen Sinn, Sorgen in Alkohol ertrinken zu wollen, denn Sorgen sind gute Schwimmer."
Robert Musil

Womit ich mich quäle...



Es ist ja nicht so, dass ich Mathematik hasse. Nur jedes Mal sich anhören zu können, wie der Professor den Zweitsemestrigen (süß, gell?) erzählt, wie oft man welche Rechenoperation in der Chemie braucht ist aufreibend. Ich bin schon länger dabei, und kann nur sagen "Das brauchen wir nicht!".

Vor kurzem war ich bei der Toxikologie-Vorlesung bei einem KF-Professor*, der bei der Toxikokinetik nach den Mathe-Kenntnissen der TU-Studenten fragte. Natürlich, schüchtern wie wir sind, ging nur ein raunzendes Raunen durch den Hörsaal; Informationen waren keine zu vernehmen.
Er meinte darauf, er habe bisher "größten Respekt vor den Mathematikkenntnissen der TU-Studenten gehabt, aber wenn das nun so sei, erkläre er uns gerne die Geschwindigkeitsgleichung". Als er darauf eine Geschwindigkeitsgleichung erster Ordnung präsentierte, machte ein Lachen die Runde und irgendwie wurde uns allen klar: Wir sind nicht zu blöd für Mathe, die TU-Mathe ist wirklich jeseits von gut und böse.

Nebenbei bemerkt: Das Spannendste, was diese Woche für mich bis jetzt zu bieten hatte war das Champions League Finale gestern. Sollte mich wohl noch mehr ins Studium hängen. Oder auf Psychologie wechseln (Ha, großartiger Witz).

*: Für die, die nicht wissen was ein KF ist, das ist ein frettchenartiges Wesen, das mit grünen Bohnen vorzüglich schmeckt

Sprechen und Schweigen

"Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, und fünfzig, um schweigen zu lernen."
Ernest Hemingway

Mittwoch, 17. Mai 2006

Durstig oder schmutzig?

"Wenn mich jemand fragt, ob ich Wasser zu meinem Scotch möchte, antworte ich, dass ich durstig bin und nicht schmutzig."
Joe E. Lewis

Intelligente Menschen

"Ein intelligenter Mensch ist manchmal gezwungen, sich zu betrinken, um Zeit mit Narren zu verbringen."
Ernest Hemingway

Kurz vor der Paranoia

Es ist zum verzweifeln: Ich trete am Freitag zum dritten Male zur Prüfung aus Mathematik für Chemiker 1 an. Ich habe jetzt über 100 Beispiele gerechnet und trotzdem habe ich das dezente Gefühl, dass ich versagen werde. Diese Zweifel fressen mich noch auf.
Auf der Zugfahrt zur Uni bin ich zeitungslesend im Waggon gesessen und habe zwar gelesen, aber nicht verstanden. Was der letzte Satz in der Zeitung zu sagen hatte, wusste ich nicht; mir geisterten nur mathematische Begriffe und Probleme im Kopf herum.

Es wäre ja nicht schlimm, wenn wir die Mathematik, die wir lernen, auch gebrauchen könnten; aber ich bin jetzt im 6. Semester und aus der Einser-Vorlesung benötigte ich kein einziges Stoffgebiet in 3 Jahren. Zu wissen, dass man etwas lernen muss, was man nicht braucht zehrt gewaltig.

Dienstag, 16. Mai 2006

Dem Leben voraus

"Man muss dem Leben immer um mindestens einen Whisky voraus sein."
Humphrey Bogart

Montag, 15. Mai 2006

Buch-Kritik: "Don't Believe The Hype"




Info

Titel: Don't Believe The Hype
Autor: Sky Nonhoff
Genre: Musikliteratur, Textsammlung
Verlag: Fischer
Veröffentlichung: 2005
ISBN-Nr: 3596164680 bzw. 978-3596164684
Seiten: 333


Meinung

Ich pendle nun schon mein ganzes Studium - und irgendwann wird die x-te Zugfahrt langweilig. In Nürnberg, während eines Besuchs bei meinen Großeltern entdeckte ich ein Genre an Büchern, die sich perfekt für die Pendelfahrten eigneten: Die Kritiken und Essay-Sammlungen.
Ich bin kein Mensch des ausgefeilten Gedächtnisses, deswegen ist es auch schwierig, wenn ich jeden Tag mich in einem Roman neu zurechtfinden musste - sofern ich ihn portionsweise auf der Zugfahrt las. In Nürnberg fand ich ein Buch mit dem Titel "Lexikon berühmter Popsongs". Die Geschichte, Veröffentlichung oder eine andere Anekdote über 200 verschiedene Songs werden auf etwa 4 Seiten pro Lied abgehandelt. Perfekt für eine Zugfahrt. Als ich vor ein paar Wochen in der Buchhandlung Moser in Graz war, suchte ich nach einem Pendant aus dem Bereich der Filmgeschichte. Ich wurde nicht fündig, stieß aber auf dieses Buch.

Allein der Klappentext hat mich angesprochen, weil ich einen Bekannten habe, der sich seines musikhistorischen Wissens rühmt und gerne groß von Nick Hornby - dem Guru der selbstbeweihräuchernden Musikintellektuellen - redet.
Das Buch wirkt befremdlich; alleine deswegen, weil mehrere Lieblingsplatten verrissen werden. Ich wollte es gleich wieder aus der Hand legen, aber irgendwie konnte ich nicht wiederstehen und musste es kaufen.
Das Buch bietet nämlich alles was man sich von einm Sachbuch wünscht: Eloquenz, eine ausgefeilte argumentative Linie, Mut zur Kontroverse und umfassende Fachkenntnis.

Es war nicht momentan, doch irgendwann habe ich dann verstanden, was dieses Buch kritisiert: Es sind nicht die die Platten und die Künstler, deren Späne hier beim Hobeln fallen; es sind die Feuilletons der selbsternannten Musikkritiker und Pop-Experten; und damit sind nicht jene gemeint, die eine Liste für die neueste "Hit-Giganten"-Auflage von RTL zusammenstellen. Es sind Leute, die bei der FAZ und im NME sitzen.
Hier wird mit jenen abgerechnet, die sich herausnehmen Musik in "innovativ" und "überholt" einzuteilen und der Welt zu sagen, was gute und was schlechte Musik sei. Es sind jene, die die ewigen Top-100 Listen schreiben, an denen sich gar nichts ändern.
Und es sind auch jene, die blind mit gottergebenem Vertrauen die Meinungen jener Experten übernehmen und sich dann im erhebenden Gefühl des intellektuellen Individualismus' fühlen.

Lesen!


Bewertung




Links

Die junge Generation

"Die junge Generation hat auch heute Respekt vor dem Alter, allerdings nur noch beim Wein, beim Whisky und bei den Möbeln."
Truman Capote

Album-Kritik: Arctic Monkeys - "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not"



Info

Titel: Whatever People Say I Am, That's What I'm Not
Interpret: Arctic Monkeys
Genre: Indie-Rock
Label: dominio
Release: 2006
Tracks: 13


Meinung

Jeder, der ein wenig das Vormittagsprogramm von MTV gesehen hat (was in meinen Augen der tägliche Höhepunkt von MTV ist) oder vielleicht hin und wieder einmal ein Independent-Radio gehört hat, hat schon einmal was von den Arctic Monkeys gehört. Die Schwester der Freundin meines Bruders ist aus Australien zurückgekehrt und hatte in Australien etwas von einer Band gehört, die total unbekannt war. Sie wollte jetzt nach Österreich zurückkommen und die Band hier bekannt machen. Sie hat den Plan aufgegeben, nachdem sie das gesamte Album bei mir im Auto gehört hat.
Arctic Monkeys, die neue Kultband! Wieviel hört und liest man denn über diese Band. Die Band, die Stadions füllt, ohne eine Single oder ein Album am Markt zu haben. Die Band, die in Sheffield ihr erstes Album von 8:00 bis 11:00 des Releasetages 800mal verkaufte. Die Arcitc Monkeys sind eigentlich nur die neuen "Franz Ferdinands", die neuen "Strokes" oder die neuen "White Stripes". Ehrlich gesagt: Es fällt mir ein wenig schwer, hier diesen Hype in eine Albumbewertung nicht mit einfließen zu lassen.

Die Musik selber ist eigentlich perfekter Rock. Im Klang ein wenig dreckig und unvollständig, aber genau das macht den Reiz an dieser Platte aus. Schneller Rock, mit einfachen Riffs - das Album kann ich im Auto wieder und wieder hören. Der Ausflug in das Metier der langsamen Musik (Mardy Bum) klingt recht gelungen; ist jedoch nicht das, was ich auf dieser Platte hören will. Jeder Titel ist hörbar, wenngleich ich nach mehrmaligem Repeat des Albums mir schon meine Favouriten herausgesucht habe.
Club- oder discofähig ist das Album jedenfalls nicht; und hier sind wir wiederum an einem Punkt, der mir immer wichtiger erscheint: Musik zu schaffen um der Musik willen, und nicht um der Abspielorte. Gutes Album.


Bewertung




Links

Desktopography






Ein kleine Information aus der Sparte:
Wie mache ich aus Naturfotographien künstlerische Werke?

Einfache Gemüter...

Ohne Worte


Quelle: bildblog.de

Film-Kritik: Gegen die Wand



Info

Titel: Gegen die Wand
Produktionsjahr: 2004
Produktionsland: Deutschland, Türkei
Genre: Melodram
Regie: Faith Akin
Darsteller: Birol Ünel, Sibel Kekilli, Catrin Striebeck
Länge: 116 Minuten


Meinung

Ich bin ja in den letzten Jahren zu einem Fan deutscher und österreichischer Filme geworden. Und damit meine ich jetzt weder die Mittwoch-Abend Spielfilme auf RTL oder Sat.1 noch die mehrteiligen Actionproduktionen von Pro7, sondern ausgezeichnete Spielfilme, die zumeist in internationaler Zusammenarbeit entstanden sind.
"Gegen die Wand" wird jenen wahrscheinlich ein Begriff sein, die sich jetzt noch an den Goldenen Bären 2005 erinnern können, damals wurde der Film eben mit jenem in Gold ausgezeichnet. Das spricht schon mal für sich und als ich vor kurzem die DVD beim Media Markt um 9,99 € sah, konnte ich nicht anders und griff zu.

Der Film beginnt eigentlich recht unvermittelt, baut aber dann zuerst ab. Zuerst war ich der Meinung, die 10 Öre wären hinausgeworfenes Geld; aber nur nach kurzer Zeit wird der Film spannungsstark und dramatisch. Ich habe den Film in einem Zug ohne ein Unterbrechung angesehen - und dass heisst in meinen Augen viel, denn ohne kurze Pause sehe ich selten Filme an. Schließlich bin ich doch ein Kind der Werbepausen-Generation.


Bewertung

Der Film bekommt 4 von 5 Sternen; ausgezeichneter Film mit bewegender Geschichte und guten Schauspielern; jedoch fast ein wenig zu pathetisch.


MP3-Tipp: Oli Schulz und der Hund Marie - ...und dann schlägt dein Herz

Ich bin ja überglücklich, dass ich einst den soundblog gefunden habe; dort findet man wirklich so manches Gustostück. Zwar bin ich nicht durch den Blog auf Tomte gekommen, die haben mich aber zum Kauf des neuen Albums bestärkt. Und dank jener Blogs hab ich wieder ein neues Gusto-Stück gefunden: Oli Schulz und der Hund Marie. Kommt anscheinend auch vom Label "Grand Hotel Van Cleef", wie Tomte und manch andere der deutschsprachigen Indie-Szene.
Das Lied ist irgendwie... hmm... Es fällt schwer Gefühle, die Lieder zu vermitteln, zu beschreiben - man sollte eher das Lied einmal selbst gehört haben. Ich hab das Lied gestern auf meinen MP3-Player gespielt, und der Song ist jetzt auf Platz 32 von ca. 2200 Tracks. Das einzige, was ein wenig schade ist, wäre der Umstand, dass der Song nur 2 Minuten dauert. Also, mal reinhören:

Home-Taping Is Killing Music

Was waren, das noch für Zeiten; als ich für die Autoradios dieser Welt Kassetten am Radio aufgenommen habe... und jetzt das:

Sonntag, 14. Mai 2006

Vernichtende Woche

Diese Woche war jenseits von gut und böse. Biotechnologie-Vorlesung und dazu eine Toxikologievorlesung von 18:00 bis 19:45. Und dann noch der Umstand, dass nach 20:08 erst wieder ein Zug um 21:58 fährt; was eigentlich soviel bedeuted, dass ich jeden Tag mit dem Auto fahren musste.Am Dienstag hatte ich vergessen den Blinker auszuschalten - um 7:30 - und wie ich um 23:00 zum Auto kam, war die Batterie leer. Schwarz hab ich mich geärgert. Und dann noch lernen für die ganzen Biotech-Laborprüfungen. Maximals 6 Stunden Schlaf pro Tag und mindestens 8 Stunden im Labor stehen.
Jetzt ist erstmal eine Laborpause angesagt, dafür kommt Mathe 1 - Vorlesung dran. Und danach bin ich bald mit dem ersten Schnitt fertig. Fehlen nur noch ein paar Prüfungen:
  • Anorganisch Chemische Technologie - Vorlesung
  • Organisch Chemische Technologie - Vorlesung
  • Biotech - Vorlesung, Teil A
  • Biotech - Vorlesung, Teil B
  • Anorganisch Chemische Technologie - Laborprüfung
  • Organisch Chemische Technologie - Seminar
  • Mathe 2 - Vorlesung
  • Mathe 2 - Rechenübung
  • Analytik 2 - Knapp-Teil
  • Makromolekulare Chemie
  • Toxikologie
  • Organische Chemie 2 - Schriftlich
  • Organische Chemie 2 - Mündlich (Hammer)
  • Angewandte Analytik - Labor
  • Angewandte Analytik - Seminar
Ist eigentlich nicht mehr viel - für den ersten Abschnitt.

Seite

"Ich bin auf keiner Seite, denn niemand ist auf meiner Seite"
Baumbart

Samstag, 6. Mai 2006

U-Bahn-Deckel-Werbung

Man kennt das Bild ja aus allen möglichen Filmen, die U-Bahn Schächte aus denen Dampfschwaden aufsteigen. Dass man das auch als Werbeträger verwenden könnte dachte sich die Kaffeefirma Folgers Coffee und druckte dies:

Free Image Hosting at www.ImageShack.us

(via sloganmaker)

Freitag, 5. Mai 2006

Dinge, die man sich nie vorgestellt hätte...

Ich studiere ja schon im 6. Semester. Ich kann mich noch an den ersten Tag erinnern, als ich mit dem Zug nach Graz zur Uni fuhr. Das brachte einige Probleme mit sich. Ich war sehr selten in der Grazer Innenstadt, und musste erst einmal am Jakominiplatz fragen, wie ich denn zur Uni käme. Der Bedienstete der GVB hatte mich damals mit ungläubigen Kuhaugen angestarrt; es war mir auch im gewissen Maße peinlich.

15 Minuten später stand ich dann vor dem Hörsaal, es war ein sehr seltsames Gefühl. Ich kannte schon einmal niemanden; und da ich mich selbst für eher schüchtern halte, war das für mich eine unangenehme Situation.

Und gestern ist etwas passiert, was ich mir nie hätte vorstellen können: Ich kam gestern gegen 4 Uhr aus dem Labor und wollte im Keller noch eine Zigarette rauchen, bevor ich mich zum Zug aufmachen wollte. Der Raum im Keller war geschmückt mit Luftballons und Tellern (auch wenn sie nur aus Plastik waren). Ein Diplomand hatte gestern seinen 30. Geburtstag. Und da hatten sich die Leute zusammengeschlossen und ein Fondue und Raclette-Essen veranstaltet. Also saßen wir im Keller und aßen Raclette. Ich fing erst später an, allein deswegen, weil ich nicht bei den Vorbereitungen geholfen und mich nicht angemeldet hatte - ich wusste ja auch nichts davon. Meine Aufgabe beschränke sich darauf, wenn alle satt waren, die Reste aufzuessen.
Schlussendlich war es 2:30 als wir die Uni verließen, es floss noch ein wenig Bier und Wein. Ich hätte mir an meinem ersten Tag auf der Uni niemals vorgestellt, dass ich bis nach Mitternacht auf der Uni bin und dort esse.

Leider hat niemals jemand für mich eine Überraschungsfeier gemacht. Das ist jetzt eine Art peinliche Selbsterkenntnis - wahrscheinlich deswegen, weil ich so schüchtern bin. Aber diese Überraschungsfeier hat mir doch sehr imponiert. Wirklich. Und auch ein wenig stolz gemacht, weil ich dabei sein durfte.

Hoffnung

"Hoffnung ist ein Zeichen von fehlender Information."
Unbekannter Autor

Album-Kritik: Tomte - "Buchstaben über der Stadt"



Info

Titel: Buchstaben über der Stadt
Interpret: Tomte
Genre: Hamburger Schule
Label: Grand Hotel van Cleef
Release: 2006
Tracks: 10


Meinung

Es kommt eigentlich relativ selten vor, dass einmal ein Album erscheint, welches ich von Anfang bis Ende anhören kann, ohne weiterzuschalten. "Solo" von Thomas D war so ein Album, bei dem jeder Track gelungen war. Und "Buchstaben über der Stadt" ist auch ein Album, bei dem jeder einzelne Track hervorragend ist.

Ich bin über den Grazer Radiosender Soundportal auf Tomte gestoßen, noch letztes Jahr kannte ich Tomte nicht (auch wenn ich das Quartett der Hamburger Schule, Blumfeld-Tocotronic-Sterne-Kante, kannte). Die erste Singleauskopplung "Ich sang die ganze Zeit von dir" (die ich auf dem Soundportal hörte) ist ein fantastisches Lied - und so zog ich los und holte mir das neue Album. Es ist erstaunlich zu wievielen Situtaionen Tomte passt, am liebsten ist sie mir zum Zugfahren. Morgens, wenn der Tag noch trüb ist und die Gedanken langsam.

Musikalisch gesehen ist sie wesentlich softer als das letzte Album Hinter all diesen Fenstern, spielt nicht mehr in die Punkrichtung, sondern vielmehr in Richtung Pop. Zwar hab ich auch schon gelesen, dass Tomte damit ihren "Indie"-Ruf verlieren soll; finde aber, dass dies nur pseudointellektuelle Musikkritik der Selbstbeweihräucherung ist. Nebenbei: Solange die Musik gut ist, ist "Indie" nur Nebensache.

Abschließend kann ich nur sagen: Kaufen. Hören. Genießen.


Bewertung




Links

Donnerstag, 4. Mai 2006

Wenn man selbst nichts weiss, sollte man mit fremdem Intellekt protzen...

„Man muss den Menschen vor allem nach seinen Lastern beurteilen. Tugenden können vorgetäuscht sein. Laster sind echt.“
Klaus Kinski