W.C. Fields
"Man sollte immer eine kleine Flasche Whiskey dabeihaben - für den Fall eines Schlangenbisses - außerdem sollte man immer eine Schlange dabeihaben."
W.C. Fields
W.C. Fields
Also, letzten Mittwoch - nun gut, es ist schon lange her, aber ich hatte das ganze Wochenende zu tun. Ich habe mir beim Protokollschreiben fast die Finger abgebrochen und alles Menschenmögliche getan, und nun bekomme ich ein e-Mail mit dem Inhalt "wenn eine signifikante Punkteanzahl für das Protokoll erwartet wird...". Eigentlich sollte ich protestieren, aber einerseits sind mir jetzt auch Fehler aufgefallen, andererseits ist die Betreuerin fesch. Einer der Gründe weshalb man Biotechnologie auch studieren sollte ist der, dass die Frauen in jenen Instituten für das schönere Geschlecht Werbung laufen. Wirklich.
Nun: Es war Mittwochabend und es gab eine Vereinssitzung. Wir beschäftigten uns mit der Beachweek, einem Beachvolleyball-Ereignis (A-Cup & Amateur-Matches) in Leibnitz. Es ging nun um die Planung und um diverseste Zeiten für Anlieferung, Aufbau und den ganzen Kram.
Irgendwann um 22:00 war der Großteil aller Leute gegangen und ich wollte auch gerade aufbrechen, als unser "Beachguru" nur meinte: "Tobi, komm' mit an die Bar auf ein schnelles Bier". Eigentlich war ich selber Schuld, denn die Kombination von "ein", "schnell" und "Bier" in einem Satz schreit schon nach dem Untergang. Geplant war, dass ich um 6:00 am Donnerstag zum Lernen aufstehe, ausgegangen ist es sich nicht.
Nachdem wir einige Biere in dem Gasthaus geleert hatten, zogen wir ins "London Inn" weiter, der wohl einzig akzeptablen Bar in Leibnitz. Dort war ich blöd genug Gatwick zu trinken, ein Cocktail bestehend aus Stroh80 (80% Rum) und Blutorangensaft. Der Wirkung nach zu urteilen, war sicher auch Unkrautvernichtungsmittel drin. Nach zwei Gatwick ging es weiter; dorthin, wo ich nicht dachte, dass wir hingehen würden: Ins "Gentlemans Inn".
Dem Namen nach zu urteilen eine Strip-Bar, und damit liegt man völlig richtig. Bewundernswert aber ist das Lokal, früher "Fellini". Damals war das noch die Saufkneipe für 12 bis 14-jährige, heute eine Stripbar mit Eintritt ab 25. Mich interessiert ja bis jetzt noch, wie viel das Bier dort gekostet hat; aber ich wurde eingeladen (von einem des Volleyballvereins, nicht dass man jetzt übles denkt).
Schließlich ging es ab ins "Nightflight" - der wohl dämlichsten und dekadentesten Bar im Bezirk Leibnitz. Leider auch, das einzige Lokal mit Platz, wo man sich nicht extremst (sondern nur extrem) blöd vorkommt - deswegen der einzige Platz um alte Bekannte zu treffen. Es gibt im Endeffekt zwei Gruppen, die sich im "Nightflight" herumtreiben:
Das wären einerseits die Proleten, die, wenn Zahnpasta und Haargel nicht beschriftet wären, keinen Unterschied bemerkten. Auf der anderen Seite gibt es die (nicht wirklich) Snobs - eher könnte man sagen: die "Besseren". Während die Proleten, durchschnittlich 18 bis 23 Jahre, sich in der Großraumdisco aufhalten, sind es die Snobs, die in der Lounge stehen und ihr Geld für überteuerten (Pansch-)Prosecco und schlecht gemixte Cocktails hinauswerfen. Das sind auch jene, die ihre mit Kredit gekauften Mercedes E-Klassen vor dem Lokal stehen haben; und auch jene, die mit Boss und Armani fortgehen und am nächsten Morgen mit durchgewetzten Trainingsanzug zu sehen sind.
Nun, wie ich dort nun im Nightflight bin und ein Getränk nach dem anderen trinke sehe ich zwei Bekannte - die (jünger) Schwester der Freundin meines Bruders und deren beste Freundin (gleichzeitig meine Nachbarin). Beide waren zu jenem Moment schon recht angetrunken, ließen es sich aber nicht nehmen, ihr Geld in weitere Long Island Ice Teas zu investieren. Es war dann irgendwann gegen 5 Uhr und ich wollte längst nach Hause, die beiden jungen Dinger aber mitnehmen (nicht falsch verstehen!).
Meine Nachbarin wollte gleich mitfahren, aber ich bekam Herzrhythmusstörungen als ich sah, wie sich die kleine Schwester (der Freundin meines Bruders) einem Mann, etwa 20 bis 22, näherte. Eigentlich nichts verwerfliches, sie ist ja schon 18 - aber normalerweise ist sie dem Männlichen gegenüber eher zurückhaltender als in jenem Moment (zudem ist mir nicht bekannt, ob sie das erste Mal schon hinter sich hat. Die Kombination mit dem Alkoholspiegel lies mich Böses ahnen. In einem unbeobachteten Moment sprach ich kurz mit diesem Typen und benutzte meine Körpergröße (2 m) um ihm klar zu machen, dass er nichts anstellen sollte - denn sonst würde ich mit ihm etwas anstellen.
Als die Schwester zurückkam, braucht sie erst einmal um ihn zu beruhigen; gesagt hat sie aber nichts zu mir (außer dass sie mich um Geld für das Taxi bat). Ich sagte ihr, dass sie mit mir mitfahren oder ohne Geld dableiben konnte (Ich wusste, dass der Typ kein Geld mehr hatte), sie verneinte und ich wartete noch ein wenig (und aß eine Pizza mit meiner Nachbarin).
Wie wir nun gehen wollten, kam die kleine Schwester der Freundin meines Bruders (im Endeffekt entfernte Familie und auf die Familie muss man aufpassen) und bat mich im Taxi allein mitzufahren. Der springende Punkt war erreicht, als dieser Typ (mit dem sie schon geknutscht hatte oder nicht - das ist Kinderkram) mit ins Taxi stieg und bei ihr zu Hause ausstieg. Es war 6:00.
Schlussendlich weckte ich dann die Freundin meines Bruders auf (im Zimmer meines Bruders) und erzählte ihr alles, bat sie am früheren Vormittag zu Hause vorbeizuschauen und verfluchte die betrunkene kleine Schwester. Am nächsten Morgen redete ich mit meinem Bruder darüber, und er meinte das wäre doch alles nicht so schlimm.
Es stellte sich heraus, dass sie gemeinsam im Bett lagen und dann darauf kamen, dass keiner von beiden ein Kondom habe - worauf sie ihn aufs Sofa schlafen schickte und allein im Bett schlief
Eigentlich hat er Recht. Aber die Situation angenommen, ich wäre jener Typ und eine fesche junge Frau (für mich zu jung) würde sich für mich interessieren, wäre schon leicht angetrunken - nichts leichter als das auf die Spitze zu "treiben"! Die gute Seite wäre wohl, dass ich mich um diese Kleine gesorgt habe. Die diabolische Seite ist aber, dass ich angenommen habe, dass es auch andere Männer wie mich gibt. Und genau diese Angst hat mich dazu getrieben. Wenn ich je eine Tochter haben werde darf die erst fortgehen, wenn sie 21 ist - oder sie wird mit 16 Nonne.
Das Resümee: Es ist nichts passiert (oder die Freundin meines Bruders wollte mich nicht beunruhigen) und ich habe wieder einmal meine schlechten Eigenschaften erkannt. Zudem war der ganze Donnerstag versaut, weil ich vor Übelkeit und Kopfschmerz nicht lernen konnte.
Nun: Es war Mittwochabend und es gab eine Vereinssitzung. Wir beschäftigten uns mit der Beachweek, einem Beachvolleyball-Ereignis (A-Cup & Amateur-Matches) in Leibnitz. Es ging nun um die Planung und um diverseste Zeiten für Anlieferung, Aufbau und den ganzen Kram.
Irgendwann um 22:00 war der Großteil aller Leute gegangen und ich wollte auch gerade aufbrechen, als unser "Beachguru" nur meinte: "Tobi, komm' mit an die Bar auf ein schnelles Bier". Eigentlich war ich selber Schuld, denn die Kombination von "ein", "schnell" und "Bier" in einem Satz schreit schon nach dem Untergang. Geplant war, dass ich um 6:00 am Donnerstag zum Lernen aufstehe, ausgegangen ist es sich nicht.
Nachdem wir einige Biere in dem Gasthaus geleert hatten, zogen wir ins "London Inn" weiter, der wohl einzig akzeptablen Bar in Leibnitz. Dort war ich blöd genug Gatwick zu trinken, ein Cocktail bestehend aus Stroh80 (80% Rum) und Blutorangensaft. Der Wirkung nach zu urteilen, war sicher auch Unkrautvernichtungsmittel drin. Nach zwei Gatwick ging es weiter; dorthin, wo ich nicht dachte, dass wir hingehen würden: Ins "Gentlemans Inn".
Dem Namen nach zu urteilen eine Strip-Bar, und damit liegt man völlig richtig. Bewundernswert aber ist das Lokal, früher "Fellini". Damals war das noch die Saufkneipe für 12 bis 14-jährige, heute eine Stripbar mit Eintritt ab 25. Mich interessiert ja bis jetzt noch, wie viel das Bier dort gekostet hat; aber ich wurde eingeladen (von einem des Volleyballvereins, nicht dass man jetzt übles denkt).
Schließlich ging es ab ins "Nightflight" - der wohl dämlichsten und dekadentesten Bar im Bezirk Leibnitz. Leider auch, das einzige Lokal mit Platz, wo man sich nicht extremst (sondern nur extrem) blöd vorkommt - deswegen der einzige Platz um alte Bekannte zu treffen. Es gibt im Endeffekt zwei Gruppen, die sich im "Nightflight" herumtreiben:
Das wären einerseits die Proleten, die, wenn Zahnpasta und Haargel nicht beschriftet wären, keinen Unterschied bemerkten. Auf der anderen Seite gibt es die (nicht wirklich) Snobs - eher könnte man sagen: die "Besseren". Während die Proleten, durchschnittlich 18 bis 23 Jahre, sich in der Großraumdisco aufhalten, sind es die Snobs, die in der Lounge stehen und ihr Geld für überteuerten (Pansch-)Prosecco und schlecht gemixte Cocktails hinauswerfen. Das sind auch jene, die ihre mit Kredit gekauften Mercedes E-Klassen vor dem Lokal stehen haben; und auch jene, die mit Boss und Armani fortgehen und am nächsten Morgen mit durchgewetzten Trainingsanzug zu sehen sind.
Nun, wie ich dort nun im Nightflight bin und ein Getränk nach dem anderen trinke sehe ich zwei Bekannte - die (jünger) Schwester der Freundin meines Bruders und deren beste Freundin (gleichzeitig meine Nachbarin). Beide waren zu jenem Moment schon recht angetrunken, ließen es sich aber nicht nehmen, ihr Geld in weitere Long Island Ice Teas zu investieren. Es war dann irgendwann gegen 5 Uhr und ich wollte längst nach Hause, die beiden jungen Dinger aber mitnehmen (nicht falsch verstehen!).
Meine Nachbarin wollte gleich mitfahren, aber ich bekam Herzrhythmusstörungen als ich sah, wie sich die kleine Schwester (der Freundin meines Bruders) einem Mann, etwa 20 bis 22, näherte. Eigentlich nichts verwerfliches, sie ist ja schon 18 - aber normalerweise ist sie dem Männlichen gegenüber eher zurückhaltender als in jenem Moment (zudem ist mir nicht bekannt, ob sie das erste Mal schon hinter sich hat. Die Kombination mit dem Alkoholspiegel lies mich Böses ahnen. In einem unbeobachteten Moment sprach ich kurz mit diesem Typen und benutzte meine Körpergröße (2 m) um ihm klar zu machen, dass er nichts anstellen sollte - denn sonst würde ich mit ihm etwas anstellen.
Als die Schwester zurückkam, braucht sie erst einmal um ihn zu beruhigen; gesagt hat sie aber nichts zu mir (außer dass sie mich um Geld für das Taxi bat). Ich sagte ihr, dass sie mit mir mitfahren oder ohne Geld dableiben konnte (Ich wusste, dass der Typ kein Geld mehr hatte), sie verneinte und ich wartete noch ein wenig (und aß eine Pizza mit meiner Nachbarin).
Wie wir nun gehen wollten, kam die kleine Schwester der Freundin meines Bruders (im Endeffekt entfernte Familie und auf die Familie muss man aufpassen) und bat mich im Taxi allein mitzufahren. Der springende Punkt war erreicht, als dieser Typ (mit dem sie schon geknutscht hatte oder nicht - das ist Kinderkram) mit ins Taxi stieg und bei ihr zu Hause ausstieg. Es war 6:00.
Schlussendlich weckte ich dann die Freundin meines Bruders auf (im Zimmer meines Bruders) und erzählte ihr alles, bat sie am früheren Vormittag zu Hause vorbeizuschauen und verfluchte die betrunkene kleine Schwester. Am nächsten Morgen redete ich mit meinem Bruder darüber, und er meinte das wäre doch alles nicht so schlimm.
Es stellte sich heraus, dass sie gemeinsam im Bett lagen und dann darauf kamen, dass keiner von beiden ein Kondom habe - worauf sie ihn aufs Sofa schlafen schickte und allein im Bett schlief
Eigentlich hat er Recht. Aber die Situation angenommen, ich wäre jener Typ und eine fesche junge Frau (für mich zu jung) würde sich für mich interessieren, wäre schon leicht angetrunken - nichts leichter als das auf die Spitze zu "treiben"! Die gute Seite wäre wohl, dass ich mich um diese Kleine gesorgt habe. Die diabolische Seite ist aber, dass ich angenommen habe, dass es auch andere Männer wie mich gibt. Und genau diese Angst hat mich dazu getrieben. Wenn ich je eine Tochter haben werde darf die erst fortgehen, wenn sie 21 ist - oder sie wird mit 16 Nonne.
Das Resümee: Es ist nichts passiert (oder die Freundin meines Bruders wollte mich nicht beunruhigen) und ich habe wieder einmal meine schlechten Eigenschaften erkannt. Zudem war der ganze Donnerstag versaut, weil ich vor Übelkeit und Kopfschmerz nicht lernen konnte.
"Die Mentalität der Österreicher ist wie ein Punschkrapfen: Außen rot, innen braun und immer ein bißchen betrunken."
Thomas Bernhard
Ich sehe gerade so auf meinen Blog, und aha: Am Sonntag habe ich zum letzten Mal geschrieben. Und diese Woche war anstrengend: Im Labor geht alles schief; weil man nicht schlafen kann trinkt man zuviel; man geht zu einer Vereinssitzung und kommt und 6 Uhr früh heim; man sieht die Schwester der Freundin des Bruders mit irgendwie flirten und macht sich Sorgen, weil sie total angetrunken ist... Irgendwie denke ich, dass ich gerade kaum noch Zeit habe, irgendetwas zu machen. Derzeit schreibe ich seit 9:00 an Laborprotokollen und weiss nicht mehr, wo vorne und hinten ist...
Und: Der Da Vinci Code ist fad und klischeehaft.
Und: Der Da Vinci Code ist fad und klischeehaft.
"Die Dehydrierung ist der größte Feind des Trinkers."
Frank zu Herrn Lehmann (aus dem Buch: Herr Lehmann)

Info
Titel: Die Tiefseetaucher (The Life Aquatic WIth Steve Zissou)
Produktionsjahr: 2004
Produktionsland: USA
Genre: Tragikomödie
Regie: Wes Anderson
Darsteller: Bill Murray, Owen Wilson, Cate Blanchett, Anjelica Houston, Jeff Goldblum, Michael Gambon, Bud Cord,
Länge: 109 Minuten
Meinung
Ich bin ja nicht der Schnellste. Zwar habe ich schon früh von Wes Anderson gehört und von seinem ersten großen Erfolg "Die Royal Tenenbaums". Leider kam ich aber nie dazu, diesen Film zu sehen; und dadurch blieb mir lang auch ein exzellenter Film vorenthalten. Es war dann vor ein paar Jahren als der (teilweise wirklich gerechtfertigte) Hype und Sofia Coppolas Lost in Translation entstand. Bill Murray, bekannt war er mir nur aus "Und täglich grüßt das Murmeltier" oder "Ein verrückt genialer Coup" hat mich dort wirklich überrascht. Seine Figur, die er teilweise so glaubwürdig lethargisch darstellte hat mich schwer beeindruckt.
Wie ich dann hörte, dass ein neuer Film mit Bill Murray herauskäme wollte ich ihn sofort im Kino sehen. Leider kam der FIlm in unserem Kaff nie ins Kino... Vor wenigen Monaten sah ich dann im Media Markt die DVD von "Die Tiefseetaucher" - und griff zu. Die DVD gehört zu den wenigen FIlmen, für die ich in DVD-Form mehr als 10 Euro ausgegeben habe - und das zu recht.
Der Film ist eigentlich schnell erzählt: Steve Zissou (als kongenialer Klon von Jacques Cousteau) war einmal ein großer Ozeanograph und Dokumentarfilmer, doch seine Karriere geht den Bach herunter. Als beim bisher letzten Film der beste Freund und Mentor Steves vom (wahrscheinlich) bis dato ausgestorben geglaubten Jaguarhai getötet wurde, macht sich Steve mit seinem letzten Geld und seiner Rest Ehre auf um den Hai zu finden und seinen Freund Esteban zu rächen.
Bei der Premiere zum letzten Film lernt Steve auch noch seinen (angeblichen), unehelichen Sohn Ned (Owen Wilson) kennen, der ihm erst mit dem, von seiner gerade verstorbenen Mutter geerbten Vermögen die Jagd auf den Hai ermöglicht. Steve zerstreitet sich inzwischen mit seiner Frau Eleanor (Anjelica Houston), während sich Ned in die schwangere Reporterin Jane (Cate Blanchett) verliebt, die aber auch Steve gefällt.
Die Geschichte selbst ist keinen Preis wert, sie ist zwar originell doch bleibt sie klischeebeladen. Faszinierend hingegen ist der Film in seinem Aufbau und in der Komposition von Darsteller, Dialog und Regie.
Die Stimmung selbst ist immer ruhig, auch bei dem kurzen Gefecht mit Piraten sitzt man ruhig im Sessel und sieht sich die Szene mit einem Schmunzeln an. Noch beeindruckender sind die Dialogszenen, in denen man erkennt, wie verloren doch die einzelnen Figuren in ihrem Leben sind und sie selbst keinen Ausweg finden. Steve kann seine Zuneigung zu seinem Sohn nicht in Worte fassen, denn er weiss nicht einmal selbst ob er Vater sein will. Klaus (Willem Dafoe) bettelt um Anerkennung und sieht seine Position am Schiff durch Ned gefährdet. Ned selbst ist schüchtern und weiss nicht, wie er anfangs sich Jane nähern kann, die selbst unter der Ungewissheit leidet, wie sie in Zukunft mit dem Kind und ihrem Beruf verfahren soll.
Ich bin jetzt eigentlich in Fahrt und könnte schreiben bis zum geht nicht mehr, damit nähme ich jedoch alle Spannung aus dem Film. Ich kann nur sagen, dass der Schnitt und Ton, die Kamera und das Licht - es passt alles wunderbar zusammen und der Film ist einer der 10 besten, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Kann ich ausdrücklich nur zu sehen befehlen! Empfehlen wäre zu wenig.
Bewertung
Der Film bekommt 5 von 5 Sternen; einfühlsamer Film, dessen Melancholie nie überbordend wird und doch immer erkennbar bleibt.

Titel: Die Tiefseetaucher (The Life Aquatic WIth Steve Zissou)
Produktionsjahr: 2004
Produktionsland: USA
Genre: Tragikomödie
Regie: Wes Anderson
Darsteller: Bill Murray, Owen Wilson, Cate Blanchett, Anjelica Houston, Jeff Goldblum, Michael Gambon, Bud Cord,
Länge: 109 Minuten
Meinung
Ich bin ja nicht der Schnellste. Zwar habe ich schon früh von Wes Anderson gehört und von seinem ersten großen Erfolg "Die Royal Tenenbaums". Leider kam ich aber nie dazu, diesen Film zu sehen; und dadurch blieb mir lang auch ein exzellenter Film vorenthalten. Es war dann vor ein paar Jahren als der (teilweise wirklich gerechtfertigte) Hype und Sofia Coppolas Lost in Translation entstand. Bill Murray, bekannt war er mir nur aus "Und täglich grüßt das Murmeltier" oder "Ein verrückt genialer Coup" hat mich dort wirklich überrascht. Seine Figur, die er teilweise so glaubwürdig lethargisch darstellte hat mich schwer beeindruckt.
Wie ich dann hörte, dass ein neuer Film mit Bill Murray herauskäme wollte ich ihn sofort im Kino sehen. Leider kam der FIlm in unserem Kaff nie ins Kino... Vor wenigen Monaten sah ich dann im Media Markt die DVD von "Die Tiefseetaucher" - und griff zu. Die DVD gehört zu den wenigen FIlmen, für die ich in DVD-Form mehr als 10 Euro ausgegeben habe - und das zu recht.
Der Film ist eigentlich schnell erzählt: Steve Zissou (als kongenialer Klon von Jacques Cousteau) war einmal ein großer Ozeanograph und Dokumentarfilmer, doch seine Karriere geht den Bach herunter. Als beim bisher letzten Film der beste Freund und Mentor Steves vom (wahrscheinlich) bis dato ausgestorben geglaubten Jaguarhai getötet wurde, macht sich Steve mit seinem letzten Geld und seiner Rest Ehre auf um den Hai zu finden und seinen Freund Esteban zu rächen.
Bei der Premiere zum letzten Film lernt Steve auch noch seinen (angeblichen), unehelichen Sohn Ned (Owen Wilson) kennen, der ihm erst mit dem, von seiner gerade verstorbenen Mutter geerbten Vermögen die Jagd auf den Hai ermöglicht. Steve zerstreitet sich inzwischen mit seiner Frau Eleanor (Anjelica Houston), während sich Ned in die schwangere Reporterin Jane (Cate Blanchett) verliebt, die aber auch Steve gefällt.
Die Geschichte selbst ist keinen Preis wert, sie ist zwar originell doch bleibt sie klischeebeladen. Faszinierend hingegen ist der Film in seinem Aufbau und in der Komposition von Darsteller, Dialog und Regie.
Die Stimmung selbst ist immer ruhig, auch bei dem kurzen Gefecht mit Piraten sitzt man ruhig im Sessel und sieht sich die Szene mit einem Schmunzeln an. Noch beeindruckender sind die Dialogszenen, in denen man erkennt, wie verloren doch die einzelnen Figuren in ihrem Leben sind und sie selbst keinen Ausweg finden. Steve kann seine Zuneigung zu seinem Sohn nicht in Worte fassen, denn er weiss nicht einmal selbst ob er Vater sein will. Klaus (Willem Dafoe) bettelt um Anerkennung und sieht seine Position am Schiff durch Ned gefährdet. Ned selbst ist schüchtern und weiss nicht, wie er anfangs sich Jane nähern kann, die selbst unter der Ungewissheit leidet, wie sie in Zukunft mit dem Kind und ihrem Beruf verfahren soll.
Ich bin jetzt eigentlich in Fahrt und könnte schreiben bis zum geht nicht mehr, damit nähme ich jedoch alle Spannung aus dem Film. Ich kann nur sagen, dass der Schnitt und Ton, die Kamera und das Licht - es passt alles wunderbar zusammen und der Film ist einer der 10 besten, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Kann ich ausdrücklich nur zu sehen befehlen! Empfehlen wäre zu wenig.
Bewertung
Der Film bekommt 5 von 5 Sternen; einfühlsamer Film, dessen Melancholie nie überbordend wird und doch immer erkennbar bleibt.

"Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich sofort das Lesen auf"
Henny Youngman
"Es hat keinen Sinn, Sorgen in Alkohol ertrinken zu wollen, denn Sorgen sind gute Schwimmer."
Robert Musil
Robert Musil



Es ist ja nicht so, dass ich Mathematik hasse. Nur jedes Mal sich anhören zu können, wie der Professor den Zweitsemestrigen (süß, gell?) erzählt, wie oft man welche Rechenoperation in der Chemie braucht ist aufreibend. Ich bin schon länger dabei, und kann nur sagen "Das brauchen wir nicht!".
Vor kurzem war ich bei der Toxikologie-Vorlesung bei einem KF-Professor*, der bei der Toxikokinetik nach den Mathe-Kenntnissen der TU-Studenten fragte. Natürlich, schüchtern wie wir sind, ging nur ein raunzendes Raunen durch den Hörsaal; Informationen waren keine zu vernehmen.
Er meinte darauf, er habe bisher "größten Respekt vor den Mathematikkenntnissen der TU-Studenten gehabt, aber wenn das nun so sei, erkläre er uns gerne die Geschwindigkeitsgleichung". Als er darauf eine Geschwindigkeitsgleichung erster Ordnung präsentierte, machte ein Lachen die Runde und irgendwie wurde uns allen klar: Wir sind nicht zu blöd für Mathe, die TU-Mathe ist wirklich jeseits von gut und böse.
Nebenbei bemerkt: Das Spannendste, was diese Woche für mich bis jetzt zu bieten hatte war das Champions League Finale gestern. Sollte mich wohl noch mehr ins Studium hängen. Oder auf Psychologie wechseln (Ha, großartiger Witz).
*: Für die, die nicht wissen was ein KF ist, das ist ein frettchenartiges Wesen, das mit grünen Bohnen vorzüglich schmeckt
Vor kurzem war ich bei der Toxikologie-Vorlesung bei einem KF-Professor*, der bei der Toxikokinetik nach den Mathe-Kenntnissen der TU-Studenten fragte. Natürlich, schüchtern wie wir sind, ging nur ein raunzendes Raunen durch den Hörsaal; Informationen waren keine zu vernehmen.
Er meinte darauf, er habe bisher "größten Respekt vor den Mathematikkenntnissen der TU-Studenten gehabt, aber wenn das nun so sei, erkläre er uns gerne die Geschwindigkeitsgleichung". Als er darauf eine Geschwindigkeitsgleichung erster Ordnung präsentierte, machte ein Lachen die Runde und irgendwie wurde uns allen klar: Wir sind nicht zu blöd für Mathe, die TU-Mathe ist wirklich jeseits von gut und böse.
Nebenbei bemerkt: Das Spannendste, was diese Woche für mich bis jetzt zu bieten hatte war das Champions League Finale gestern. Sollte mich wohl noch mehr ins Studium hängen. Oder auf Psychologie wechseln (Ha, großartiger Witz).
*: Für die, die nicht wissen was ein KF ist, das ist ein frettchenartiges Wesen, das mit grünen Bohnen vorzüglich schmeckt
"Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, und fünfzig, um schweigen zu lernen."
Ernest Hemingway
Ernest Hemingway
Ich hab' heute mit einer Kollegin (schreibt Diplomarbeit) geredet. Sie hat mir unter anderem erzählt, dass sie vom Rad aus schon einmal ein Taxifahrer mitgenommen hat. Und zwar auf der Motorhaube. Dazu kommt noch, dass sie einmal in den USA einen Autounfall hatte.
Wenn ich mir das recht überlege: Ich muss ja einen Schutzheiligen haben - oder gleich mehrere. Wenngleich es mir nicht erspart war Autounfälle nicht selbst miterleben zu müssen. Der Mercedes, der beim links abbiegen den Passat meiner Mutter verräumte; der Vectra, der so über die Kreuzung schoß, dass mein Bruder ihm seitlich hineinfuhr; der Golf, den derselbe (habe nur einen) Bruder beim Ausparken übersehen hatte. Dazu kommen noch Unfälle, die ich auf Autobahnen und Ladstraßen sehen "durfte".
Und ich bin jetzt um die 40.000 Kilometer gefahren, und habe keinen Kratzer und keine Beule. Nun gut, eine habe ich; aber diese kommt von einem Unbekannten, der mein Auto nachts während des Parkens gestreift hat. Und sich darauf natürlich nicht meldete. Hijo de puta!
Das höchste der Gefühle ist wohl, als ich mit dem Auto meines Bruders im Hof rangierte und leicht das Auto meiner Mutter berührte. Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich weder beim Auto meines Bruders noch bei dem meiner Mutter einen Kratzer oder eine Beule sah; sie aber sehr wohl eine große an ihrem Auto (das Auto meines Bruders hat sie nicht interessiert).
Nun gut, statistische gesehen, mehrt sich dadurch nur die Unfallwahrscheinlichkeit.
Wenn ich mir das recht überlege: Ich muss ja einen Schutzheiligen haben - oder gleich mehrere. Wenngleich es mir nicht erspart war Autounfälle nicht selbst miterleben zu müssen. Der Mercedes, der beim links abbiegen den Passat meiner Mutter verräumte; der Vectra, der so über die Kreuzung schoß, dass mein Bruder ihm seitlich hineinfuhr; der Golf, den derselbe (habe nur einen) Bruder beim Ausparken übersehen hatte. Dazu kommen noch Unfälle, die ich auf Autobahnen und Ladstraßen sehen "durfte".
Und ich bin jetzt um die 40.000 Kilometer gefahren, und habe keinen Kratzer und keine Beule. Nun gut, eine habe ich; aber diese kommt von einem Unbekannten, der mein Auto nachts während des Parkens gestreift hat. Und sich darauf natürlich nicht meldete. Hijo de puta!
Das höchste der Gefühle ist wohl, als ich mit dem Auto meines Bruders im Hof rangierte und leicht das Auto meiner Mutter berührte. Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich weder beim Auto meines Bruders noch bei dem meiner Mutter einen Kratzer oder eine Beule sah; sie aber sehr wohl eine große an ihrem Auto (das Auto meines Bruders hat sie nicht interessiert).
Nun gut, statistische gesehen, mehrt sich dadurch nur die Unfallwahrscheinlichkeit.
"Wenn mich jemand fragt, ob ich Wasser zu meinem Scotch möchte, antworte ich, dass ich durstig bin und nicht schmutzig."
Joe E. Lewis
Joe E. Lewis
So, ich habe jetzt erst einmal die ganze Mathe2-Mitschrift von heute neu geschrieben. Die Integralsätze und die Rechnungen dazu waren heute so umfassend, dass ich in einer Woche mich bei meiner Mitschrift nicht mehr auskennen würde. Deswegen habe ich das jetzt neu geschrieben.
Jetzt will ich eigentlich Mathe1 für Freitag weitermachen; nur: Ich habe eine Blase am Finger. Irgendwie seltsam: Es ist wohl das erste Mal, dass ich ganz deutlich lernen will, aber nicht kann.
Gestern war es ja anders. Da hätte ich lernen können, aber der Tag hat nicht gepasst. Deswegen hab ich kurzerhand mein Handy neu synchronisiert, 10 neue Profilbilder von Freunden hinzugefügt und mich mit anderen Kleinigkeiten gespielt. Es gibt mannigfache Möglichkeiten, die Zeit zu vertrödeln.
Aber natürlich habe ich jetzt keine Ahnung, was ich nun machen soll. Dann, wenn man nicht lernen kann, kennt man keine Alternative. Vielleicht sollte ich ein paar MP3s zerschneiden und als Klingeltöne aufs Handy schieben? Oder neue Profilbilder für die Freunde machen... Das mach ich jetzt auch!
Jetzt will ich eigentlich Mathe1 für Freitag weitermachen; nur: Ich habe eine Blase am Finger. Irgendwie seltsam: Es ist wohl das erste Mal, dass ich ganz deutlich lernen will, aber nicht kann.
Gestern war es ja anders. Da hätte ich lernen können, aber der Tag hat nicht gepasst. Deswegen hab ich kurzerhand mein Handy neu synchronisiert, 10 neue Profilbilder von Freunden hinzugefügt und mich mit anderen Kleinigkeiten gespielt. Es gibt mannigfache Möglichkeiten, die Zeit zu vertrödeln.
Aber natürlich habe ich jetzt keine Ahnung, was ich nun machen soll. Dann, wenn man nicht lernen kann, kennt man keine Alternative. Vielleicht sollte ich ein paar MP3s zerschneiden und als Klingeltöne aufs Handy schieben? Oder neue Profilbilder für die Freunde machen... Das mach ich jetzt auch!
"Ein intelligenter Mensch ist manchmal gezwungen, sich zu betrinken, um Zeit mit Narren zu verbringen."
Ernest Hemingway
Ernest Hemingway
Es ist zum verzweifeln: Ich trete am Freitag zum dritten Male zur Prüfung aus Mathematik für Chemiker 1 an. Ich habe jetzt über 100 Beispiele gerechnet und trotzdem habe ich das dezente Gefühl, dass ich versagen werde. Diese Zweifel fressen mich noch auf.
Auf der Zugfahrt zur Uni bin ich zeitungslesend im Waggon gesessen und habe zwar gelesen, aber nicht verstanden. Was der letzte Satz in der Zeitung zu sagen hatte, wusste ich nicht; mir geisterten nur mathematische Begriffe und Probleme im Kopf herum.
Es wäre ja nicht schlimm, wenn wir die Mathematik, die wir lernen, auch gebrauchen könnten; aber ich bin jetzt im 6. Semester und aus der Einser-Vorlesung benötigte ich kein einziges Stoffgebiet in 3 Jahren. Zu wissen, dass man etwas lernen muss, was man nicht braucht zehrt gewaltig.
Auf der Zugfahrt zur Uni bin ich zeitungslesend im Waggon gesessen und habe zwar gelesen, aber nicht verstanden. Was der letzte Satz in der Zeitung zu sagen hatte, wusste ich nicht; mir geisterten nur mathematische Begriffe und Probleme im Kopf herum.
Es wäre ja nicht schlimm, wenn wir die Mathematik, die wir lernen, auch gebrauchen könnten; aber ich bin jetzt im 6. Semester und aus der Einser-Vorlesung benötigte ich kein einziges Stoffgebiet in 3 Jahren. Zu wissen, dass man etwas lernen muss, was man nicht braucht zehrt gewaltig.
"Man muss dem Leben immer um mindestens einen Whisky voraus sein."
Humphrey Bogart
Humphrey Bogart
Es gibt nur wenig Dinge auf der Welt, die ich nicht verkrafte. Altkluge Ratschläge ohne Rücksicht auf die Umstände sind hier einzureihen.
Ich trinke gerne Kaffee, und mit gerne meine ich, dass ich täglich sicher über 1,5 Liter hinaus komme. Morgens, wenn noch nicht einmal die Sonne richtig scheint trinke ich einen (guten) Nescafe, der zwar aus vier und nicht wie geraten aus einem Teelöffel besteht - mich aber den Zug über wach hält.
Nachdem ich dann auf der Uni der Kaffeewirkung Folge geleistet habe gibt es einen leckeren Automatenkaffee. Und eine Zigarettenpause. Es folgen dann am Tag weitere Automatenkaffees, hin und wieder richtige Kaffees in diversen Cafés oder auch Filterkaffees in verschiedenen Instituten.
Natürlich weiss ich, dass ich mich ungesund ernähre. Ich esse einmal am Tag, das ist abends, zumeist Nudeln mit einer beliebigen Sauce; das ist mein ganzes Essen am Tag. Dazwischen gibt es Kaffee und Zigaretten (Jim Jarmusch wäre stolz auf mich).
Wochenends gibt es dann aber auch Frühstück, Mittagessen, Abendsessen und Nachtmahl mit diversen Zwischenmahlzeiten, dabei kompensiere ich immer den von werktagen kommenden Hunger.
Derzeit sind meine Großeltern zu Besuch. Eigentlich nett und eine Unterhaltung ist auch abwechslungsreich (eigentlich nicht, denn die Themen sind beschränkt und alles wiederholt sich). Aber es gibt dann immer wieder diese Ratschläge wie "Du solltest in der Früh etwas essen" oder "Einmal am Tag essen ist nicht gesund; iss lieber öfters kleine Portionen".
In jenen Momenten steigt dann das Verwandschaftsgefühl zu Sysiphos in mir auf, denn diese Ratschläge werden bei jedem Besuch kommentiert. Natürlich würde ich lieber öfters essen - wenn ich nur die Zeit dazu hätte.
Nur habe ich sie nicht. Deswegen stehe ich jetzt schon in Erwartung meines ersten Magengeschwürs.
Ich trinke gerne Kaffee, und mit gerne meine ich, dass ich täglich sicher über 1,5 Liter hinaus komme. Morgens, wenn noch nicht einmal die Sonne richtig scheint trinke ich einen (guten) Nescafe, der zwar aus vier und nicht wie geraten aus einem Teelöffel besteht - mich aber den Zug über wach hält.
Nachdem ich dann auf der Uni der Kaffeewirkung Folge geleistet habe gibt es einen leckeren Automatenkaffee. Und eine Zigarettenpause. Es folgen dann am Tag weitere Automatenkaffees, hin und wieder richtige Kaffees in diversen Cafés oder auch Filterkaffees in verschiedenen Instituten.
Natürlich weiss ich, dass ich mich ungesund ernähre. Ich esse einmal am Tag, das ist abends, zumeist Nudeln mit einer beliebigen Sauce; das ist mein ganzes Essen am Tag. Dazwischen gibt es Kaffee und Zigaretten (Jim Jarmusch wäre stolz auf mich).
Wochenends gibt es dann aber auch Frühstück, Mittagessen, Abendsessen und Nachtmahl mit diversen Zwischenmahlzeiten, dabei kompensiere ich immer den von werktagen kommenden Hunger.
Derzeit sind meine Großeltern zu Besuch. Eigentlich nett und eine Unterhaltung ist auch abwechslungsreich (eigentlich nicht, denn die Themen sind beschränkt und alles wiederholt sich). Aber es gibt dann immer wieder diese Ratschläge wie "Du solltest in der Früh etwas essen" oder "Einmal am Tag essen ist nicht gesund; iss lieber öfters kleine Portionen".
In jenen Momenten steigt dann das Verwandschaftsgefühl zu Sysiphos in mir auf, denn diese Ratschläge werden bei jedem Besuch kommentiert. Natürlich würde ich lieber öfters essen - wenn ich nur die Zeit dazu hätte.
Nur habe ich sie nicht. Deswegen stehe ich jetzt schon in Erwartung meines ersten Magengeschwürs.

Info
Titel: Don't Believe The Hype
Autor: Sky Nonhoff
Genre: Musikliteratur, Textsammlung
Verlag: Fischer
Veröffentlichung: 2005
ISBN-Nr: 3596164680 bzw. 978-3596164684
Seiten: 333
Meinung
Ich pendle nun schon mein ganzes Studium - und irgendwann wird die x-te Zugfahrt langweilig. In Nürnberg, während eines Besuchs bei meinen Großeltern entdeckte ich ein Genre an Büchern, die sich perfekt für die Pendelfahrten eigneten: Die Kritiken und Essay-Sammlungen.
Ich bin kein Mensch des ausgefeilten Gedächtnisses, deswegen ist es auch schwierig, wenn ich jeden Tag mich in einem Roman neu zurechtfinden musste - sofern ich ihn portionsweise auf der Zugfahrt las. In Nürnberg fand ich ein Buch mit dem Titel "Lexikon berühmter Popsongs". Die Geschichte, Veröffentlichung oder eine andere Anekdote über 200 verschiedene Songs werden auf etwa 4 Seiten pro Lied abgehandelt. Perfekt für eine Zugfahrt. Als ich vor ein paar Wochen in der Buchhandlung Moser in Graz war, suchte ich nach einem Pendant aus dem Bereich der Filmgeschichte. Ich wurde nicht fündig, stieß aber auf dieses Buch.
Allein der Klappentext hat mich angesprochen, weil ich einen Bekannten habe, der sich seines musikhistorischen Wissens rühmt und gerne groß von Nick Hornby - dem Guru der selbstbeweihräuchernden Musikintellektuellen - redet.
Das Buch wirkt befremdlich; alleine deswegen, weil mehrere Lieblingsplatten verrissen werden. Ich wollte es gleich wieder aus der Hand legen, aber irgendwie konnte ich nicht wiederstehen und musste es kaufen.
Das Buch bietet nämlich alles was man sich von einm Sachbuch wünscht: Eloquenz, eine ausgefeilte argumentative Linie, Mut zur Kontroverse und umfassende Fachkenntnis.
Es war nicht momentan, doch irgendwann habe ich dann verstanden, was dieses Buch kritisiert: Es sind nicht die die Platten und die Künstler, deren Späne hier beim Hobeln fallen; es sind die Feuilletons der selbsternannten Musikkritiker und Pop-Experten; und damit sind nicht jene gemeint, die eine Liste für die neueste "Hit-Giganten"-Auflage von RTL zusammenstellen. Es sind Leute, die bei der FAZ und im NME sitzen.
Hier wird mit jenen abgerechnet, die sich herausnehmen Musik in "innovativ" und "überholt" einzuteilen und der Welt zu sagen, was gute und was schlechte Musik sei. Es sind jene, die die ewigen Top-100 Listen schreiben, an denen sich gar nichts ändern.
Und es sind auch jene, die blind mit gottergebenem Vertrauen die Meinungen jener Experten übernehmen und sich dann im erhebenden Gefühl des intellektuellen Individualismus' fühlen.
Lesen!
Bewertung

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Ich bin kein Mensch des ausgefeilten Gedächtnisses, deswegen ist es auch schwierig, wenn ich jeden Tag mich in einem Roman neu zurechtfinden musste - sofern ich ihn portionsweise auf der Zugfahrt las. In Nürnberg fand ich ein Buch mit dem Titel "Lexikon berühmter Popsongs". Die Geschichte, Veröffentlichung oder eine andere Anekdote über 200 verschiedene Songs werden auf etwa 4 Seiten pro Lied abgehandelt. Perfekt für eine Zugfahrt. Als ich vor ein paar Wochen in der Buchhandlung Moser in Graz war, suchte ich nach einem Pendant aus dem Bereich der Filmgeschichte. Ich wurde nicht fündig, stieß aber auf dieses Buch.
Allein der Klappentext hat mich angesprochen, weil ich einen Bekannten habe, der sich seines musikhistorischen Wissens rühmt und gerne groß von Nick Hornby - dem Guru der selbstbeweihräuchernden Musikintellektuellen - redet.
Das Buch wirkt befremdlich; alleine deswegen, weil mehrere Lieblingsplatten verrissen werden. Ich wollte es gleich wieder aus der Hand legen, aber irgendwie konnte ich nicht wiederstehen und musste es kaufen.
Das Buch bietet nämlich alles was man sich von einm Sachbuch wünscht: Eloquenz, eine ausgefeilte argumentative Linie, Mut zur Kontroverse und umfassende Fachkenntnis.
Es war nicht momentan, doch irgendwann habe ich dann verstanden, was dieses Buch kritisiert: Es sind nicht die die Platten und die Künstler, deren Späne hier beim Hobeln fallen; es sind die Feuilletons der selbsternannten Musikkritiker und Pop-Experten; und damit sind nicht jene gemeint, die eine Liste für die neueste "Hit-Giganten"-Auflage von RTL zusammenstellen. Es sind Leute, die bei der FAZ und im NME sitzen.
Hier wird mit jenen abgerechnet, die sich herausnehmen Musik in "innovativ" und "überholt" einzuteilen und der Welt zu sagen, was gute und was schlechte Musik sei. Es sind jene, die die ewigen Top-100 Listen schreiben, an denen sich gar nichts ändern.
Und es sind auch jene, die blind mit gottergebenem Vertrauen die Meinungen jener Experten übernehmen und sich dann im erhebenden Gefühl des intellektuellen Individualismus' fühlen.
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"Die junge Generation hat auch heute Respekt vor dem Alter, allerdings nur noch beim Wein, beim Whisky und bei den Möbeln."
Truman Capote
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Titel: Whatever People Say I Am, That's What I'm Not
Interpret: Arctic Monkeys
Genre: Indie-Rock
Label: dominio
Release: 2006
Tracks: 13
Meinung
Jeder, der ein wenig das Vormittagsprogramm von MTV gesehen hat (was in meinen Augen der tägliche Höhepunkt von MTV ist) oder vielleicht hin und wieder einmal ein Independent-Radio gehört hat, hat schon einmal was von den Arctic Monkeys gehört. Die Schwester der Freundin meines Bruders ist aus Australien zurückgekehrt und hatte in Australien etwas von einer Band gehört, die total unbekannt war. Sie wollte jetzt nach Österreich zurückkommen und die Band hier bekannt machen. Sie hat den Plan aufgegeben, nachdem sie das gesamte Album bei mir im Auto gehört hat.
Arctic Monkeys, die neue Kultband! Wieviel hört und liest man denn über diese Band. Die Band, die Stadions füllt, ohne eine Single oder ein Album am Markt zu haben. Die Band, die in Sheffield ihr erstes Album von 8:00 bis 11:00 des Releasetages 800mal verkaufte. Die Arcitc Monkeys sind eigentlich nur die neuen "Franz Ferdinands", die neuen "Strokes" oder die neuen "White Stripes". Ehrlich gesagt: Es fällt mir ein wenig schwer, hier diesen Hype in eine Albumbewertung nicht mit einfließen zu lassen.
Die Musik selber ist eigentlich perfekter Rock. Im Klang ein wenig dreckig und unvollständig, aber genau das macht den Reiz an dieser Platte aus. Schneller Rock, mit einfachen Riffs - das Album kann ich im Auto wieder und wieder hören. Der Ausflug in das Metier der langsamen Musik (Mardy Bum) klingt recht gelungen; ist jedoch nicht das, was ich auf dieser Platte hören will. Jeder Titel ist hörbar, wenngleich ich nach mehrmaligem Repeat des Albums mir schon meine Favouriten herausgesucht habe.
Club- oder discofähig ist das Album jedenfalls nicht; und hier sind wir wiederum an einem Punkt, der mir immer wichtiger erscheint: Musik zu schaffen um der Musik willen, und nicht um der Abspielorte. Gutes Album.
Bewertung

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Titel: Whatever People Say I Am, That's What I'm Not
Interpret: Arctic Monkeys
Genre: Indie-Rock
Label: dominio
Release: 2006
Tracks: 13
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Jeder, der ein wenig das Vormittagsprogramm von MTV gesehen hat (was in meinen Augen der tägliche Höhepunkt von MTV ist) oder vielleicht hin und wieder einmal ein Independent-Radio gehört hat, hat schon einmal was von den Arctic Monkeys gehört. Die Schwester der Freundin meines Bruders ist aus Australien zurückgekehrt und hatte in Australien etwas von einer Band gehört, die total unbekannt war. Sie wollte jetzt nach Österreich zurückkommen und die Band hier bekannt machen. Sie hat den Plan aufgegeben, nachdem sie das gesamte Album bei mir im Auto gehört hat.
Arctic Monkeys, die neue Kultband! Wieviel hört und liest man denn über diese Band. Die Band, die Stadions füllt, ohne eine Single oder ein Album am Markt zu haben. Die Band, die in Sheffield ihr erstes Album von 8:00 bis 11:00 des Releasetages 800mal verkaufte. Die Arcitc Monkeys sind eigentlich nur die neuen "Franz Ferdinands", die neuen "Strokes" oder die neuen "White Stripes". Ehrlich gesagt: Es fällt mir ein wenig schwer, hier diesen Hype in eine Albumbewertung nicht mit einfließen zu lassen.
Die Musik selber ist eigentlich perfekter Rock. Im Klang ein wenig dreckig und unvollständig, aber genau das macht den Reiz an dieser Platte aus. Schneller Rock, mit einfachen Riffs - das Album kann ich im Auto wieder und wieder hören. Der Ausflug in das Metier der langsamen Musik (Mardy Bum) klingt recht gelungen; ist jedoch nicht das, was ich auf dieser Platte hören will. Jeder Titel ist hörbar, wenngleich ich nach mehrmaligem Repeat des Albums mir schon meine Favouriten herausgesucht habe.
Club- oder discofähig ist das Album jedenfalls nicht; und hier sind wir wiederum an einem Punkt, der mir immer wichtiger erscheint: Musik zu schaffen um der Musik willen, und nicht um der Abspielorte. Gutes Album.
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Info
Titel: Gegen die Wand
Produktionsjahr: 2004
Produktionsland: Deutschland, Türkei
Genre: Melodram
Regie: Faith Akin
Darsteller: Birol Ünel, Sibel Kekilli, Catrin Striebeck
Länge: 116 Minuten
Meinung
Ich bin ja in den letzten Jahren zu einem Fan deutscher und österreichischer Filme geworden. Und damit meine ich jetzt weder die Mittwoch-Abend Spielfilme auf RTL oder Sat.1 noch die mehrteiligen Actionproduktionen von Pro7, sondern ausgezeichnete Spielfilme, die zumeist in internationaler Zusammenarbeit entstanden sind.
"Gegen die Wand" wird jenen wahrscheinlich ein Begriff sein, die sich jetzt noch an den Goldenen Bären 2005 erinnern können, damals wurde der Film eben mit jenem in Gold ausgezeichnet. Das spricht schon mal für sich und als ich vor kurzem die DVD beim Media Markt um 9,99 € sah, konnte ich nicht anders und griff zu.
Der Film beginnt eigentlich recht unvermittelt, baut aber dann zuerst ab. Zuerst war ich der Meinung, die 10 Öre wären hinausgeworfenes Geld; aber nur nach kurzer Zeit wird der Film spannungsstark und dramatisch. Ich habe den Film in einem Zug ohne ein Unterbrechung angesehen - und dass heisst in meinen Augen viel, denn ohne kurze Pause sehe ich selten Filme an. Schließlich bin ich doch ein Kind der Werbepausen-Generation.
Bewertung
Der Film bekommt 4 von 5 Sternen; ausgezeichneter Film mit bewegender Geschichte und guten Schauspielern; jedoch fast ein wenig zu pathetisch.

Titel: Gegen die Wand
Produktionsjahr: 2004
Produktionsland: Deutschland, Türkei
Genre: Melodram
Regie: Faith Akin
Darsteller: Birol Ünel, Sibel Kekilli, Catrin Striebeck
Länge: 116 Minuten
Meinung
Ich bin ja in den letzten Jahren zu einem Fan deutscher und österreichischer Filme geworden. Und damit meine ich jetzt weder die Mittwoch-Abend Spielfilme auf RTL oder Sat.1 noch die mehrteiligen Actionproduktionen von Pro7, sondern ausgezeichnete Spielfilme, die zumeist in internationaler Zusammenarbeit entstanden sind.
"Gegen die Wand" wird jenen wahrscheinlich ein Begriff sein, die sich jetzt noch an den Goldenen Bären 2005 erinnern können, damals wurde der Film eben mit jenem in Gold ausgezeichnet. Das spricht schon mal für sich und als ich vor kurzem die DVD beim Media Markt um 9,99 € sah, konnte ich nicht anders und griff zu.
Der Film beginnt eigentlich recht unvermittelt, baut aber dann zuerst ab. Zuerst war ich der Meinung, die 10 Öre wären hinausgeworfenes Geld; aber nur nach kurzer Zeit wird der Film spannungsstark und dramatisch. Ich habe den Film in einem Zug ohne ein Unterbrechung angesehen - und dass heisst in meinen Augen viel, denn ohne kurze Pause sehe ich selten Filme an. Schließlich bin ich doch ein Kind der Werbepausen-Generation.
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Der Film bekommt 4 von 5 Sternen; ausgezeichneter Film mit bewegender Geschichte und guten Schauspielern; jedoch fast ein wenig zu pathetisch.

Ich bin ja überglücklich, dass ich einst den soundblog gefunden habe; dort findet man wirklich so manches Gustostück. Zwar bin ich nicht durch den Blog auf Tomte gekommen, die haben mich aber zum Kauf des neuen Albums bestärkt. Und dank jener Blogs hab ich wieder ein neues Gusto-Stück gefunden: Oli Schulz und der Hund Marie. Kommt anscheinend auch vom Label "Grand Hotel Van Cleef", wie Tomte und manch andere der deutschsprachigen Indie-Szene.
Das Lied ist irgendwie... hmm... Es fällt schwer Gefühle, die Lieder zu vermitteln, zu beschreiben - man sollte eher das Lied einmal selbst gehört haben. Ich hab das Lied gestern auf meinen MP3-Player gespielt, und der Song ist jetzt auf Platz 32 von ca. 2200 Tracks. Das einzige, was ein wenig schade ist, wäre der Umstand, dass der Song nur 2 Minuten dauert. Also, mal reinhören:
Das Lied ist irgendwie... hmm... Es fällt schwer Gefühle, die Lieder zu vermitteln, zu beschreiben - man sollte eher das Lied einmal selbst gehört haben. Ich hab das Lied gestern auf meinen MP3-Player gespielt, und der Song ist jetzt auf Platz 32 von ca. 2200 Tracks. Das einzige, was ein wenig schade ist, wäre der Umstand, dass der Song nur 2 Minuten dauert. Also, mal reinhören:
- Oli Schulz und der Hund Marie - ...und dann schlägt dein Herz (Quelle)
- Das beige Album (Amazon)
- Mehr auf: www.olli-schulz-online.de
Was waren, das noch für Zeiten; als ich für die Autoradios dieser Welt Kassetten am Radio aufgenommen habe... und jetzt das:
Diese Woche war jenseits von gut und böse. Biotechnologie-Vorlesung und dazu eine Toxikologievorlesung von 18:00 bis 19:45. Und dann noch der Umstand, dass nach 20:08 erst wieder ein Zug um 21:58 fährt; was eigentlich soviel bedeuted, dass ich jeden Tag mit dem Auto fahren musste.Am Dienstag hatte ich vergessen den Blinker auszuschalten - um 7:30 - und wie ich um 23:00 zum Auto kam, war die Batterie leer. Schwarz hab ich mich geärgert. Und dann noch lernen für die ganzen Biotech-Laborprüfungen. Maximals 6 Stunden Schlaf pro Tag und mindestens 8 Stunden im Labor stehen.
Jetzt ist erstmal eine Laborpause angesagt, dafür kommt Mathe 1 - Vorlesung dran. Und danach bin ich bald mit dem ersten Schnitt fertig. Fehlen nur noch ein paar Prüfungen:
Jetzt ist erstmal eine Laborpause angesagt, dafür kommt Mathe 1 - Vorlesung dran. Und danach bin ich bald mit dem ersten Schnitt fertig. Fehlen nur noch ein paar Prüfungen:
- Anorganisch Chemische Technologie - Vorlesung
- Organisch Chemische Technologie - Vorlesung
- Biotech - Vorlesung, Teil A
- Biotech - Vorlesung, Teil B
- Anorganisch Chemische Technologie - Laborprüfung
- Organisch Chemische Technologie - Seminar
- Mathe 2 - Vorlesung
- Mathe 2 - Rechenübung
- Analytik 2 - Knapp-Teil
- Makromolekulare Chemie
- Toxikologie
- Organische Chemie 2 - Schriftlich
- Organische Chemie 2 - Mündlich (Hammer)
- Angewandte Analytik - Labor
- Angewandte Analytik - Seminar
"Ich bin auf keiner Seite, denn niemand ist auf meiner Seite"
Baumbart
Man kennt das Bild ja aus allen möglichen Filmen, die U-Bahn Schächte aus denen Dampfschwaden aufsteigen. Dass man das auch als Werbeträger verwenden könnte dachte sich die Kaffeefirma Folgers Coffee und druckte dies:
(via sloganmaker)
Ich war letztes Wochenende im p.p.c. in Graz. Zuerst sollte ich bei der Geburtstagsfeier der Mitbewohnerin einer Freundin der Freundin meines besten Freundes vorbeischauen. Als ich dort um 22:00 ankam, waren alle schon auf dem Weg ins p.p.c. Also schloss ich mich an.
Es war eigentlich nicht schlecht. Es gab auch etwas mehr als Ska im musikalischen Angebot (und damit meine ich mehr als Ska, Ska-Punk und Skacore), das Bier war günstig (auch wenn es nur Becks gab) und die Zigaretten waren nicht überteuert (obwohl ich als gelber Gauloises-Raucher für die Lucky Strike lungenanfällig bin).
Das, was mir jedenfalls mehr Angst machte war, dass ich in der Schlange einem jedem Besucher auf den Scheitel schauen konnte. Ich habe wahrscheinlich das Durchschnittsalter um 3 Jahre gehoben und weiss nun, wie sich Arnie bei den Dreharbeiten zu Kindergarten-Cop fühlte. Es war eine wunderbare Versammlung jener Schichten, die ich eher ungern sehen.Oder sagen wir es so: Bei deren Anblick ich immer ein Jucken in der Galle verspüre. Das sind jene, die gerne ihre Kampftaschen mit Buttons von EMP schmücken. Oder auch jene, die die Belüftungslöcher ihrer Kappen mit spitzen Nieten verstärken. Jene, die T-Shirts mit roten Sternen und Che Guevara tragen.
Es macht mir Angst, wenn ich daran denke, dass ich auch einmal so gewesen sein könnte. Es scheinte diese Kinder recht glücklich zu machen, sich Alternativ zu fühlen. Ich habe mich dort wirklich wie im Fegefeuer gefühlt.
Die Hölle war es noch nicht, die Hölle wäre ein Hybrid aus Hans Söllner und Greenpeace-Aktivist. Pure Hölle.
Äusserst nervend war es, als die Kinder auf die Idee kamen, sie könnten pogen. Schön und gut, das imponiert mir aber noch nicht. Es nervt aber, wenn man an der Bar steht, und es springen einem regelmäßig die Kinder ins Kreuz. Also haben wir (ich und mein 2. "Bruder") uns einmal in die Menge gerammt - worauf absolut niemand mehr gepogt hat (was wohl daran lag, dass sie alle über den Boden verstreut waren).
Ich habe es geschafft, 10 Deppen bei einem Festival umzu"pogen"; von 20 Kindern werde ich mich nicht überfordert fühlen.
Nebenbei sollte auch noch gesagt werden: Die am Boden liegenden verspürten einen gewissen Groll gegen mich, aber außer einem Schupfer war nichts von Racheaktionen zu bemerken.
Ich weiss nicht, wann ich wieder ins p.p.c. gehe, aber dieser Abend mit diesen Möchtegern-Alternativen hat mich viele Haare gekostet.
Es war eigentlich nicht schlecht. Es gab auch etwas mehr als Ska im musikalischen Angebot (und damit meine ich mehr als Ska, Ska-Punk und Skacore), das Bier war günstig (auch wenn es nur Becks gab) und die Zigaretten waren nicht überteuert (obwohl ich als gelber Gauloises-Raucher für die Lucky Strike lungenanfällig bin).
Das, was mir jedenfalls mehr Angst machte war, dass ich in der Schlange einem jedem Besucher auf den Scheitel schauen konnte. Ich habe wahrscheinlich das Durchschnittsalter um 3 Jahre gehoben und weiss nun, wie sich Arnie bei den Dreharbeiten zu Kindergarten-Cop fühlte. Es war eine wunderbare Versammlung jener Schichten, die ich eher ungern sehen.Oder sagen wir es so: Bei deren Anblick ich immer ein Jucken in der Galle verspüre. Das sind jene, die gerne ihre Kampftaschen mit Buttons von EMP schmücken. Oder auch jene, die die Belüftungslöcher ihrer Kappen mit spitzen Nieten verstärken. Jene, die T-Shirts mit roten Sternen und Che Guevara tragen.
Es macht mir Angst, wenn ich daran denke, dass ich auch einmal so gewesen sein könnte. Es scheinte diese Kinder recht glücklich zu machen, sich Alternativ zu fühlen. Ich habe mich dort wirklich wie im Fegefeuer gefühlt.
Die Hölle war es noch nicht, die Hölle wäre ein Hybrid aus Hans Söllner und Greenpeace-Aktivist. Pure Hölle.
Äusserst nervend war es, als die Kinder auf die Idee kamen, sie könnten pogen. Schön und gut, das imponiert mir aber noch nicht. Es nervt aber, wenn man an der Bar steht, und es springen einem regelmäßig die Kinder ins Kreuz. Also haben wir (ich und mein 2. "Bruder") uns einmal in die Menge gerammt - worauf absolut niemand mehr gepogt hat (was wohl daran lag, dass sie alle über den Boden verstreut waren).
Ich habe es geschafft, 10 Deppen bei einem Festival umzu"pogen"; von 20 Kindern werde ich mich nicht überfordert fühlen.
Nebenbei sollte auch noch gesagt werden: Die am Boden liegenden verspürten einen gewissen Groll gegen mich, aber außer einem Schupfer war nichts von Racheaktionen zu bemerken.
Ich weiss nicht, wann ich wieder ins p.p.c. gehe, aber dieser Abend mit diesen Möchtegern-Alternativen hat mich viele Haare gekostet.
Mir fällt gerade auf, dass ich Matrix Revolutions schaue. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, denn wenn ich am Schreibtisch arbeite, läuft als Hintergrund immer eine DVD. Mir ist jetzt (oder eigentlich schon vor längerem) aufgefallen, dass ich auf der Uni relativ wenig Englisch spreche.
Um genau dem entgegenzuwirken sehe ich DVDs auf Englisch an - um das Sprechen und die Konversation zu üben, wenn auch auf eine hahnebüchene Art. Aber irgendwie muss man sich zu Helfen wissen. Inwischen kenne ich die Herr der Ringe und die Matrix-Teile
Ich bekam vor längerem mal den Tip, dass ich CNN oder CNBC schauen sollte, um mein Englisch zu verbessern. Da ich aber nur einen Grundig Super Color Fernseher besitze, der ORF 1, ORF 2, Slovenija1 und POP TV empfängt, funktioniert das nicht. Aber ich werde irgendwann diesen Fernseher tauschen müssen - denn dieser ist noch von 1972. Passt aber gut zu meinem Auto, das jetzt auch über ein Jahr alt ist. Der Unterschied ist wohl, dass mein Fernseher keine Patina ansetzt ("rostet" wäre wohl der bessere Ausdruck).
Um genau dem entgegenzuwirken sehe ich DVDs auf Englisch an - um das Sprechen und die Konversation zu üben, wenn auch auf eine hahnebüchene Art. Aber irgendwie muss man sich zu Helfen wissen. Inwischen kenne ich die Herr der Ringe und die Matrix-Teile
Ich bekam vor längerem mal den Tip, dass ich CNN oder CNBC schauen sollte, um mein Englisch zu verbessern. Da ich aber nur einen Grundig Super Color Fernseher besitze, der ORF 1, ORF 2, Slovenija1 und POP TV empfängt, funktioniert das nicht. Aber ich werde irgendwann diesen Fernseher tauschen müssen - denn dieser ist noch von 1972. Passt aber gut zu meinem Auto, das jetzt auch über ein Jahr alt ist. Der Unterschied ist wohl, dass mein Fernseher keine Patina ansetzt ("rostet" wäre wohl der bessere Ausdruck).
Ich studiere ja schon im 6. Semester. Ich kann mich noch an den ersten Tag erinnern, als ich mit dem Zug nach Graz zur Uni fuhr. Das brachte einige Probleme mit sich. Ich war sehr selten in der Grazer Innenstadt, und musste erst einmal am Jakominiplatz fragen, wie ich denn zur Uni käme. Der Bedienstete der GVB hatte mich damals mit ungläubigen Kuhaugen angestarrt; es war mir auch im gewissen Maße peinlich.
15 Minuten später stand ich dann vor dem Hörsaal, es war ein sehr seltsames Gefühl. Ich kannte schon einmal niemanden; und da ich mich selbst für eher schüchtern halte, war das für mich eine unangenehme Situation.
Und gestern ist etwas passiert, was ich mir nie hätte vorstellen können: Ich kam gestern gegen 4 Uhr aus dem Labor und wollte im Keller noch eine Zigarette rauchen, bevor ich mich zum Zug aufmachen wollte. Der Raum im Keller war geschmückt mit Luftballons und Tellern (auch wenn sie nur aus Plastik waren). Ein Diplomand hatte gestern seinen 30. Geburtstag. Und da hatten sich die Leute zusammengeschlossen und ein Fondue und Raclette-Essen veranstaltet. Also saßen wir im Keller und aßen Raclette. Ich fing erst später an, allein deswegen, weil ich nicht bei den Vorbereitungen geholfen und mich nicht angemeldet hatte - ich wusste ja auch nichts davon. Meine Aufgabe beschränke sich darauf, wenn alle satt waren, die Reste aufzuessen.
Schlussendlich war es 2:30 als wir die Uni verließen, es floss noch ein wenig Bier und Wein. Ich hätte mir an meinem ersten Tag auf der Uni niemals vorgestellt, dass ich bis nach Mitternacht auf der Uni bin und dort esse.
Leider hat niemals jemand für mich eine Überraschungsfeier gemacht. Das ist jetzt eine Art peinliche Selbsterkenntnis - wahrscheinlich deswegen, weil ich so schüchtern bin. Aber diese Überraschungsfeier hat mir doch sehr imponiert. Wirklich. Und auch ein wenig stolz gemacht, weil ich dabei sein durfte.
15 Minuten später stand ich dann vor dem Hörsaal, es war ein sehr seltsames Gefühl. Ich kannte schon einmal niemanden; und da ich mich selbst für eher schüchtern halte, war das für mich eine unangenehme Situation.
Und gestern ist etwas passiert, was ich mir nie hätte vorstellen können: Ich kam gestern gegen 4 Uhr aus dem Labor und wollte im Keller noch eine Zigarette rauchen, bevor ich mich zum Zug aufmachen wollte. Der Raum im Keller war geschmückt mit Luftballons und Tellern (auch wenn sie nur aus Plastik waren). Ein Diplomand hatte gestern seinen 30. Geburtstag. Und da hatten sich die Leute zusammengeschlossen und ein Fondue und Raclette-Essen veranstaltet. Also saßen wir im Keller und aßen Raclette. Ich fing erst später an, allein deswegen, weil ich nicht bei den Vorbereitungen geholfen und mich nicht angemeldet hatte - ich wusste ja auch nichts davon. Meine Aufgabe beschränke sich darauf, wenn alle satt waren, die Reste aufzuessen.
Schlussendlich war es 2:30 als wir die Uni verließen, es floss noch ein wenig Bier und Wein. Ich hätte mir an meinem ersten Tag auf der Uni niemals vorgestellt, dass ich bis nach Mitternacht auf der Uni bin und dort esse.
Leider hat niemals jemand für mich eine Überraschungsfeier gemacht. Das ist jetzt eine Art peinliche Selbsterkenntnis - wahrscheinlich deswegen, weil ich so schüchtern bin. Aber diese Überraschungsfeier hat mir doch sehr imponiert. Wirklich. Und auch ein wenig stolz gemacht, weil ich dabei sein durfte.
"Hoffnung ist ein Zeichen von fehlender Information."
Unbekannter Autor

Info
Titel: Buchstaben über der Stadt
Interpret: Tomte
Genre: Hamburger Schule
Label: Grand Hotel van Cleef
Release: 2006
Tracks: 10
Meinung
Es kommt eigentlich relativ selten vor, dass einmal ein Album erscheint, welches ich von Anfang bis Ende anhören kann, ohne weiterzuschalten. "Solo" von Thomas D war so ein Album, bei dem jeder Track gelungen war. Und "Buchstaben über der Stadt" ist auch ein Album, bei dem jeder einzelne Track hervorragend ist.
Ich bin über den Grazer Radiosender Soundportal auf Tomte gestoßen, noch letztes Jahr kannte ich Tomte nicht (auch wenn ich das Quartett der Hamburger Schule, Blumfeld-Tocotronic-Sterne-Kante, kannte). Die erste Singleauskopplung "Ich sang die ganze Zeit von dir" (die ich auf dem Soundportal hörte) ist ein fantastisches Lied - und so zog ich los und holte mir das neue Album. Es ist erstaunlich zu wievielen Situtaionen Tomte passt, am liebsten ist sie mir zum Zugfahren. Morgens, wenn der Tag noch trüb ist und die Gedanken langsam.
Musikalisch gesehen ist sie wesentlich softer als das letzte Album Hinter all diesen Fenstern, spielt nicht mehr in die Punkrichtung, sondern vielmehr in Richtung Pop. Zwar hab ich auch schon gelesen, dass Tomte damit ihren "Indie"-Ruf verlieren soll; finde aber, dass dies nur pseudointellektuelle Musikkritik der Selbstbeweihräucherung ist. Nebenbei: Solange die Musik gut ist, ist "Indie" nur Nebensache.
Abschließend kann ich nur sagen: Kaufen. Hören. Genießen.
Bewertung

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Titel: Buchstaben über der Stadt
Interpret: Tomte
Genre: Hamburger Schule
Label: Grand Hotel van Cleef
Release: 2006
Tracks: 10
Meinung
Es kommt eigentlich relativ selten vor, dass einmal ein Album erscheint, welches ich von Anfang bis Ende anhören kann, ohne weiterzuschalten. "Solo" von Thomas D war so ein Album, bei dem jeder Track gelungen war. Und "Buchstaben über der Stadt" ist auch ein Album, bei dem jeder einzelne Track hervorragend ist.
Ich bin über den Grazer Radiosender Soundportal auf Tomte gestoßen, noch letztes Jahr kannte ich Tomte nicht (auch wenn ich das Quartett der Hamburger Schule, Blumfeld-Tocotronic-Sterne-Kante, kannte). Die erste Singleauskopplung "Ich sang die ganze Zeit von dir" (die ich auf dem Soundportal hörte) ist ein fantastisches Lied - und so zog ich los und holte mir das neue Album. Es ist erstaunlich zu wievielen Situtaionen Tomte passt, am liebsten ist sie mir zum Zugfahren. Morgens, wenn der Tag noch trüb ist und die Gedanken langsam.
Musikalisch gesehen ist sie wesentlich softer als das letzte Album Hinter all diesen Fenstern, spielt nicht mehr in die Punkrichtung, sondern vielmehr in Richtung Pop. Zwar hab ich auch schon gelesen, dass Tomte damit ihren "Indie"-Ruf verlieren soll; finde aber, dass dies nur pseudointellektuelle Musikkritik der Selbstbeweihräucherung ist. Nebenbei: Solange die Musik gut ist, ist "Indie" nur Nebensache.
Abschließend kann ich nur sagen: Kaufen. Hören. Genießen.
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Ich kann mich noch an den letzten Sommer erinnern, als ich während der Pausen in meinem Praktikum Sudoks löste. Anfangs des Sommers war ein Sudoku für mich noch so eine Art kryptische Tabelle für Logiker; hernach hab ich aber pro Tag mindestes 5 gelöst.
Heute fällt mir auf (nachdem ich bei einer Prüfung war), dass ich Antikörper gegen Sudokus entwickelt habe. In letzter Zeit werfe ich die Zeitungen nach 3 ausgefüllten Ziffern wieder weg.
Das führt mich jetzt aber auf eine Liste mit Problemen. Aus dem Alter für Suchbilder bin ich eigentlich heraus und Kreuzworträtsel habe ich in dem Sommer nach meiner Matura in Unmengen gelöst. Wobei ich damals herausfand, dass die Kronen Zeitung gerne mal die alten Kreuzworträtsel wiederholte.
Und einen Begriff, dessen Beschreibung mir bis heute sehr schleierhaft war, war Zeitzeugin. Das macht das ganze nicht so suspekt, aber wer umschreibt schon Zeitzeugin mit dem Begriff Berichterstatter? Sicherlich kein Krone-Leser.
Das soll keine Diffamierung von Krone-Lesern sein, aber der Horizont der Zeitung ist doch eher begrenzt. Nebenbei wirkt es auch verdächtig, wenn man die Leserbriefe liest. Aber das sollte hier jetzt nicht angeführt werden.
Auf jeden Fall bin ich (verzweifelt) auf der Suche nach einer Alternative zu Sudokus. Mal sehen.
Heute fällt mir auf (nachdem ich bei einer Prüfung war), dass ich Antikörper gegen Sudokus entwickelt habe. In letzter Zeit werfe ich die Zeitungen nach 3 ausgefüllten Ziffern wieder weg.
Das führt mich jetzt aber auf eine Liste mit Problemen. Aus dem Alter für Suchbilder bin ich eigentlich heraus und Kreuzworträtsel habe ich in dem Sommer nach meiner Matura in Unmengen gelöst. Wobei ich damals herausfand, dass die Kronen Zeitung gerne mal die alten Kreuzworträtsel wiederholte.
Und einen Begriff, dessen Beschreibung mir bis heute sehr schleierhaft war, war Zeitzeugin. Das macht das ganze nicht so suspekt, aber wer umschreibt schon Zeitzeugin mit dem Begriff Berichterstatter? Sicherlich kein Krone-Leser.
Das soll keine Diffamierung von Krone-Lesern sein, aber der Horizont der Zeitung ist doch eher begrenzt. Nebenbei wirkt es auch verdächtig, wenn man die Leserbriefe liest. Aber das sollte hier jetzt nicht angeführt werden.
Auf jeden Fall bin ich (verzweifelt) auf der Suche nach einer Alternative zu Sudokus. Mal sehen.
„Man muss den Menschen vor allem nach seinen Lastern beurteilen. Tugenden können vorgetäuscht sein. Laster sind echt.“
Klaus Kinski
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