Donnerstag, 28. Dezember 2006

Video-Tipp: The White Stripes - "Fell In Love With A Girl"

Der Song ist ja nichts besonderes - aber das Video ist schonmal congenial. Was man mit Lego alles machen kann...

Clubfeier

So, wir haben jetzt für unsere Weihnachtsfeier - sie ist spät, wir wissen es - ein wenig an Getränken eingekauft. Das ist zwar noch nicht alles, aber schon mal ein gutes Zwischenergebniss...

Wagen

Tomte

Weißt Du was Du mir bedeutest,
auf einem Platz in meinem Herz?
steht Dein Name an der Wand...

aus: Tomte - "Ich sang die ganze Zeit von dir"

Angebliche letzte Worte - Teil 2

"Et Tu Brute?" ("Auch du, mein Sohn?")
Gaius Julius Caesar

Album-Kritik: Milburn - "Well Well Well"



Info

Titel: Well Well Well
Interpret: Milburn
Genre: Indie-Rock
Label: Universal
Release: 2006
Tracks: 11


Meinung

Wenn ich das jetzt nur wüsste, wo ich Milburn zum ersten Mal hörte. Ich glaube das war Soundportal, das Radio aus Graz und das Lied war Send In The Boys. Also, vorweg: Man kann es nicht überhören, dass Milburn auch aus Sheffield kommen und das in England liegt. Weiters merkt man auch eine gewisse Nähe zu den Arctic Monkeys, die ja auch aus Sheffield kommen. Und bevor man jetzt pauschalisiert, Milburn würde auf dem Indierock-Hype mitsurfen sollte man sich das Album zu Gemüte führen.

Mal kurz zu den Liedern: Während sich das Album mit dem Titellied Well Well Well nicht spektakulär eröffnet, findet man mit Showroom gleich einen typischen Vertreter des Rock, den einen erwartet: unkompliziert, schnell und ein wenig schmutzig. Danach ist mit Send In The Boys gleich die erste Singleauskopplung dran, die in der neuen Single-Aufnahme noch ein Stück treibender und schneller ist. Trotzdem: Dieses Lied ist eigentlich ein Partykracher und das derzeit meistgespielte Lied auf meinem MP3-Player.
Es folgen langsame Tracks (What About Next Time?) und weitere Kracher (Lipstick Licking, Cheshire Cat Smile) die in dem Drumstrip Stockholm Syndrome gipfeln. Auf Platz 8 ist Brewster, der Anwärter auf die nächste Singleauskopplung mit Chance auf Chartplatzierung - die dieser Track aber nicht nötig hätte.
Last Bus geht ein wenig auf die Nerven, denn ich habe bei dem Lied das Gefühl, Mardy Bum wäre Pate (oder Klonvorlage) gestanden. Und die letzte Draufgabe What You Could've Won ist eine nette akustische Nummer, die ein wenig in den irischen Folk spielt.

Die größte Schwachstelle der Platte ist die Aufnahme, sie kann nämlich nicht so recht überzeugen. Zwar sind alle Instrumente klar zu hören, aber nicht voll. Kein Instrument überspielt das andere und die Vocals sind genau in der richtigen Lautstärke aufgenommen, aber wie gesagt: es klingt stellenweise einfach dünn.
Somit sind Milburn ein Garant für Partykracher, die an den Stil der Arctic Monkeys anlehnen, ihn aber nicht kopieren.
Und für jeden der auf treibende Drums steht - zugreifen.


Bewertung




Links

Pensionserlass by "Dorfers Donnerstalk"

Big Red Button

Do Not Click The Button

(via facettenauge)

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Angebliche letzte Worte - Teil 1

"Ich hätte nie von Scotch auf Martini umsteigen sollen."
Humphrey Bogart, seine angeblich letzten Worte, 14. Januar 1957

Sponsor of the Year

Also, was macht Chrylser, wenn er Sponsor für "Person of the Year" des TIME Magazine ist? Die Firma wird wohl eine Werbung herausbringen, die irgendwie darauf anspielt. Logisch, oder?



Und was macht Time?

(via popkulturjunkie)

Ein neuer Entspannungsfilm

Eigentlich bin ich ja immer kritisch, aber irgendwie hab ich ein gewisses Faible für Milla Jovovich. In "Das fünfte Element" war sie ja schon sexy, aber in den beiden Resident Evil Teilen - alter Schwede, süßer die Glocken nie klingen.
Gut, die Filme sind nicht wirklich das Gelbe vom Ei (auch nicht das Weiße, am ehesten die Schale) und außer den Vitalfunktionen braucht sich das Hirn beim Zusehen um nichts kümmern.
Und jetzt kommt Resident Evil: Extinction. Und das was ich bis jetzt sehe, gefällt mir...



(via peter-noster)

Video-Tipp: Moby - "Why Does My Heart Feel So Bad"

Wer kann sich noch an das erinnern? Das war so 1999, in etwa gleichzeitig mit dem Rio-Reiser-Cover "Junimond" von Echt. Und ich hab mich in dieses Video verliebt - wie man vielleicht an meinem Profilpic erkennen kann. Hmmm...

Dienstag, 26. Dezember 2006

Kraft

"Kraft kommt nicht aus körperlichen Fähigkeiten, sie entspringt einem unbeugsamen Willen."
Mahatma Gandhi

Post-It

Interessante Werbungen für Post-It Haftnotizen...

Post-it Bed

Post-it Brain

(via slogan-maker)

Lüge und Aufrichtigkeit

"Die Lüge tötet die Liebe. Aber die Aufrichtigkeit tötet sie erst recht."
Ernest Hemingway

Montag, 25. Dezember 2006

Video-Tipp: Kosheen - "Hide U"

Wer kennt noch Kosheen? Eigentlich noch nicht so lange her, kannte man Kosheen als Quelle guter Drum'n'Bass Stücke - in Hinsicht auf das erste Album Resist. Danach haben sie sich ja in Richtung Rock orientiert, Kokopelli kam raus. Das war von den Verkaufszahlen her gesehen nicht der Bringer, musikalisch aber genauso ausgereift und gut.
Hier hätten wir das Lied von Kosheen, "Hide U". Hat sich zwar nicht so lange wie Catch in den Charts gehalten, wird aber von den meisten Leuten als "das" Lied bezeichnet.




Kino-Kritik: Children Of Men



Info

Titel: Children Of Men
Produktionsjahr: 2006
Produktionsland: USA, UK
Genre: Dystopischer Spielfilm
Regie: Alfonso Cuarón
Darsteller: Clive Owen, Julianne Moore, Michael Caine,
Länge: 114 Minuten


Meinung

Children Of Men ist eigentlich eine Romanverfilmung basierend auf dem gleichnamigen Roman von P.D. James, der in der Tradition der dystopischen, antiutopistischen Autoren des 20. Jahrhunderts wie Bradbury, Huxley und Orwell steht.
Zentral gesehen ist der Roman ein Entwicklungsroman, in der man die Veränderung des Hauptdarstellers und seine Einstellung zu seiner Umwelt gut verfolgen kann.

Der Film spielt im Jahre 2027 in England. Die Menschheit hat aus einem unbekannten Grund seit 2009 ihre Fortpflanzungsfähigkeit eingebüßt und ist nun mit ihrem bevorstehendem Untergang konfrontiert. Mit diesem machten sich auch Unruhen und Kriege breit und die Welt ist nur noch ein Spottbild von Utopia.
Großbritannien hat sich in die selbst erwählte Isolation zurückgezogen und alle politischen und physischen Verbindungen zum Festland abgebrochen. Der daraus resultierende totalitäre Polizeistaat ist diktatorisch und xenophob - die aufgegriffenen Festlandflüchtlinge werden in Ghettos der schlimmsten Vorstellungen gesteckt.

Gleich zu Anfang erfährt Protagonist Theo (Clive Owen), dass Baby Diego getötet wurde, der jüngste Mensch der Welt. Kurz darauf wird der Coffee-to-go Shop in die Luft gesprengt, in dem er sich noch kürzlich befand. Man erfährt von den "Fishes", Rebellen die sich gegen das Regime wenden.
Kurz darauf wird Theo von Julian (Julianne Moore) kontaktiert, seiner ehemaligen Ehefrau, die sich als ein "Fish" zu erkennen gibt. Sie bittet ihn, einem Flüchtlingsmädchen bei der Flucht vor der Verfolgung des Regimes zu helfen. Er willigt ein und die Flucht funktioniert dank Theos Kontakten.
Doch Julian kommt bei einem Anschlag einer unbekannten Gruppierung ums Leben, und schon bald muss sich Theo mit dem Mädchen und ihrer Begleiterin durch das unfreundliche England schlagen, verfolgt von abtrünnigen Rebellen, Armee und Polizei, um zu ihrem Ziel, einem Schiff des "Human Projects", zu gelangen.

Cuarón, der schon "Y Tu Mamá También" und "Harry Potter 4" drehte, liefert hier ein umstrittenes Glanzstück ab. Bewusst oder unbewusst lässt Cuarón sämtliche Erklärungsversuche aussen vor - wieso Kriege ausbrechen, warum es keine Kinder mehr gibt und weshalb alle nach England fliehen. Zusammenhänge scheinen unklar und so recht logisch ist rein gar nichts. Die Selbstverständlichkeit, dass sich England in einen totalitären Staat verwandelt und die Xenophobie ihren Platz in der Gesellschaft gefunden hat, ist mehr als verwirrend.
Da das anfangs stört und dem Zuseher davon abhält den Film zu verstehen - wenn man es nicht als gegeben akzeptiert - fällt der Einstieg schwer; denn man versucht eher Anworten auf die Filmwelt zu bekommen anstatt den Ausschnitt der Welt zu verfolgen, der dargeboten wird.

Relevant mag es sein, aber der Film konzentriert sich wie gesagt nicht auf die Welt, sondern nur auf den Ausschnitt der Welt den Theo sieht. Theo, der eigentlich als bürokratischer Mitläufer die Geschichte betritt, verwehrt zunächst seine Hilfe um Probleme zu vermeiden. Aus Zuneigung zu seiner Exfrau aber schließt er sich dem Vorhaben an, und nachdem sie gestorben ist hilft er aus Mitleid.
Diese Veränderungen sind es, die im Mittelpunkt des Filmes stehen.

Und diese Veränderungen wird durch die Kamera nur allzu deutlich gezeigt: Direkt am Anfang sieht man den blutigen Anschlag auf das Café, und durch die Handkamera fühlt man sich, als würde man eine Dokumentation sehen und keinen Spielfilm.
Das Wackeln der Kamera wenn Theo hinfällt, die dumpfe Tonspur nach Explosionen - dies alles wirkt wie ein Live-Bericht und spätestens, wenn die Kamera die Sicht von Theo darstellt und sich Blutspritzer auf der Linse befinden, spätestens jetzt ist man gefesselt.


Bewertung

"Children Of Men" ist ein Film, der unter die Haut geht, aber erst nachdem man sich klar geworden ist, dass der Film vieles als selbstverständlich annimmt und keine Antworten gibt.




Links

Video-Tipp: Bloc Party - "The Prayer"

Wer kennt noch Bloc Party, die britische Rockband, die mit "Two More Years" und "Banquet" zwei wirklich gute und eingängige Rocksongs geschaffen haben, die irgendwie nach Franz Ferdinand mit Elektronik klingen - nur um einiges besser.

Video: Bloc Party - "The Poster"

Gefunden beim Soundblog

Urteil des Monats

Man staune: Urteil des Monats

Gefunden beim Studiums-Blog

Weihnachtsgeschenke

Also, Weihnachten ist mal wieder gut ausgefallen. Derzeit bin ich zufrieden. Die Flasche mit mehr als einem Kilogramm Pfefferoni ist schonmal phänomenal, dazu kommt noch eine 350 ml Flasche Tabasco, aus dem Großhandel.
Weiters wären da noch eine Rasierseife von meiner Schwester und eine Autobahnvignette. Alles Dinge, die ich wirklich brauche.


Eingelegte Pfefferoni



Rasierseife

Jahresvignette

Sonntag, 17. Dezember 2006

Pläne

Ich hab mir jetzt mal eine Liste geschrieben, mit Themen die ich rezensieren könnte. Und da komme ich auf 2 Kinobesuche, 3 Alben, 3 neue Bücher, viele Videos und MP3s und noch viel mehr. Ich weiss gar nicht, wann ich das schreiben soll.

Samstag, 9. Dezember 2006

Buch-Kritik: "Wie Tom Cruise mein Leben stahl"



Info

Titel: Wie Tom Cruise mein Leben stahl
Autor: Guillaume de la Croix
Genre: Belletristik, Popliteratur
Verlag: Piper
Veröffentlichung: 2006
ISBN-Nr: 349227112X bzw. 978-3492271127
Seiten: 381


Meinung

Wie wahrscheinlich niemandem auf dieser Welt entgangen sein wird haben Tom Cruise und sein Society-Poltergeist "TomKat" im letzten Jahr jeden auf diesem Globus genervt. Mit seinem strahlenden Lächeln, mit seinem selbstverliebten Auftreten und all den anderen nervtötenden Charakterzügen hat er doch viele Menschen gegen sich aufgebracht - und anderem auch mich, da ich mich M:III diesen Sommer verweigert habe.
Ich hab das Buch Mitte letzten Sommersemesters gesehen und es nicht gekauft - weil es mich einfach nicht angesprochen hat. Aber als ich dann ein paar Tage drauf zufällig den Tipp bekam, mir das Buch zu kaufen habe ich diesen Tipp befolgt. Und eine Fehlentscheidung war es nicht.

Das Buch ist ein Leidensbericht und eine Autobiographie von einem Normalo, einem Otto-Normal-Verbraucher. Dieser Durchschnittsmensch, wie er sich gerne selbst bezeichnet leidet darunter, dass ihn gerade einmal 1000 Menschen kennen und dass er nie beachtet wird. Seine Haut ist nicht rein, seine Zähne nicht strahlend weiss und seine Kleidung alles andere als exklusiv.
Und er ist der festen Meinung, dass Tom Cruise ein Dieb und Lügner ist - da er ihm sein Leben gestohlen hat. Ihm war es beschieden, ein Star zu werden, doch dieser Tom hat ihm alles gestohlen.
Und so schreibt er von seinem Leiden, der fehlenden Beachtung, dem Prozess und dem neuen Leben - und am Ende auch vom Tode.

Es wirkt zwar alles irgendwie übertrieben (na geh) und exaltiert - aber genau das macht den Charme des Buches aus. Leider verblasst aber mit der Zeit der Wortwitz, da sich viele Pointen und Motive wiederholen und das Buch somit aber der Hälfte eher langweilig wird.
Das Ende ist genial, aber dazu erzähle ich nicht mehr.


Bewertung




Links

MP3-Tipp: Norah Jones - "Thinking About You"



Hört. Hört. Norah Jones veröffentlicht am 26.Januar 2007 ihr bereits drittes Studioalbum, das den Titel “Not Too Late” tragen wird. Erste Single daraus ist "Thinking About You”, die ihr euch hier im Stream anhören könnt.

Audio: Norah Jones - "Thinking About You"

Neulich am Bahnhof

Neulich am Bahnhof sah ich folgendes:

Hauptbahnhof Graz

Donnerstag, 7. Dezember 2006

MP3-Tipp: Monkeeman - "Universe"



Was für ein Ohrwurm sich da bei mir gerade mal wieder breit macht. “Universe” - Musik aus deutschen Landen von Monkeeman, so eben auf einem älteren Sampler, den es mal es Zugabe bei ‘nem Zeitungsabo gab, gefunden. Hört mal rein. Tut gut bei diesem tristen Wetter da draußen.

MP3: Monkeeman - "Universe"

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Video-Tipp: Maxim - "Carmen Queasy" & "Scheming"

Wer kann sich noch an Maxim Reality erinnern, einen der Tänzer von The Prodigy? Er trat ja nach der Fat of the Land aus der Band aus und ließ die beiden anderen Tänzer und Liam Howlett auf dem Standstreifen zurück - zumindest dachte er wohl so.
Während seine erste Platte, "Carmen Queasy", die er zusammen mit Skin von Skunk Anansie aufnahm, doch noch einige Beachtung bekam (ich kann mich noch an die Premiere auf MTV erinnern), kam sein zweites Solowerk - Scheming - nicht mehr so gut an; wobei ihm aber Unrecht geschah.
Hier hat man mal zur Beurteilung bei Videos.


Carmen Queasy:


Scheming:

Dienstag, 5. Dezember 2006

Video-Tipp: TempEau - "Mädchen aus Greifswald"

Vielleicht kennt ja schon jemand das Leid "Mädchen aus Greifswald" von TempEau, der Band die aus den ehmaligen Selig-Kollegen von Ton Steine Scherben besteht.

MP3: TempEau - "Mädchen aus Greifswald"

Falls einen den Liedtext verwirrt, hier gibt es eine kleine Erklärung worüber dieses Lied handelt. Und zu guter Letzt ist jetzt auch noch ein (provokatives) Video erschienen.

MP3-Tipp: Duesenjaeger - "Per Anhalter" & "Keiner"

Sie dürfte zwar relativ unbekannt sein, aber die Punkband "Duesenjaeger" aus Osnabrück hält zwei musikalische Schmankerl bereit. Sie bieten auf der Homepage ihres Labels zwei Songs zum Download an, die man sich mal anhören sollte.

Auf ihrer Labelhomepage steht folgendes: "dass bandinfos öde sind, finden auch die duesenjaeger aus osnabrück. daher hier nur ein kurzer überblick: die duesenjaeger spielen punkrock mit zwei gitarren, deutschen texten und fahren damit seit 6 jahren gerne durch die republik.
ihr erstling ‚las palmas ok’ handelte thematisch noch vom fernweh, vom wegmüssen und vom nicht mehr aushalten können. das war 2004. die neue platte ‘schimmern’ beschreibt die thematische entwicklung der band und handelt vom loslassen, vom hiergebliebensein und trotz. vom älter werden und sich über sich selbst lustig machen müssen. die ungestüme wut, die schon immer da war, ist komprimierter geworden. eigentlich ist aber alles bloss ein arschtritt: schlichte, kompakte lieder zwischen melancholie und euphorie - aber wen interessiert das hier überhaupt?"

MP3: Duesenjaeger - "Der Anhalter"

MP3: Duesenjaeger - "Keiner"

Teilnehmer am Bundesvision-Songcontest

In meinen Augen ist der Bundesvision-Songcontest ja der besser Eurovisionssongcontest, und das allein (weswegen sonst) wegen der gespielten Musik. Hier ist die Aufstellung zum diesjährigen Songcontest, die teilweise mit bekannten Stars (MIA, Jan Delay) und Underground-Bands (Northern Lite, Anajo) punktet.
Die Sieger sind eher leicht abzusehen, es reicht aber schon wenn nicht immer dieselben Bands im Fernsehen zu sehen sind.

Baden-Württemberg: Tele mit “Mario”

Bayern: ANAJO mit “Wenn du nur wüsstest”

Berlin: MIA mit “Zirkus”

Brandenburg: Beatplanet mit “Dreh Dich um und geh”

Bremen: Lea Finn mit “Ich weiß und du weißt”

Hamburg: Jan Delay mit “Feuer”

Hessen: D-Flame mit “Mom Song”

Mecklenburg-Vorpommern: Melotron mit “Das Herz”

Niedersachsen: OOMPH! feat. Marta Jandová mit “Träumst Du?”

Nordrhein-Westfalen: Pohlmann mit “Mädchen und Rabauken”

Rheinland Pfalz: Kalle feat. M.A.R.S. Allstars mit “Aber Nice”

Saarland: B-Stinged Butterfly mit “Liebe”

Sachsen: Manja mit “Es ist die Liebe”

Sachsen-Anhalt: Jenna+Ron mit “Jung und willig”

Schleswig-Holstein: Kim Frank mit “Lara”

Thüringen: Northern Lite feat. Chapeau Claque mit “Enemy”


Gesehen auf soundblog.de/

Sonntag, 3. Dezember 2006

Video-Tipp: Fatboy Slim - "Weapon Of Choice"

Zwar schon etwas älter - aber dennoch eines der besten Musikvideos die es auf dem Globus gibt. Christopher Walken spielt hier so exzentrisch wie man ihn aus manchen Filmen kennt und tanzt als ob es kein Morgen gäbe.

Film-Kritik: Down By Law



Info

Titel: Down By Law
Produktionsjahr: 1986
Produktionsland: USA, Deutschland
Genre: Spielfilm
Regie: Jim Jarmusch
Darsteller: Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni
Länge: 107 Minuten


Meinung

Wo fange ich bloß an? Nun, vielleicht hat der eine oder andere schon etwas von Jim Jarmusch gehört, einer der wenigen echten Independent-Regisseuren und ein Aushängeschild des avantgardistischen Films. Seine Filme sind durchaus gut, manchmal aufgrund seiner Reputation aber überschätzt und streckenweise auch richtig fad.

In diesem Film treffen Jack und Zack, zwei Loser aus der Unterschicht, im Gefängnis aufeinander - und aufgrund ihrer persönlichen Coolness (die nur ein Symptom ihrer Arroganz ist) reden sie nicht miteinander. Bis Roberto auftaucht, der als einziger der drei Knastbrüder wirklich ein Verbrechen begangen hat.
Mit Hilfe von Roberto brechen sie aus und fliehen in die Sümpfe Louisianas - wo sie sich wieder streiten, zumindest die wortkargen: Zack und Jack. Roberto hingegen versucht mit seiner kommunikationsfreudigen Art immer das Klima zu verbessern.
Und so zieht sich der Film hin - teilweise recht langatmig und ohne rechten Höhepunkt.

Während die drei Hauptdarsteller ihre Charaktäre phänomenal spielen hat die Story so ihre Höhen und Tiefen. Von den abstrusen und den komischen Szenen kommt man wieder in kurze Handlungslöcher, die einfach den Fluss unterbrechen. Und da liegt wohl auch die einzige Schwachstelle in diesem Film.


Bewertung

Ein Indiefilm, der mit Humor und erstklassigen Schauspielern brilliert.




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Samstag, 2. Dezember 2006

Album-Kritik: The Killers - "Sam's Town"



Info

Titel: Sam's Town
Interpret: The Killers
Genre: Synth-Rock
Label: Universal
Release: 2006
Tracks: 12


Meinung

Zu den Killers bin ich schon vor einiger Zeit gestoßen, zum ersten Mal hab ich ein Lied von ihnen in stoke - dem Trendsportmagazin von DSF - gehört; das war "Somebody Told Me" von der vorhergehenden Platte "Hot Fuss". Das beste Lied dieses Albums, wenngleich es heute schon abgegriffen wirkt, ist und bleibt "Mr. Brightside". Im gesamten ist Hot Fuss eines dieser Alben, wo mir eigentlich alle - und ich meine auch wirklich alle - Lieder gefallen. Und davon gibt es nur wenige.

Jetzt im Herbst, vor einigen Woche, kam das lang ersehnte und lang diskutierte Album "Sam's Town", benannt nach einem Casino" von unserer Lieblings-Las-Vegas-Band heraus. Und: Man staune - das Album ist sogar einen Tick besser als das erste. Im ersten Durchlauf wirkt es durch "Enterlude" und "Exitlude" wie ein Programm und nicht wie eine Ansammlung gleichklingender Tracks.
Beginnend mit Sam's Town, sozusagen der Titelmelodie erhofft man sich viel vom Album - schließlich ist der Leadtrack auch phänomenal. Nach Enterlude kommt der Track When You Were Young, den die Killers schon auf einigen Award-Shows präsentiert haben. Der nächste Höhepunkt ist For Reason Unkown, danach kommt This River Is Wild. Das sind Songs, wie sie sein sollen, wenn man sich modernen Rock feinerer Machart erwartet.

Im Gegensatz dazu gibt es auch ein paar unfeine Stücke: Uncle Johnny zieht sich zeitweise gar lang hinaus und My List kann sich nicht zwischen ruhig und langsam entscheiden, wirkt dadurch in etwa wie ein Stadion-Knaller.

Dieses Programmalbum ist trotzdem gut geworden und in meinen Augen deutlich besser als Hot Fuss. Die Musik wirkt etwas dreckiger oder dumpfer, mehr "down-to-the-earth" eben; oder wenn man so will: rockiger. In meinen Augen eine Kaufverpflichtung.


Bewertung




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Schweigen ist Gold

"Das größte Problem in der Geschichte der Menschheit ist, dass die Leute, die die Wahrheit kennen, den Mund nicht aufmachen und diejenigen, die von nichts eine Ahnung haben, bekommt man einfach nicht zum Schweigen."
Tom Waits

Freitag, 1. Dezember 2006

Kino-Kritik: James Bond 007 - Casino Royale



Info

Titel: James Bond 007: Casino Royale
Produktionsjahr: 2006
Produktionsland: USA, UK, CZ
Genre: Actionthriller
Regie: Martin Campbell
Darsteller: Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Judi Dench
Länge: 147 Minuten


Meinung

Es wurde ja schon viel kolportiert was Daniel Craig betrifft - er sei dies und das und alles aber nichts. In meinen Augen ist das dasselbe wie an Fußballtrainern herumzumeckern - jeder macht es falsch, aber die Kritiker kennen keine Alternativen. Man erinnere sich nur an den Auftritt von Daniel Craig an der Themse: Ein blauäugiger James Bond - das ginge doch nicht.
Ich aber finde, dass er die Figur gut spielt - jedenfalls wie sie im Drehbuch ausgelegt ist. Und damit kommen wir schon zur Schwachstelle des Films: James Bond ist in meinen Augen kalt und berechnend. Er ist kein emotionaler Mensch, er verliert nie sein Ziel aus den Augen.
Casino Royale aber zeigt den Werdegang von James Bond zu 007: Wie aus einem zweifelnden Regierungsbeamten ein berechnender Agent wird, und genau damit kann ich James Bond nicht identifizieren, James Bond ist einfach der kalte Gute.
Es ist aber auch eine Art Zeichen der Zeit: So wie James Bond früher rauchte und Alkohol in Massen genoss ist es zu Zeiten von Timothy Dalton nicht mehr tragbar geworden. Zu Zeiten von Goldeneye war es nicht mehr möglich Bond mit Moneypenny flirten zu lassen - das wäre ja sexuelle Belästigung. Und genauso zieht es sich wahrscheinlich auch mit der Lizenz zu Töten weiter, denn kaltblügtige Folterknechte im Auftrag des Geheimdienstes sind seit CIA-Geheimflügen und osteuropäischen Foltergefängnissen nicht mehr oppotun.

Sonst ein Prachtfilm: Action par excellence, insbesonders die Verfolgungsjagd in Madagaskar; ein Aston Martin DBS, ein sexy Bond-Girl, Wodkatini und Casinos. Der Film baut zwar zum Ende hin ab, ist aber dennoch unterhaltsam.


Bewertung

Casino Royale ist für mich ein guter, unterhaltsamer Actionfilm - so wie The Rock oder Face/Off; aber es ist kein klassischer James Bond Film. Für einen Kinobesuch gut, für einen Fernsehabend gut, aber keine DVD wert.




Links

Video-Tipp: Nelly Furtado - "All Good Things"

Die wunderschöne Nelly Furtado überrascht wieder einmal mit neuer Musik, die sehr an die Musik der Vorgängeralben erinnert. “All Good Things” ist ein traurig schöner Song, der in drei verschiedenen Versionen zu hören sein wird. Neben der Album-Version erscheint in Deutschland “All Good Things” als Duett mit Reamonn Sänger Ray Garvey, in Großbritannien erhält Nelly Furtado Unterstützung von Chris-”Coldplay”-Martin.

Alle drei Songs (wenn auch noch nur Fan-Videos) gibt es hier zum Ansehen/Anhören:

Video: Nelly Furtado - “All Good Things (iTunes Session)"

Video: Nelly Furtado - “All Good Things (feat. Chris Martin)"

Video: Nelly Furtado - “All Good Things (Album Version)"

Gesehen auf soundblog.de

Tabasco-Werbungen



BBC World

Gefunden bei sloganmaker.net